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Motiviert ins neue Jahr! Doch wie klappt es mit den guten Vorsätzen?

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Gehören Sie auch zu den Menschen, für die ein neues Jahr ein neuer Anfang bedeutet? Alles zurück auf „Null“? Neues Jahr = neues Glück – und neue Ziele? Oder messen Sie dem Jahreswechsel weniger Bedeutung bei? Freuen sich über feierliche Stunden mit den Liebsten an Silvester, gehen danach im Alltag aber schnell wieder zur Tagesordnung über?

Der Jahreswechsel – Zeit der guten Vorsätze und der Erwartungen

Sicherlich nie werden so viele Vorsätze gefasst wie in den Stunden und Tagen vorm Silvesterfeuerwerk. Oder „Last Minute“ noch schnell am Neujahrstag.

Vieles fällt es eben leichter, hinter sich zu lassen, wenn eine neue Jahreszahl auf dem Kalender prangt. Ein neues Jahr, das ruft schließlich nach Veränderungen! Was im letzten Jahr war, scheint hingegen beim Anblick der vergangenen Jahreszahl plötzlich weit weg. Da genoss man zwar den Urlaub im Sommer, freut sich nun aber schon viel mehr auf den nächsten! Da lief vielleicht nicht alles rund. Aber das Bauchgefühl flüstert einem, dass in diesem frischen Jahr alles besser werden könnte!

Ein neues Jahr fühlt sich doch immer an wie ein schneeweißes, glattes Blatt Papier. Ohne Flecken, Knicke, Korrekturen. Große Dinge scheinen da möglich in den rund 360 Tagen, die bis zum nächsten vor einem liegen! Da träumt man jetzt schon vom nächsten Jahreswechsel, an dem man stolz auf dieses Jahr zurückblicken möchte! Da sieht man sich vielleicht schlanker, fitter, gesünder!

Und die guten Vorsätze folgen prompt! Endlich ein paar Kilogramm abnehmen! Endlich wieder in fast vergessene Kleider passen, die man mit schlechtem Gewissen nach hinten in den Kleiderschrank hängte! Mehr Sport machen! Der Figur zuliebe, aber auch fürs Wohlbefinden, für guten Schlaf, schöne straffe Haut. Gesünder essen, bewusster einkaufen, weniger trinken, weniger rauchen!

Typische Vorsätze, mit denen sich sicherlich viele zum Jahreswechsel motivieren. Vielleicht heimlich, still und leise. Weil sie andere später mit dem Ergebnis überraschen möchten. Oder womöglich Misserfolg fürchten? Vielleicht aber auch frei heraus! Um dann unter den kritischen Blicken anderer zäh an formulierten Zielen festzuhalten. Niemand gibt sich schließlich gern die Blöße, solche aus den Augen zu verlieren oder auf dem Weg zu scheitern!

Doch wie gelingt dies? Ein Geheimrezept können auch wir leider nicht bieten. Vielleicht aber einige Denkanstöße leicht verspätet zum Jahreswechsel!

Vielleicht klappt es ja mit den guten Vorsätzen, …

…indem man diese nicht zu hoch hängt?

Immer gelassen bleiben, wenn der Nachwuchs die Schule nicht so ernst nimmt? Immer die Wohnung tipptopp sauber haben, falls mal Überraschungsbesuch vor der Tür steht? Nie sündigen, was Schokolade und Chips angeht? Das kann und wird garantiert nicht funktionieren – und macht unterm Strich nur unglücklich. Denn einerseits ist ein Scheitern höchstwahrscheinlich vorprogrammiert. Und andererseits tun Sie Ihren Kindern keinen Gefallen damit, wenn Sie sich plötzlich allzu sehr in Gelassenheit üben! Wenn Sie künftig stets darauf bauen, dass es mit dem Vokabeln-Üben schon klappen wird.

Eine blitzsaubere Wohnung ist ebenfalls toll! Aber Besucher werden selbst nach dem größten Großputz vermutlich kaum einen Unterschied bemerken. Den dauerhaften Putz-Stress kann man sich daher getrost ersparenn. Sofern man sich selbst auch zwischen ein wenig Staub rundum wohlfühlt!

Und alle Genüsse verkneifen? Das mag man bald auf den Hüften sehen. Aber die Lebensfreude sollte doch nicht drunter leiden! Ein toller und viel leichter zu bewältigender Fortschritt ist es hingegen, wenn seltener eine Tüte Chips im Einkaufswagen landet!

… wenn Sie es schaffen, alle in der Familie mit ins redensartliche Boot zu holen?

Mehr Spazierengehen!
Ein guter Vorsatz! Dessen Umsetzung an einem eisigen Wintertag zweifelsohne leichter fällt, wenn man sich nicht alleine aufmachen muss.

Gesünder einkaufen und kochen!
Das bedeutet jedoch für alle in der Familie eine Umstellung. Und jene werden diese kritisch beäugen, die gar nicht sooo viel Gemüse auf den Tellern zum Glücklichsein brauchen… . Konflikte und Gemäkel am Esstisch können die Folge sein.

Mehr Bewegung im Alltag?
Die Kinder finden es vermutlich lobenswert, wenn Sie öfter zu Fuß gehen wollen. Aber wenn sie selbst dafür zum Training, zur Musikstunde, zu Freunden laufen sollen, wo sonst Eltern chauffiert haben? Dann wird die Begeisterung dahin sein.

Fazit? Veränderungen sind gut, Alleingänge jedoch nicht unbedingt empfehlenswert. Und Gespräche und Kompromisse – am besten bereits im Vorfeld – immer ein gute Anfang.

… wenn kleine Ziele für mehr Motivation sorgen?

Die ganz großen Träume sind in der Regel unerreichbar. Sonst wären es ja auch nicht die ganz großen Träume. Fangen Sie daher klein an!

Sie möchten eine neue Sprache lernen, um mal etwas für Ihren Kopf zu tun? 
Dann muss das Ziel ja nicht gleich „Japanisch wie ein Muttersprachler!“ lauten!

Suchen Sie sich eine vergleichsweise einfache Sprache aus. Oder eine, die Sie schon mal gelernt haben und auffrischen oder vertiefen möchten. Eine, die Ihnen liegt und bei der Sie eine realistische Perspektive sehen, diese auch (im Urlaub) anzuwenden. Dann kann das Lernen dauerhaft Spaß machen. Und als angenehmen Nebeneffekt können Sie neue Menschen, Gleichgesinnte treffen, wenn Sie dies in einer Gruppe tun. Wollen Sie sich nicht unbedingt für teures Geld für Monate festlegen? Dann fangen Sie vielleicht mit einem Schnupperkurs an! Bei einem solchen ist das Risiko, dass die Sprache einem doch nicht zusagt, überschaubar.

Wenn es keine Sprache sein soll, gilt das natürlich auch für andere Ziele. Endlich in einen Chor eintreten? Eine neue Sportart beginnen? Ein neues Instrument lernen? Oder „nur“ regelmäßiger alte Freundschaften pflegen?

Auch wenn ein Schritt noch so klein ist. Ist er getan, schafft er garantiert Motivation und Selbstvertrauen für weitere!

Bildquelle: © bigstock.com/ PixelsAway

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