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So trinken Kinder auch im Sommer stets genug

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Die Sonne lacht sommerlich warm vom Himmel?
Herrlich! Aber: Schon kleinste Bewegungen bringen einen ins Schwitzen.
Und dann wünscht man sich oft nur noch: Abkühlung! Erfrischung! Wasser!

In nicht mehr ganz so jugendlichen Jahren neigt man womöglich automatisch dazu, einen Gang herunter zu schalten, wenn die heiße Jahreszeit ihrem Namen alle Ehre macht.
Auf den Nachwuchs trifft diese jedoch nicht – oder nur bedingt – zu.
Trotz hochsommerlichen Temperaturen zieht es Kinder einfach nach draußen!
Und dort wird getobt, gespielt, gerannt, geplanscht, gekickt, geschaukelt! Anscheinend mühelos und ermüdungsfrei.
Bis der Punkt kommt, an dem die Schweißperlen rinnen, der Kopf hochrot ist und es heißt „Durst!“.

Natürlich wäre es besser, wenn es soweit gar nicht käme, weil vorab regelmäßig für ausreichenden Nachschub an Wasser gesorgt wurde.
Doch gelingt dies eben nicht immer – und erst recht nicht an einem ausgelassenen Nachmittag im Garten mit Freunden, beim Toben im Meer oder beim trubeligen Kindergeburtstag.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele Kinder noch über kein verlässliches oder ausgeprägtes Durstgefühl verfügen. Erinnert man sie nicht ans Trinken, vergessen sie es schlichtweg.

Umso wichtiger ist es, stets vorausschauend mit Wasserflasche und Co. gewappnet zu sein, um dem Durst möglichst gar keine Chance zu geben.
Knapp einen Liter sollen schließlich bereits Kindergartenkinder am Tag trinken – wenn es nicht warm ist!
Durch Sommerhitze am Tag, Schwitzen auch in der Nacht und in Kombination mit körperlicher Anstrengung erhöht sich die Menge selbstredend!

Wie selbst kleine Trinkmuffel Tag für Tag auf dieses Trinkpensum kommen? Einige Tipps und Tricks:

1. Niemals ohne Wasser unterwegs

Spätestens wenn Kinder über Durst klagen, ist schnelle Abhilfe gefragt!
Nicht nur, dass dadurch selbst die kleinste Strecke zu Fuß oder mit dem Auto sehr anstrengend werden kann.
Bei anhaltendem Durst können sich schnell Müdigkeit, Kopfschmerzen und Benommenheit und damit einhergehend Unkonzentriertheit und Gereiztheit als einige der auftretenden Folgen bemerkbar machen.

Daher: Haben Sie immer Wasser in einer kleinen PET-Flasche oder der selbst gefüllten Trinkflasche in Handtaschengröße dabei.
Auch für den noch so kurzen Fußweg zwischen Kindergarten und Zuhause, selbst für die schnelle Fahrt zum Supermarkt!

2. Das schmeckt nach – und liefert Wasser!

Ausreichend zu trinken allein ist gut. Besser noch, wenn auch Speisen ihren Beitrag zur täglichen Wasserversorgung leisten.

Bieten Sie zu typischen Sommergerichten wie Wurst und Steak vom Grill vieles an, das mehr als nur Vitamine liefert.
Salate, Gemüse zum Snacken und Dippen wie Tomaten, Gurken, Paprika oder Möhren stehen bei vielen Kindern hoch im Kurs und bestehen zu einem Großteil aus Wasser.

3. Mal kalt statt heiß?

Heiße Tees wärmen Körper und Seele an kalten Tagen.
Aber haben Sie die Teesorten in Ihrem Vorrat schon mal kalt probiert?
Viele Früchtetees, aber auch Kräutertees sind auch frisch aus dem Kühlschrank ein Genuss.

Ein Tipp: Eine Kanne mit Eiswürfeleinsatz hält Tee länger kalt, ohne ihn weiter zu verwässern

4. Kleine Tricks, die das Trinken attraktiver machen

Das Glas Wasser kann Ihr Kind so gar nicht locken?
Vielleicht

  • schaffen dies aber Eiswürfel zum Lutschen aus reinem Wasser oder in Würfelform gefrorene Saftschorlen?
  • nascht Ihr Kind umso lieber saftiges, wasserreiches Obst?
    Die Wassermelone ist für viele Kinder ein Highlight an sommerlichen Tagen, die Grapefruit eine Delikatesse für alle, die es gern sauer mögen. Und auch Kiwi, Apfel, Himbeere, Pflaume, Birne und andere Früchte brauchen sich nicht zu verstecken, was ihren beachtlichen Wassergehalt betrifft!
  • schmeckt es durch den Strohhalm besser?
    Warum auch immer: Erfahrungsgemäß lieben viele Kinder die bunten Kunststoffröhrchen und schlürfen mit Wonne damit manches Glas leer.
  • hilft folgender kleiner Trick?
    Servieren Sie zu allen Mahlzeiten erst die Getränke und dann das Essen. Selbst eine kurze Wartezeit auf die Speisen von einer Minute oder weniger wird vielleicht mit dem Griff zum Wasserglas vertrieben.
  • verleiten Experimente zum Zugreifen?
    Bunte Fruchtcocktails haben eine magische Anziehungskraft auf Kinder. Lassen Sie den Nachwuchs aus verschiedenen Säften, Mineralwasser und/oder Früchtetee individuelle Mischungen – mit viel Eis – kreieren.
    Auch wenn nicht alles gelingt: Viel probiert wird so auf jeden Fall!

Bildquelle: © bigstockfoto.com/ romrodinka

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