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Im Winter fit und ohne allzu große Gewichtszunahme durch die Schwangerschaft kommen

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Die meisten Frauen nehmen während der zu. Die eine mehr, die andere weniger. Doch natürlich bedeutet nicht jedes Gramm, das sich in blanken Zahlen auf der Waage widerspiegelt, zusätzliche Fettpölsterchen.

Drei bis vier Kilogramm wiegt allein ein Baby bei seiner Geburt. Dazu kommen die Plazenta und das Fruchtwasser. Mehr noch: Im Körper der Mutter wird während der Schwangerschaft zunehmend mehr Blut gepumpt. Und auch mehr Wasser als üblich sammelt sich an.

Nimmt eine Frau also zwischen 10 und 15 Kilogramm während der Schwangerschaft zu?
Dann halten sich die sogenannten „Reserven“ in Form von reinem Fett durchaus in sehr überschaubaren Grenzen.

Wofür man diese „Reserven“ überhaupt nach der Entbindung benötigt?
Fürs Stillen! Für die kurzen Nächte, die an den Kräften zehren. Und für Tage, an denen man mitunter stundenlang nicht zum Essen kommt, weil der Nachwuchs einen gehörig auf Trab hält!

Zu Beginn der Schwangerschaft lag das Gewicht im gesunden Bereich?
Wenn es dann bei den besagten 10 bis 15 Kilogramm Gewichtszunahme bleibt, dürfte alles gut sein!
Und vielleicht schneller als gedacht haben sich alle Pfunde nach der Entbindung auch wieder verabschiedet.

Doch gerade in der dunklen Jahreszeit mogeln sich mitunter schnell einige Pfündchen zu viel auf die Rippen! Die Gründe dafür? Die liegen auf der Hand – beziehungsweise wandern von dort schnell in den Mund.

In weihnachtlicher Gesellschaft schmeckt es eben so gut! Im Advent lauern süße Versuchungen an jeder Ecke! Es ist die Zeit von Raclette und Fondue, von deftigen Speisen, Käse, sämigen Saucen!

Und zu allem Übel fällt die Gewichtszunahme unter weit geschnittenen Umstandsklamotten gar nicht so auf… .
Eine enge „normale“ Jeans würde bei all dem Genuss schnell kneifen.
Eine Umstandsjeans stellt man einfach in der Taille weiter. Oder sie dehnt sich.
Und man schreibt dies gerne mit – mehr oder weniger – gutem Gewissen dem wachsenden Baby im Bauch zu.

Überflüssige Pfunde nach der Schwangerschaft? Lieber vorbeugen als später ärgern!

Doch sie werden kommen! Jene Tage, an denen man sich ärgert, allzu häufig über die Stränge geschlagen zu haben. Wenn der Arzt bei der Vorsorgeuntersuchungen nach dem Gewicht gefragt, um dieses Schwarz auf Weiß in den Mutterpass einzutragen. Oder nach der Entbindung, wenn man sich vor dem ersten Gang auf die Waage scheut. (Wenngleich im Taumel der Babyfreude und der Müdigkeit nach schlaflosen Nächten vermutlich die Prioritäten erst einmal ganz woanders liegen. Und die Frage, welche Klamotten schon wieder passen, zur Nebensächlichkeit wird.)

Doch wie wirkt man einer großen Gewichtszunahme entgegen? Um den Körper einerseits nicht mit allzu vielen Kilos zu belasten? Und um andererseits nach der Entbindung schnell wieder in gewohnter Form zu sein?

Hier ein paar Tipps, die – ja! – den inneren Schweinehund herausfordern. Aber deren Beherzigung sich (hoffentlich) später auszahlt.

1. Blieben Sie mobil

Es muss nicht die ausgedehnte Joggingrunde sein! Nicht das Auspowern im Fitnessstudio, nicht das Ziehen von Bahn um Bahn im Schwimmbad. Gehen Sie einfach viel spazieren, sofern keine Rutschgefahr auf Eis und schneeglatten Wegen droht. Erledigen Sie möglichst viel zu Fuß. Steigen Sie doch mal eine Haltestelle eher aus dem Bus aus, um die letzten Meter zu gehen.

2. Schaffen Sie das aus dem Haus, das nur verlockt

Bitten Sie andere, restliche Weihnachtssüßigkeiten mitzunehmen. Verschenken Sie alles, das nur unnötig auf Ihren Hüften landen würde. Hier gilt eindeutig die Devise: „Aus den Augen, aus dem Sinn!“

3. Vermeiden Sie Buffets, wenn Ihnen Zurückhaltung schwerfällt

Gerne führen die Wege in der Weihnachtszeit, aber auch sonst, in Cafés und Bistros und Restaurants. In Restaurants, die anscheinend immer öfter jedem einzelnen Gast mehr als genug in Buffet-Form offerieren möchten. Buffets zu jeder Tageszeit laden jedoch allzu verlockend zum Zugreifen ein. So füllt man bei längerer Verweildauer Teller um Teller mit Köstlichkeiten. Und hat am Ende womöglich mal wieder mehr Kalorien aufgenommen als gut und gewünscht war. Sie haben sowieso ständig Appetit? Können kulinarischen Versuchungen ohnehin schlecht widerstehen? Dann gehen Sie diesen besser gleich aus dem Weg. Bestellen Sie im Frühstückscafé und im Restaurant lieber á la carte – und die Portionen bleiben überschaubar.

4. Auch Getränke können es in sich haben

Der , das ist die Zeit für süßen Kinderpunsch als alkoholfreie Alternative zum Glühwein in der Schwangerschaft. Da tut ein heißer Kakao gut, wenn man aus der Kälte kommt. Oder ein Stückchen echter Schokolade, das man in warmer Milch auflöst. Da kann eine heiße Zitrone (mit viel Zucker) bei einer Erkältung oder zum Aufwärmen eine Wohltat sein. Bedenken Sie jedoch, dass da schnell viele Kalorien zusammenkommen können, die man quasi unbemerkt konsumiert. Vor allem wenn nicht nur Zucker, sondern dazu auch noch Fett ins Spiel kommt.

5. Nehmen Sie sich regelmäßige Gymnastik vor

Und wenn es morgens täglich nur einige Minuten sind. Wählen Sie dafür einen Platz vorm Spiegel. Und am besten ein Outfit, das Ihnen die Tatsachen in puncto Gewichtszunahme schonungslos vor Augen führt. Im Winter neigt man ja ohnehin dazu, den Blick für den eigenen Körper zu verlieren. Schließlich ist dieser stets gut unter langer Kleidung „verpackt“. Ein sportives Outfit kennt da weniger Gnade. Und führt vielleicht dazu, sich im Laufe des restlichen Tages ein wenig beim Schlemmen zurückzuhalten… .

6. Das Kleingedruckte beim Einkauf…

Im Sommer sind sie kaum gefragt, im Winter haben sie hingegen Hochkonjunktur. Deftige Speisen wie Eintöpfe mit würziger Mettwurst, Gänsebraten, sahnige, schwere Saucen. Und meist haben diese viel Fett im Gepäck. Die Winterküche kann aber auch durchaus figurfreundlich sein! Setzen Sie auf frische Kräuter und viel frisches Gemüse in der Sauce anstatt auf Crème fraîche, Sahne und Butter! Achten Sie beim Kauf von Milchprodukten darauf, was drin ist. Ein fruchtiger Joghurt statt eines sahnigen Quarks erspart beim Frühstück viel Fett. Und ein körniges Brötchen macht nicht nur satter als ein Croissant. Es punktet auch in Sachen Fettgehalt, Ballaststoffe und anderer wertvoller Inhaltsstoffe.

Bildquelle: © bigstock.com/ lucidwaters

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