Kleinkinder und drei Tipps rund um das Thema „Zimmertür“

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Wenn das Baby größer wird und sich auf allen Vieren auf den Weg macht, ändert sich die Wohnumgebung meist sehr schnell.
Spätestens jetzt werden die letzten Zimmerpflanzen und Elektroleitungen außer Reichweite geräumt, Regale kippsicher an der Wand befestigt und alle anderen möglichen Gefahrenquellen für das Kind bestmöglich aus der Welt geschafft.

Die nächste Herausforderung stellt sich dann, wenn das Kind groß genug ist an die Türklinke heran zu reichen bzw. meist schon eine Weile vorher, denn früher oder später findet fast jedes Kleinkind heraus, dass ein Stuhl –  zur richtigen Stelle geschoben –  eine wunderbare „Aufstiegshilfe“ ist, um an die ersehnte Klinke (und damit an die hinter der Tür liegende „Freiheit“…) zu gelangen.

Drehen statt Drücken
Um unerwünschtes Ausbüxen zu vermeiden, ist ein Drehknauf für eine gewisse Weile eine gute Alternative zur herkömmlichen Türklinke, die sich ohne großen Aufwand an vielen Zimmertüren anbringen lässt.
Sicher wird jedes Kind früher oder später auch diese Hürde knacken, für recht lange Zeit ist die Tür damit jedoch sicher, denn das Drehen des Knaufs erfordert schon eine gewisse Kraft in einer Hand.

Kein Durchkommen!
Die Variante mit dem Drehknauf ist nicht an allen Türen möglich. Manchmal soll die Tür auch gar nicht ständig geschlossen sein.
In solchen Fällen bieten sich Türgitter an, die in allen möglichen Varianten und Größen zum Schutz von Treppen und Türen erhältlich sind.
Für manche Modelle muss nicht einmal gebohrt werden (ideal für Mietwohnungen), sie werden einfach in den Türrahmen gespannt.

So gut wie unsichtbar
Ein Thema, das beiweitem nicht nur (Klein)Kinder betrifft. Auch dem ein oder anderen Erwachsenen soll dieses Missgeschick schon einmal passiert sein: die blitzblank geputzte Glastür übersehen.
Kleine Kinder hüpfen, springen, toben herum, spielen Fangen, schauen während des Laufens in eine andere Richtung. Schnell ist es dabei passiert, dass sie mit Schwung gegen die geschlossene Glastür laufen. Oft mit unschönen Folgen.

Glastüren lassen sich wunderbar dekorieren: jahreszeitlich (im Herbst mit getrockneten Blättern, danach weihnachtlich, anschließend frühlingshaft mit Filzblumen in Pastelltönen, ausgeschnittenen Ostereiern etc.).
Liegt die Tür öfter im Dunkeln, ist das Anbringen selbstklebender reflektierender Lachgesichter o. ä. sinnvoll.
Wichtig dabei ist, dass solche Elemente auch im unteren Bereich in Sichthöhe des Kindes angebracht werden.
Um das zu vermeiden, dass Dekoration abgeknibbelt wird, einfach die Seite der Tür verzieren, auf der sich das Kind nicht allein aufhält (im Flur beispielsweise).
Werden die Kinder größer, lässt sich eine Glasfläche auch toll mit geeigneten (Finger)Farben gestalten. Für Sicherheit und farbenfrohe Jahreszeitendekoration zugleich.

 Weblinks zum Thema :

Das sichere Kind – Der Ratgeber“ vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.

Kindersicherheit.de“ von der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V.

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1 Kommentare

  1. Tja ich bin als Kind auch mal durch die Glasscheibe in der Tür gelaufen. Allerdings war die nicht durchsichtig. Ich hab einfach zu wild getobt. Da ist es schon mal nicht so wichtig ob eine Tür auf oder zu ist.

    Grüße,
    Andreas

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