Das ideale Licht für jeden Moment des Tages: Lampen fürs Kinderzimmer (Teil 1) – Was es generell zu beachten gilt

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Eine leuchtende Lampe ist nicht nur das sprichwörtliche Licht in der Dunkelheit.
Auch tatsächlich vertreibt eine solche die unangenehme Schwärze um einen herum zuverlässig auf Knopfdruck – und in manch einem damit auch gleichzeitig gemeine Erinnerungen an böse Träume und die Sorge vor vermeintlichen Gespenstern unter dem Bett.

Manch eine Lampe fürs Kinderzimmer kann aber noch viel mehr!
Einen Farbklecks setzen beispielsweise, so kunterbunt für angenehme Atmosphäre und gute Laune im Kinderzimmer sorgen, das Kind jeden Tag mit dem Motiv seines aktuell angesagten Helden erfreuen oder ihm gar stets freundlich entgegen lächeln.
Sie kann in romantisch-verspielter Ausführung ein kleines Mädchen sich wie im Elfenreich fühlen, junge Fußballfans bis zum Einschlafen an ihren aufregendsten Moment auf dem Rasenplatz denken lassen und vermag gar, einen ganzen Sternenhimmel an die Zimmerdecke zu zaubern.

Man sieht: Eine Lampe muss einfach passen. Zum Kind und zu seinem Zimmer.
Und da man solch eine Kinderzimmerlampe – gerade, wenn es sich um ein hochpreisiges Objekt handelt – nun wahrlich nicht alle Tage kauft, gilt es sich vorher Gedanken zu machen, was zum Kind und seinem Zimmer passt:
Wo soll die künftige Lichtquelle im Kinderzimmer zum Einsatz kommen?
Welchen Zweck soll sie erfüllen?
Und welches Modell ergänzt die bestehende oder neue Einrichtung ideal, genügt den Ansprüchen der Beschaffenheit des Raumes, passt zum Alters des Kindes und auch zum Temperament des jungen Kinderzimmerbewohners?

Einige Aspekte zum Thema „Lampenkauf fürs Kinderzimmer“ im Überblick:

Zeitlos elegant oder stets altersgerecht?
Wer gerne einrichtet, dekoriert und die Kosten und Mühen dafür nicht scheut, findet in der Kinderzimmerlampe ein Einrichtungselement, das sich in dem Maße wandeln kann, wie das Kind älter wird, und das ebenso den Gesamteindruck des Kinderzimmers mitbestimmen kann und wird wie Bettwäsche, Gardinen, Möbel und die Wandgestaltung.

Ein zauberhafter kleiner Sternenhimmel in Wolkenform beispielsweise macht sich wunderbar in der heimeligen Umgebung des fertig für den Nachwuchs eingerichteten Babyzimmers.
Im Kindergartenalter sind dann vielleicht die bunte Blumenwiese oder das Feuerwehrauto an der Zimmerdecke gefragt, im Grundschulalter womöglich noch die Hängelampe mit Actionheld-Motiv oder die Deckenleuchte in Fußballoptik, während die Beleuchtung danach vermutlich immer schlichter ausfallen darf, bis der/die Jugendliche schließlich für eine reduzierte, stylische Beleuchtung, beispielsweise in Form schlichter LED-Spots, plädiert.

Natürlich ist die sich ständig wandelnde Beleuchtung im Kinderzimmer jedoch kein Muss, sondern lediglich eine Option!
Wer praktisch und langfristig denkt, den Gang ins Einrichtungshaus und handwerkliche Tätigkeiten nicht gerade zu seinen liebsten Beschäftigungen zählt, bewusst auf Schlichtheit setzen oder die Aufmerksamkeit im Kinderzimmer lieber auf andere Objekte lenken möchte, wird wenig Mühe haben, eine Deckenlampe oder Wandlampe zu finden, mit der das Kind sich in jedem Alter wohlfühlen wird.
Bewährte, zeitlose Modelle werden sich gewiss auch dann noch perfekt in die Wohnumgebung einfügen, wenn Wandfarben sich ändern, das Babybett ausgedient hat oder der Raum eines Tages zum Arbeits- und Gästezimmer wird, nachdem der Nachwuchs das Nest verlassen hat.

Licht – ein wesentlicher Wohlfühlfaktor
Ein Kinderzimmer ist so vieles in einem: Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Ort zum Spielen, zum Träumen, Rückzugsort zum Entspannen.
Und dabei ist kein Kinderzimmer wie das andere.
Manch eines ist so von Tageslicht durchflutet, dass selbst an einem sehr trüben Tag keine zusätzliche Lichtquelle erforderlich wird.
Ein anderes per se insgesamt oder in manch einer Ecke dunkler, so dass es schon bei nicht allzu dicker Wolkendecke des Einsatzes einer Lampe bedarf.

Ob eher hell oder düster: Spätestens in der Dämmerung muss Licht ins Dunkel gebracht werden! Und mit einer Lampe wird es – je nachdem, welches Vorhaben gerade ansteht – kaum getan sein. Aber dazu später mehr.
Für die „Hauptlichtquelle“, die mit Druck auf den Wandschalter neben der Zimmertür für Licht – üblicherweise von der Decke aus sorgt -, gilt es zu beachten:

Sie sollte für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Raums sorgen.
Dunkle Ecken lassen den Raum kleiner erscheinen, eignen sich nicht oder nur bedingt zum Lesen oder Spielen und können schlimmstenfalls zur Stolperfalle werden, wenn Dinge auf dem Boden nur bei genauem Hinsehen wahrgenommen werden können.

Schattenwurf durch allzu punktuelle Ausleuchtung nach unten wirkt schnell arg ungemütlich, warmes, gleichmäßiges und auch indirektes Licht hingegen schafft Heimeligkeit.

Ein Dimmer ermöglicht es, das Licht passend zu Stimmung und Tageszeit in gewünschter Helligkeit erstrahlen zu lassen.
Beim Spielen im Winter, wenn es bereits am späten Nachmittag draußen stockdunkel ist, braucht es helles Licht.
Für gemütliche Stunden im Sitzsack beim zum Anhören von Hörspielen hingegen eine Beleuchtung, die zum Entspannen, Dösen und Augenschließen einlädt.
Am Abend hilft gedämmtes Licht Kindern, nach einem aufregenden Tag zur Ruhe zu kommen und sich innerlich auf die Nacht einzustellen.

Bitte mit Sicherheit!
Sobald Strom im Spiel ist, ist immer Vorsicht geboten!
So sollten keine Leitungen von Lampen frei herum liegen, die zur Stolperfalle werden können oder zum Spielen einladen.

Gilt es größere Entfernungen zwischen Lampe und Steckdose zu überbrücken, sollte die Leitung möglichst „unsichtbar“ und unerreichbar fürs Kind verlegt sein. Elegant und sicher versteckt ist sie beispielsweise, wenn man sich für entsprechende Fuß-/Sockelleisten entscheidet, die Platz für die Leitung bieten.
Mit entsprechenden Kabelleisten lassen sich auch Leitungen sicher an der Wand entlang, zum Beispiel zur Wandlampe am Kinderbett, führen.

Selbstredend ist es mit Kindern im Haushalt immer sinnvoll, für einen ausreichenden Schutz von Steckdosen (idealerweise Unterputz, zudem Installation von FI-Schalter) zu sorgen.
Beim Sichern von Steckdosen auch gegebenenfalls verwendete Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel nicht vergessen!

Generell sollten vor allem kleine Kinder keine Chance haben, an Leuchtmittel zu gelangen, und Lampen sollten so angebracht sein, dass sie nicht umfallen können oder aus Versehen oder absichtlich abgedeckt werden (Brandgefahr!) können.

Das Temperament der lieben Kleinen…
Wie eine Lampe befestigt ist und wo sie platziert wird, dafür sollte die übrige Einrichtung des Kinderzimmers, aber auch die Tobefreude und deren Umsicht im Umgang mit dem Mobiliar – besonders bei ausgesprochen kleinen Energiebündeln – berücksichtigt werden:

Standleuchten, die bei unsanftem Umgang kippeln, umfallen und Schaden nehmen können, sind naturgemäß eher etwas für sehr ruhige, umsichtige Kinder oder eben schon für Größere, die aus dem „wilden“ Alter heraus sind.
Prinzipiell gut aufgehoben sind Stehlampen in geschützten, wenig zugänglichen Ecken im Kinderzimmer, die eher ruhigen Tätigkeiten (Chillen, Lesen etc.) vorbehalten sind.

Aber auch Pendelleuchten an der Decke müssen mitunter einiges mitmachen, wenn das Kind keinem Ball widerstehen kann und als leidenschaftlicher Ballsportler gar alles vom Stofftier bis zum Kuschelkissen bei Bedarf getreten oder geworfen als Ball-Ersatz zum Einsatz kommen lässt.

Gute Alternativen sind in solchen Fällen Lampenmodelle, die fest mit der Wand verbunden sind und wenig „Angriffsfläche“ bieten, oder sich hoch und flach an die Decke anschmiegen – und nicht allzu filigran gearbeitet sein sollten.
Wer nicht ständig um teure oder besonders schöne Lampen bangen möchte, für den sind sehr günstige Modelle wie beispielsweise die klassische, runde Reispapier-Lampe, die ohnehin nach einiger Zeit einstaubt und spätestens bei einem Riss im Papier für wenige Euro bei Bedarf kurzerhand ersetzt werden kann, vielleicht ein alle zufriedenstellender Kompromiss?

Hängelampe, Stehlampe, Nachtlicht, Schreibtischlampe…?
Da es den Rahmen sprengen würde, auch noch auf jedes dieser Modelle mit all seinen Vor- und Nachteilen hier einzugehen, wird dies übermorgen gerne nachgereicht!

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