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Der Abschied vom Kindergarten: Ideen zur Gestaltung dieses besonderen Tages

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Im Frühling scheint die Zeit oft besonders schnell zu vergehen: Zwischen Osterferien und Sommerferien liegen so viele Feiertage, lange Wochenenden und vor-sommerliche Sonnenscheinnachmittage, die eine Woche, einen Monat, ein Vierteljahr wie im Flug vergehen lassen.
Und schon ist der – doch immer in so weiter Ferne gewesene! – Tag da, an dem es für künftige Erstklässler heißt: „Mein letzter Kindergartentag!“

Ein Tag, der voller Spannung und mit gemischten Gefühlen erwartet wird. Voller Vorfreude, endlich zu den „Großen zu gehören“, endlich ein Schulkind zu werden einerseits; mit dem Kummer, von Vertrautem Abschied nehmen und bald unbekanntes Terrain betreten zu müssen andererseits.

Die Verabschiedungsfeier der Vorschulkinder bietet allen – Eltern, Kindern, Erzieher(inne)n – noch einmal Gelegenheit, unbeschwerte Zeit miteinander zu genießen, „Danke“ zu sagen, sich gegenseitig die besten Wünsche für die Zukunft mit auf den Weg zu geben und einfach schöne Stunden miteinander zu verbringen, in denen in Erinnerungen geschwelgt und Zukunftspläne ausgemalt werden können.

Auch wenn die Feier auf dem Gelände des Kindergartens stattfinden soll, werden die Eltern gefragt sein bei der Organisation eines abwechslungsreichen Buffets und eines kleinen Rahmenprogramms.

Einige Ideen dafür – für den „offiziellen“ Abschied und ein dickes „Dankeschön!“:
Blumen, die von Herzen kommen
Passend zur Jahreszeit kann jedes Kind seiner Erzieherin eine bunte Blume (Gerbera, Sonnenblume o.ä.) überreichen und sein persönliches Dankeschön aufsagen, das vorher von einem Elternteil (in Reimform?) verfasst und mit ihm zusammen auswendig gelernt wurde.
Damit die liebevollen Worte nicht verloren gehen, selbst wenn in der Aufregung der Text vergessen oder all zu schnell hingeflüstert wird, werden sie auf einem kleinen Zettel am Blumenstängel oder in anderer Form zusätzlich überreicht.

Wird statt einer Schnittblume eine „Pflanz-Blume“ – wie eine (ungiftige) Staude oder die „Zutat“ für einen Kräutergarten – gewählt, kann diese noch lange Zeit den Garten des Kindergartens schmücken.

Von allen gemeinsam für lange Zeit: Rosenstöckchen, Obstbaum oder anderes Geschenk
Eine edles Rosenstämmchen oder ein Obstgehölz ist etwas, das vielen Generationen von Kindern später Freude bereiten kann und daher eine schöne Alternative zu schnell verwelkten Schnittblumen.
Kommt das Geschenk – ob Pflanze oder vielleicht eine andere unserer vorgestern vorgestellten Geschenkideen – von allen gemeinsam, ist es eine wunderbare Sache, wenn auch ein gemeinsam verfasstes Gedicht dazu aufgesagt wird.
Am besten immer von einem oder zwei Kindern strophenweise vorgetragen, denn bei vielen kleinen, dazu vermutlich sehr aufgeregten Kindern, geht es schnell ins Unverständliche, wenn alle „im Chor“ etwas aufzusagen versuchen.

Ebenso wenig Schwierigkeiten wird es kreativen Elternköpfen im Vorfeld sicherlich bereiten, ein Lied (idealerweise mit bekannter Melodie) mit einem zum Kindergartenabschied passenden Text zu versehen und dies gemeinsam als Überraschung mit den Kindern einzustudieren!

Die Zeit nutzen, um etwas Bleibendes zu schaffen
Alle Vorschulkinder, ihre Eltern und Erzieher sind versammelt? Dann kann man die Zeit nach dem feierlichen Teil auch anders nutzen als für Kaffee, Kuchen und Spiele!
Vielleicht lässt sich mit vereinten Kräften – gute Planung und Vorbereitung vorausgesetzt – ein lang erträumtes Wunschprojekt in Angriff nehmen, beispielsweise ein Gang aus Weidenruten pflanzen, ein Barfußpfad oder ein Kräuterbeet anlegen oder ein Gewächshaus errichten?
Wenn dies vielleicht auch nicht als echte Überraschung für die Erzieherinnen realisierbar ist, dann werden sich am nächsten Kindergartentag auf jeden Fall die jüngeren Kindern und deren Eltern darüber freuen und staunen, was in kurzer Zeit alles geschafft werden konnte!

Wenn alle mit anfassen, ist vorher und nachher alles schnell erledigt!
Bei der Planung der Abschiedsfeier werden sicherlich die „Highlights“ – Lieder, Gedichte, Geschenke – größte Aufmerksamkeit genießen.
Nicht vergessen werden sollte aber auch das praktische Drumherum. Denn ein gelungenes Fest bedeutet auch, dass sich niemand allein viel Arbeit damit aufbürdet – und an diesem Tag schon gar nicht die Erzieherinnen, denen der Dank für viele erfüllte Jahre gebührt und denen deshalb einmal Entspannung gegönnt werden sollte!

Wenn jeder Elternteil bei der Organisation aktiv mit dabei ist, beim Fest etwas zum Buffet beiträgt, sich ein Stück weit um Kleinigkeiten wie Servietten, Papiertischdecken, Kerzen, Deko etc. kümmert, beim Auf- und Abbau von Tischen und Bänken mit anpackt und für kurze Zeit den Spül- und Aufräumdienst übernimmt, wird es sicherlich für alle ein entspanntes und genussvolles Beisammensein – hoffentlich bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein -, an das als krönender Abschluss der Kindergartenzeit noch lange zurück gedacht wird!

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