Mit gutem Gefühl durch die Schwangerschaft

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Sie gehören leider fast so selbstverständlich zu einer Schwangerschaft wie das Herzklopfen beim Anblick des positiven Schwangerschaftstests oder die erwartungsfrohe Aufregung vor dem ersten Arzttermin: Zweifel, Ängste und Sorgen um das Kind im Bauch, die erst dann vergessen sind, wenn der kleine Wonneproppen endlich gesund das Licht der Welt erblickt hat.

Zunächst sind es die ersten „kritischen zwölf Wochen“ der Schwangerschaft, die es zu überstehen gilt, dann sind es vielleicht Laborwerte oder Ultraschallbefunde, die Fragen offen lassen oder für Ratlosigkeit oder Bedenken sorgen, und gegen Ende der Schwangerschaft ist es nicht selten die Angst vor der Geburt, die schlaflose Nächte bereitet.

Keine Frage: Arzttermine während der Schwangerschaft sind immer eine spannende Sache!
Kleine Meilensteine, denen voller Bauchkribbeln und Ungeduld entgegen gefiebert wird:
Wird alles in Ordnung sein? Werden sich alle Werte im „grünen Bereich“ befinden? Wird vielleicht sogar wieder ein Blick auf den Nachwuchs mittels Ultraschall möglich sein?
Kein Wunder, dass da zwischen Blutdruckmessung, CTG und allerhand mehr in der Aufregung wichtige Fragen schnell in Vergessenheit geraten sind oder es der werdenden Mutter schwerfällt, in der Kürze der Zeit alle erhaltenen Informationen richtig einordnen zu können.

Erst später zu Hause wachsen dann vielleicht die Fragezeichen beim Revue passieren lassen der Neuigkeiten und einen Blick in den Mutterpass:
Was bedeutet dieser und jener Eintrag überhaupt? Und ist nun tatsächlich alles so, wie es sein sollte?
Bevor unbegründete Ängste wachsen und quälendes Kopfzerbrechen den in der Schwangerschaft so nötigen Schlaf rauben, warten Sie nicht bis zum nächsten Vorsorgetermin, sondern verschaffen Sie sich baldmöglichst Klarheit, wenn Ihnen etwas unklar oder beunruhigend erscheint!

Die wichtigsten Ansprechpartner für alle Fragen der Schwangerschaft
Erste und wichtigste Ansprechpartner in allen gesundheitlichen Fragen rund um die Schwangerschaft sind natürlich Ihr betreuender Arzt und gegebenenfalls die Hebamme Ihres Vertrauens.
Sie zeigen in aller Regel großes Verständnis für die Sorgen und das enorme Sicherheitsbedürfnis schwangerer Frauen. Sie wissen, dass werdende Mütter besonders sensibel sind, wenn es um die Gesundheit ihres Babys geht, und sie werden nicht überrascht sein, wenn nach einem Termin einmal Fragen offen geblieben sind, sich im Nachhinein zusätzliche ergeben haben oder plötzliche Ängste auftreten.
Oft kann schon ein kurzes Telefongespräch mit Arzt oder Hebamme Licht ins Dunkel offener Fragen bringen und – häufig unbegründete – Sorgen können sich so in Luft auflösen lassen.
Weniger drängende Fragen sollten Sie sich stets umgehend und den Zettel in den Mutterpass legen, damit Sie beim nächsten Arzttermin nicht vergessen, diese zu stellen.

Hilfreiches Internet?
Mit Vorsicht sollten die Möglichkeiten einer Selbstdiagnose anhand der zahlreich verfügbaren Internetangebote genossen werden. Abgesehen davon, dass nicht jede vermeintlich kompetente Seite im Internet auch tatsächlich seriöse Informationen bereit halten muss, ist die Gefahr von Missverständnissen und einer Fehldiagnose ebenso groß wie die, durch zu viele Informationen über alle möglichen Eventualitäten weitere Panik vor potentiellen Erkrankungen von Mutter und Kind während der Schwangerschaft, ungünstigen Geburtsverläufen und ähnlichem zu schüren.

Gold wert: Persönliche Erfahrungen anderer (werdender) Mütter
Einen entscheidenden Vorteil dem gegenüber bietet der Austausch mit anderen (werdenden) Müttern in thematisch passenden Foren im Internet wie gesundheitsfrage.net: Neben Schilderungen, was – im negativen Sinne – alles so passieren kann, gibt es auch viele erfreuliche Erfolgsgeschichten zu lesen, beruhigende Erfahrungsberichte und aufbauende Worte.

Neben der erhaltenen Informationen wirkt dabei oft schon allein das Gefühl sehr tröstlich, mit einem Befund wie Schwangerschaftsdiabetes, typischen Schwangerschaftsleiden wie Sodbrennen oder Schlaflosigkeit oder Besonderheiten wie einer bevorstehenden Zwillingsgeburt wahrlich nicht allein zu sein.

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