Haushaltsgeräte für Familien – Teil 2: Sie machen das Leben einfach (und) schöner

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Kochen und Waschen für die (große) Familie: Was früher mit viel Arbeit und Mühe verbunden war, machen heutzutage moderne Helfer, auf die man kaum verzichten könnte und wollte, heute (fast) zum Kinderspiel.
Und deswegen nehmen Waschmaschine und Herd beziehungsweise Kochfeld auch die ersten beiden Plätze in unserem persönlichen „Haushaltsgeräte-Ranking“ ein!

Acht nützliche Geräte haben es insgesamt in diese unsere subjektive „Bestenliste“ geschafft. Heute folgen die Plätze 3 und 4 und viele praktische Tipps, was man beim Kauf derer beachten sollte.

3 Die Spülmaschine
Was gehört eher auf Platz 3? Die Spülmaschine oder doch der Backofen?
Die Wahl ist letzten Endes auf die Spülmaschine gefallen, denn auch wenn der Backofen die Zubereitung herrlicher Köstlichkeiten erlaubt, würde hier auf Dauer die Spülmaschine eindeutig mehr in der Küche fehlen.

Ist sie auch nicht unersetzlich, ist sie doch so ungemein praktisch…
Zugegebenermaßen nimmt sie einem nicht alle Spülarbeit ab: Holzbretter, sehr empfindliches Geschirr und Gläser, manches kostbare Familienerbstück beispielsweise sollten herkömmlich im Spülwasser „gebadet“ werden.
Aber für das täglich anfallende Geschirr ist das praktische Gerät schier Gold wert, allein schon, weil benutzte Teller und Gläser bis zum Spülgang nicht unschön auf der Küchenarbeitsplatte herumstehen müssen, sondern „unsichtbar“ im Inneren der Maschine verschwinden.
Umgekehrt hat das Einräumen des Geschirrs zurück in die Schränke weniger Eile, wenn es sauber in der Spülmaschine lagert anstatt sich neben dem Spülbecken zu türmen.

Größter Pluspunkt des Geschirrspülers aber sicherlich: Man erspart sich das Hantieren in schnell unappetitlich werdendem Spülwasser, vor allem, wenn es um Spinattöpfe, Kartoffelpüreeschüsseln, „Härtefälle“ wie Auflaufformen und ähnliches geht. Und das anschließende Abtrocknen entfällt ebenfalls.

Besonders für offene Küchen sollte man beim Kauf auf sehr leise Modelle achten, da das Geräusch sonst beim Fernsehen oder einfach beim gemütlichen Beisammensein mit der Familie auf der Couch oder mit Freunden am Küchentisch störend wirken kann.

War die Spülmaschine bislang voll in die Einbauküche integriert, sollte das bei einem neuen Gerät aus optischen und praktischen Gründen auch möglich sein. Schick ist es natürlich immer, wenn die Bedienleiste die allermeiste Zeit „unsichtbar“ ist, weil sie oben in die Tür integriert ist und so mit deren Schließen verschwindet.

Quasi ein Muss für Familien: Modelle mit 60 Zentimetern Breite. Wer mehr als nur Frühstücksteller, ein paar Tassen und Gläser am Tag zu spülen hat, wird mit einer schmaleren Ausführung auf Dauer kaum glücklich werden.

Ein Blick auf die angebotenen Programme sollte sicherstellen, dass das Gerät die persönlichen Ansprüche erfüllt.
Für verschmutztes Kochgeschirr wie Töpfe und Pfannen mit Stärkeresten ist ein Intensivprogramm mit sehr hohen Spültemperaturen mittlerweile quasi Standard. Ein Schnellprogramm für nur leicht verschmutztes Geschirr sorgt für den nötigen, schnellen Nachschub an Gläsern bei der Party.
Ob Funktionen wie Restlaufanzeige oder Startvorwahl erforderlich sind, sei dahingestellt und gilt es individuell zu entscheiden.

Besteckkasten oder -schublade? Beide Varianten haben zweifelsohne ihre Vorteile. So lässt sich der Korb leicht zum Ausräumen der Spülmaschine entnehmen.
Die Schublade wiederum erlaubt es, das Besteck fein säuberlich bereits beim Einräumen zu sortieren. So können anschließend auch mit jeweils einem Griff wieder alle Teelöffel, Gabeln, Messer etc. geordnet entnommen werden.

Wie bei allen Elektrogeräten lohnt sich ein Blick auf die Verbrauchswerte.
Die derzeit sparsamsten Geschirrspüler sind mit „A+++“ ausgezeichnet.
Daneben finden sich auf dem Energielabel von Neugeräten Angaben zum Energie- und Wasserverbrauch, sowie zur Trocknungsklasse (am besten: „A“), zur Geschirrmenge, die in der Spülmaschine Platz findet, und zur Lautstärke des Geräts.

4 Der Backofen
Klappe auf, Vorbereitetes in der Auflaufform hinein und kurze Zeit später zieht der Duft einer servierfertigen Speise durchs ganze Haus. Im Idealfall ohne gelegentliches Umrühren und ohne Angst haben zu müssen, dass etwas anbrennt oder überkocht.
Doch nicht nur dafür ist der Backofen unschlagbar!
Für die Plätzchen in der Weihnachtszeit, für die schnelle Tiefkühlpizza, wenn einem mal nicht der Sinn nach „großem“ Kochen steht, für den Braten zum Fest, die ofenfrischen Brötchen am Sonntag, ohne früh aus dem Haus zu müssen:
Für all diese und noch viele Fälle mehr ist der Backofen ein geliebter Alltagshelfer, der sich heutzutage zudem schmuck präsentiert und mit schickem Design die moderne Küche optisch und funktional adelt.

Dabei ist bei kaum einem Elektrogerät die Spanne des möglichen Funktionsumfangs und des Anschaffungspreises so groß:
Bereits für wenige hundert Euro bekommt man Geräte mit den üblichen „Basic“-Heizarten aus miteinander kombinierbarer oder einzeln nutzbarer Ober-/Unterhitze und Heißluft.
Nach oben hin sind Preis und Funktionsvielfalt praktisch keine Grenzen gesetzt!
Der praktisch selbstreinigende Backofen mit allerlei Spezial- und Automatikprogrammen, Drehgrill, Bratenthermometer, Touch-Display, der nicht nur Backen, sondern auch Braten, Auftauen, Einmachen, Warmhalten, Grillen und vieles, vieles mehr kann, lässt keine Wünsche offen und das Herz höher schlagen.

Das Wichtigste ist daher zu entscheiden, was man tatsächlich braucht und bereit ist, mit zu bezahlen. Das Geld für tolle „technische Spielereien“, die das Leben zweifelsohne sehr komfortabel machen, wie das integrierte Bratenthermometer beispielsweise, ist selbstredend nur dann gut angelegt, wenn diese auch tatsächlich des öfteren benutzt werden.
Ansonsten bieten sich deutlich günstigere Alternativen zum einmal jährlichen Prüfen der Kerntemperatur der Weihnachtsgans an!

Wichtig für den „normalen“ Alltag sind sicherlich:
Idealerweise vier Einschubleisten, dank derer sich mit der Heißluftfunktion auch wirklich vier Bleche oder Roste gleichzeitig beim Pizza- oder Plätzchenbacken nutzen lassen.
– Eine kühle Front auch bei hohen Temperaturen im Innenraum, um sich selbst nicht zu verbrennen und Kleinkinder – auch wenn diese generell während des Kochens und Backens eigentlich nicht in die Küche gehören! – zu schützen.
– Und ganz entscheidend: Reinigungsfreundlichkeit!
So ist es beispielsweise von Vorteil, wenn sich die gesamte Backofentür zum Reinigen von schwer erreichbaren Stellen unkompliziert und schnell mit wenigen Handgriffen abnehmen und wieder einbauen lässt.

Verfügt der Backofen nicht über eine Reinigungsfunktion mittels Pyrolyse oder katalytische Innenwände, ist besonders auf glatte, gut zum Putzen erreichbare Flächen zu achten.
Auch andere, nützliche Optionen (herausnehmbare Einschubleisten, leicht zu reinigende Backbleche) machen das Leben in dieser Beziehung leichter und sollten Berücksichtigung finden angesichts der Tatsache, dass der neue Backofen vielleicht tagtäglich und hoffentlich viele, viele Jahre im Einsatz sein wird.

Zu guter Letzt: Auch bei Backöfen sind die derzeit sparsamsten Geräte mit „A+++“ auf dem Energielabel ausgezeichnet.

Weitere, bisher erschienene Beiträge aus dieser Reihe:

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