Zusammen vorfreuen und „nachfreuen“: Wie das Urlaubsgefühl sich früh einstellt und auch nach der Reise noch lange anhält

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Wer nicht gerade echter Weltenbummler ist und in jeden die Koffer packt, um in die Ferne zu schweifen, für den wird der eine, „große“ im Jahr sicherlich immer etwas ganz Besonderes sein.
Das gilt für Kinder natürlich ebenso wie für Erwachsene jeden Alters.

Lange wird im Vorfeld nach schönen Zielen gesucht, auf die schönsten Wochen im Jahr hin gefiebert und sich in den schönsten Farben ausgemalt, welche neuen Eindrücke, Erlebnisse und Abenteuer – vielleicht am Strand oder in den Bergen? – auf einen warten.

Und sind die ein, zwei oder drei Wochen (dann wieder viel zu schnell) vorbei, nimmt man außer Souvenirs im Koffer auch viele Erinnerungen und Fotos mit nach Hause, die einen immer an dieses Plätzchen auf der Welt zurück denken lassen, an dem Spaß, Erholung und nicht alltägliche Aktionen an der Tagesordnung waren.

Kurz und gut: Urlaub ist mehr als die Tage, die man fern des Heimatortes verbringt!
Auch die Vorbereitung samt Vorfreude gehört dazu ebenso wie die Momente, in denen man sich zurück im eigenen Zuhause an den Urlaubsort zurück träumt.

Hier unsere Ideen, wie sich das Urlaubsfeeling durch verlängern lässt:

Erst vorfreuen…

  • Basteln Sie einen „Vorfreudekalender“ für die Kinder. Gerade die Kleinsten, denen das Gefühl für Wochen und Monate noch fehlt, bekommen damit eine Vorstellung davon, wie lange es denn noch bis zur Abreise dauert, wenn der anfangs lange Papierstreifen täglich ein wenig kürzer wird!
  • Blättern Sie öfter mal in dem Katalog, aus dem Sie die Reise gebucht haben, träumen Sie sich schon vorher an den weißen Sandstrand oder schauen Sie sich Videos vom Urlaubsort im Internet an.
  • Malen Sie sich anhand dessen aus, wie es am Urlaubsort sein wird, was man wohl in einem Monat/einer Woche/übermorgen/… gerade dort tun und erleben wird.
  • Informieren Sie sich online auch über Attraktionen, Ausflugsziele und andere interessante, potentielle Programmpunkte, um damit später nicht wertvolle Urlaubsstunden am Reiseziel vergeuden zu müssen.


… dann „nachfreuen“

  • Schauen Sie Urlaubsfotos gemeinsam an. Das macht auf einem großen Fernseher natürlich mehr Spaß als auf einem kleinen Kamera-Display und ist gemeinsam viel geselliger als allein.
  • Macht Spaß und wenig Arbeit: Halten Sie Urlaubserinnerungen auf kreative Art und Weise fest! Entwerfen Sie dazu einen buntgemischten, heiteren Fragebogen, zu dem jeder Mitreisende seine Antworten beiträgt:
    Was fand man am schönsten im Feriendomizil?
    Was war das Leckerste, das gespeist wurde?
    Wer war die netteste Urlaubsbekanntschaft?
    Was war das lustigste/spannendste/langweiligste/interessanteste/verrückteste Erlebnis?
    Womit hätte man im Vorfeld bezüglich des Urlaubsorts nicht gerechnet?
    Warum würde man gerne noch einmal dorthin reisen? Oder auch nicht.
    […]

    Der Fantasie bezüglich origineller Fragen (und Antworten) sind keine Grenzen gesetzt…
  • Fassen Sie am letzten Abend vor der Abreise alles Erlebte in einem Urlaubstagebuch zusammen. Alle diktieren dabei, einer schreibt. (Nimmt man sich dieses für die Zeit nach der Rückkehr nach Hause vor, fehlt erfahrungsgemäß dort dann der nötige Elan, Erinnerungen sind bereits verblasst und es gibt erst einmal genug anderes zu tun, um wieder in den Alltag zu finden)
  • Gestalten Sie gemeinsam ein Fotobuch. Vielleicht schon als Weihnachtsgeschenk für daheim gebliebene Großeltern? Je eher, desto besser, denn im Advent ist die Zeit schließlich immer knapp und der Urlaub dann schon wieder „so weit weg“, dass es weniger gut gelingt und vermutlich auch viel weniger Freude macht (gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn das Fernweh sich dann besonders laut meldet…), sich noch einmal mit dem vergangenen zu beschäftigen.
  • Basteln Sie gemeinsam andere, ganz individuelle, persönliche Erinnerungsstücke an den Familienurlaub, zum Beispiel ein Bild aus Muscheln. Diese und weitere Ideen gibt es HIER.
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