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Ab nach draußen! So gut ausgestattet wird der Spielplatzbesuch mit kleinen Kindern zum Vergnügen

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Wie wunderbar einfach und entspannt ist das Leben doch, wenn der Nachwuchs zufrieden und bestens beschäftigt ist und nicht unter Schlechtwetter-Budenkoller und damit einhergehender Langeweile zu leiden hat. Praktisch ein Garant dafür ist und bleibt seit jeher der Besuch des Spielplatzes! Dieser bedeutet Spaß für Kinder und idealerweise auch Seele-baumeln-lassen für Mütter, Spielgefährten für die Kleinen und (hoffentlich!) nette Gesprächspartnerinnen für die Mama.

Wie bei praktisch allem im Leben mag der erste Spielplatzbesuch mit dem eigenen Kind das Betreten von Neuland bedeuten. Man trifft andere Eltern, mag anfangs noch nicht mit den ganz eigenen „Spielregeln“ vertraut sein, die dort so gelten (dazu an anderer Stelle in Kürze mehr!), und gelangt sicherlich schnell zu einer gewissen Routine, was es im Vorfeld so alles zusammenzupacken gilt, damit der Nachmittag nicht nur fürs Kind, sondern auch für Mama oder Papa zum entspannten Vergnügen wird.

Welche dieser „-Must-haves“  mit Kleinkind unterwegs nicht fehlen sollten, haben wir im Folgenden zusammengestellt:

Kleidung für die Kleinen gegen Wind und Wetter

Der April macht wettertechnisch bekanntermaßen, was er will. Doch auch Mai, Juni und alle folgenden Monate müssen nicht unbedingt durch Beständigkeit und Sonnenschein glänzen. Ein kurzer Schauer kann zu jeder Jahreszeit die Freude am Aufenthalt im Freien trüben, muss aber oft kein Grund sein, alle Zelte auf dem Spielplatz umgehend abzubrechen und ins trockene Zuhause zu eilen. Matschhose, Regenjacke und/oder sogenannte „Regenfüßlinge“, die kleine Füße in Schuhen oder nur in Socken trocken halten, sind daher auch an Tagen, die keine Gummistiefel nötig machen, häufig empfehlenswert, denn auch an sonnigen Tagen kann der Sand feucht und kühl sein und selbst im Hochsommer kann dies am frühen Morgen oder zeitigen Vormittag noch der Fall sein.

In Sachen Spielzeug

Hat man einem kleinen Kind den Besuch auf dem Spielplatz angekündigt, ist es mit dessen Geduld oft nicht mehr weit her. Gar nicht schnell genug kann es endlich losgehen, um Freunde zu treffen und im Sand zu buddeln! Langes Suchen nach Schaufel und Eimer, aufwändiges Zusammenpacken von allem, das den Spielspaß erst perfekt macht? Das kommt hingegen gar nicht gut an! Ideal ist es, ein kleines Sortiment an Spielzeug zu haben, das immer startklar in einer ausreichend großen, wetterfesten, unempfindlichen Tasche o.ä. verstaut ist. Manchmal ist weniger eben mehr, aber in dieses „Weniger“ darf gerne ein bisschen mehr Geld investiert werden, um lange – idealerweise jahrelang – Freude an hochwertigem Spielzeug zu haben.
Eine robuste kleine Schaufel, ein Sieb, Förmchen und ein Eimer für den Sand sollten dabei nicht fehlen; ein Ball ist für Kinder jeden Alters ein echtes Dauerbrenner-Spielzeug. Und mit zunehmendem Alter des Kindes löst sicherlich immer mal wieder ein neues Spielzeug-Highlight ein ausgedientes ab. Wer immer dasselbe Spielzeug mitnimmt, macht es sich leicht, alle Habseligkeiten des Kindes beim Aufbruch nach Hause wieder ruck, zuck zielsicher zusammenzusammeln, sodass so schnell nichts vergessen oder verwechselt wird. Um letzteres sicher auszuschließen, empfiehlt sich zudem die Kennzeichnung aller Teile mit einem wasserfesten, dicken Permanentmarker.

Für das leibliche Wohl: Getränke und kleine Snacks

Auch wenn der Spielplatzbesuch häufig zwischen zwei Mahlzeiten – Frühstück und Mittagessen oder Mittagessen und Abendbrot – liegt, sind sie bei vielen Familien (fast) immer mit dabei: Bunte Kunststoff-Dosen bestückt mit allerlei Leckereien. Handliche Köstlichkeiten wie Weintrauben, Buchstabenkekse, Reiswaffeln oder Dinkelstangen sind bei Kindern immer willkommen – und garantiert nicht nur bei dem eigenen – und lassen sich auch mit nicht hundertprozentig vom Sand befreiten Fingern gut essen, ohne dass es beim Kauen knirscht. Für eher feuchte, klebrige Lebensmittel wie Apfelstückchen oder Bananenscheiben empfiehlt es sich hingegen, entweder eine kleine Plastikgabel o.ä. dabei zu haben oder aber feuchte Tücher, mit denen vorm Naschen die Finger grob gesäubert werden können. Damit der kleine Imbiss nicht zu einer vollwertigen Mahlzeit ausartet, nehmen Sie besser nicht allzu viel mit, sondern packen Sie ein wenig von diesem und ein paar von jenen in eine Dose. So bleibt auch gleich der Verpackungsmüll zu Hause. Der andere Grund, sich wirklich nur auf einen kleinen Snack zu beschränken: Solange etwas Essbares lockt, sind Sandkasten und Co. für Kinder praktisch uninteressant, bis auch der wirklich letzte Krümel verputzt ist!
Wasser als idealer Durstlöscher sollte dem Kind in einer geeigneten, auslaufsicheren Trinkflasche stets in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, denn Spielen macht durstig!

Lassen Sie es sich gut gehen!

Ist das eigene Kind noch klein, ist man als Elternteil beim Spielplatzbesuch praktisch immer mit von der Partie, wenn Sohn oder Tochter den Sandkasten nach vergrabenen Schätzen durch gräbt oder den Turm der Rutsche erobert. Mal stellt der Ausflug zum Spielgelände dabei eine willkommene Auszeit an der frischen Luft nach Arbeit und Mittagessen-Kochen dar, mal würde man bei bewölktem Himmel und mäßigen Temperaturen vielleicht lieber im warmen Zuhause bleiben? Hat man dann den berühmten inneren Schweinehund überwunden und den Ausbruch Richtung Sandkasten und Rutsche gewagt, wird man meist froh sein, dem Stubenhocker in sich keine Chance gegeben zu haben! Und damit die Stunden auf dem Spielplatz einem nicht lang werden, selbst wenn gerade mal keine anderen Eltern zum Plaudern dort sind, können kleine Dinge das Leben schöner machen, die daher ihren festen Platz in einer geeigneten „Spielplatztasche“ finden sollten. Dazu können gehören:

  • Ein Sitzkissen, das das Sitzen auf nicht immer staubtrockenen, warmen und einwandfreien sauberen Spielplatzbänken angenehmer macht. Für kalte, trockene Tage vielleicht sogar eine leichte Fleecedecke, wenn man nicht ständig in Bewegung bleibt.
  • Ein heißes oder kühles Getränk in einer Thermoskanne
  • Ein gutes Buch, in dem man vielleicht immer nur auf dem Spielplatz schmökert, oder eine Zeitschrift, die man sich speziell für diese kleinen Ausflüge gönnt
  • Nützliche Begleiter wie Sonnenbrille, Pflaster und Taschentücher, die man schmerzlich vermisst, wenn man sie dringend braucht und gerade einmal nicht dabei hat.

Bildquelle: Pexel/Pixabay

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