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Erst Sandkasten – und dann?

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In ihrem ersten Lebensjahr sind viele kleine Entdecker schon sehr mobil. Krabbelnd oder sogar schon wackelig auf zwei Beinen erobern sie ihre Umgebung.
Und besonders unkompliziert ist dies natürlich im Sommer!
Keine dicken Kleiderschichten schränken die Mobilität ein.
Und mit nackten Händchen und Füßchen lässt sich die Welt wunderbar mit allen Sinnen entdecken!

Wie herrlich und rührend war es im vergangenen Sommer sicherlich wieder für viele Eltern zu beobachten, wie Baby zum ersten Mal barfuß über weiches, feuchtes Gras tapst, sich am Strand sitzend von warmem Meerwasser umspielen lässt oder das einfachste wie genialste Baumaterial der Kindheit für sich entdeckt: Sand!

Der Sandkasten ist Teil jeder Kindheit …
Sand ist wohl auf jedem Spielplatz zu finden. Er dient im Sonnenschein als warme, weiche Unterlage zum Sitzen und bietet endlose Möglichkeiten, der Fantasie freien Lauf zu lassen.
Kein Wunder also, dass ein Sandkasten bei vielen Familien das erste ist, das zum Spielen im eigenen seinen Platz findet.

Auch hier in unserem Blog war der Sandkasten schon häufig ein Thema.
Wir haben Spielideen im Sand vorgestellt und uns Gedanken gemacht, was bei der Einrichtung eines Sandkastens alles bedacht werden sollte. Und wir haben allen Freunden eines gepflegten Rasens die Sorge genommen, dass Sand, der sich beim Spielen praktisch naturgemäß weiträumig auch um die Sandkiste herum verteilt, der grünen Pracht Schaden zufügen könnte.

… doch hat eben alles seine Zeit!
Heute denken wir einen Schritt weiter. An die Zeit, wenn der Sandkasten ausgedient hat.
Wann das ist?
Schwer zu sagen und erfahrungsgemäß individuell sehr verschieden.
Manche Kinder sind eben echte „Bauarbeiter“ quasi von dem Moment an, in dem sie eine Schaufel halten können, und bleiben es bis weit ins Grundschulalter hinein.
Andere können sich für die körnige Substanz, die in Sandalen scheuert, leicht in die Augen gerät und nur kurzlebige Werke der Baukunst ermöglicht, nur bedingt begeistern.

Weitere Gründe, den eigenen Sandkasten wieder abzuschaffen: Es gibt einen Spielplatz mit viel größerem Sandkasten in unmittelbarer Nähe, in dem es sich viel besser gemeinsam mit Freunden buddeln und bauen lässt.
Oder: Im kleinen Garten muss der Sandkasten schlichtweg weichen, weil ein anderes großes Spielgerät, beispielsweise ein Trampolin, her soll.

Dann stellt sich die Frage: Was wird aus dem ehemaligen Sandspielbereich?
Vor allem wenn es sich bei diesem nicht um einen kleinen Standardsandkasten mit wenigen Zentimetern Füllhöhe handelt, sondern um eine deutlich größere Sandgrube, die einst für ordentlichen Buddelspaß mit einer großen Sandmenge gefüllt wurde, die nicht mal eben entsorgt ist?

Wir stellen drei Möglichkeiten vor:

1. Der kleine Nutzgarten

Für diese Idee lassen sich kleine Feinschmecker bestimmt begeistern: Sie bekommen ihren eigenen kleinen Obst- oder Gemüsegarten!
Da Sand und Erde sich mit der Zeit zu einem lockeren Gemisch vermengen, in dem Wurzeln leichtes Spiel haben, ist es für dieses Vorhaben nicht notwendig, den Sandkasten bis auf den Boden zu leeren. Es genügt, die oberste Schicht Sand abzutragen. Ersetzen Sie diese durch eine ausreichend dicke Schicht Erde, um darin Salat, Erdbeeren, Gemüsepflanzen oder sogar Mini-Obstbäume zu pflanzen.

Wohin mit dem Restsand?
– Verteilen Sie nach dem nächsten Vertikutieren Ihres Rasens eine ordentliche Sandschicht auf dem Grün. Das lockert den Boden, was den Graspflänzchen zugute kommt, und gleich Unebenheiten aus.
– Verwenden Sie den Sand für andere Bauprojekte im Garten.
– Fragen Sie Freunde mit Kindern, bei denen der Sandkasten noch hoch im Kurs steht, ob diese Sand benötigen. Erfahrungsgemäß muss ein Sandkasten schließlich immer mal wieder aufgefüllt werden.

An dieser Stelle noch ein Link zum Thema:
Generelle Hinweise, wie Sand noch entsorgt werden kann und was man dabei nicht erwägen sollte, sind HIER auf der Seite Sandkasten-Ratgeber.de zu finden.

2. Wasser statt Sand

Vielleicht haben Sie schon immer von einem Teich geträumt?
Dann ist das Ende der Sandkastenzeit doch die Gelegenheit, diesen endlich wahr werden zu lassen.
Auch wenn der eigene Nachwuchs jedoch längst aus dem Kindergartenalter raus ist, ist es nie verkehrt, bei der Teichanlage an geeignete Maßnahmen zur Sicherung zu denken. Das Gewässer sollte schließlich auch für Besucher- oder Nachbarkinder kindersicher gestaltet sein!

Auch hierzu zwei interessante Links:

3. Relaxen (fast) wie am Meer

Sie haben keine Lust haben, den Sand abzutragen, die Stelle mit Erde neu zu verfüllen und durch anschließende Aussaat von Grassamen zu einem Teil der vorhandenen Wiese zu machen? Dann machen Sie doch einfach das Beste aus Ihrem „Mini-Strand“!
Eine ausreichend große Sandfläche ist ideal, um einen Strandkorb darauf aufzustellen und sich damit ein Stück Urlaub in den eigenen Garten zu holen.
Spielend leicht lässt sich das schwere Gartenmöbelstück auf dieser Unterlage stets in Richtung Sonne drehen. Schließen Sie dann die Augen, vergraben Sie die Füße im warmen Sand – und eine wunderbare Auszeit vom Alltag, ohne in die Ferne schweifen zu müssen, ist gewiss!

Bildquelle: © bigstockfoto.com/nosyrevy

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