Stets in funktionaler und bequemer Kleidung am Ball: Sportzeug für Kinder

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Viele, viele Jahre dauert so eine Schullaufbahn vom Tag der Einschulung bis zur feierlichen Entlassung.
Und irgendwann, wenn das Ende derer erreicht ist, werden sich unter den gesammelten Erinnerungen an die vielen zurückliegenden Schuljahre sicherlich auch einige Anekdoten finden lassen, die irgendwie mit dem Sportzeug zu tun haben.

Mindestens einmal beim Aussteigen aus Bus oder Bahn liegen gelassene Sporttaschen gehören bei nicht wenigen groß gewordenen Kindern dazu.
Oder die vergessenen Sportsachen, die dazu führten, entweder sich plötzlich ewig in die Länge ziehenden Sportunterricht von der Bank aus zusehen zu müssen, wahlweise in den Unterricht einer „wildfremden“ Klasse geschickt zu werden, einen Aufsatz über Vergesslichkeit im Allgemein und die Bedeutung des Sportunterrichts im Speziellen schreiben zu müssen und/oder eine fiese Note wegen der Schusseligkeit zu kassieren.
Und das just womöglich an einem Tag, an dem die Lieblingssportart auf dem Plan stand… .

Viel häufiger, wenn auch weniger erinnerungsträchtig, ist zum Glück der Fall, dass mit dem Sportzeug alles glatt geht. Dass Hosen, T-Shirts und Schuhe morgens frisch gewaschen, blitzblank geputzt und in der passenden Größe mit in der Sporttasche am Start sind, wenn es in die Halle oder auf den Sportplatz geht.

Wie das (fast) immer gelingt? Hier unsere Tipps rund ums Thema „Sportzeug für Schulkinder“, mal wieder ganz subjektiv aus Elternerfahrung heraus zusammen getragen:

Worauf beim Kauf von Sportbekleidung für Kinder achten?
Entscheidend für alle Kinder ist sicherlich in erster Linie die Optik, bei älteren spielt die aktuell „richtige“ Marke häufig ebenfalls eine Rolle.
Eltern achten da wohl eher auf die Qualität und ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Je länger das Sportzeug getragen werden kann, bis das Kind heraus gewachsen ist, und je häufiger es getragen werden wird (auch beim Training in der Freizeit?), desto mehr lohnt es sich, ein wenig mehr Geld in gute Qualität zu investieren, die sich im Alltag bezahlt machen wird, vor allem, wenn die Sportsachen später noch von jüngeren Geschwistern weiter getragen werden können.

Hochwertige Funktionskleidung bietet gute Trageeigenschaften (leicht, feuchtigkeitsableitend) und erweist sich als sehr pflegeleicht. Selbst das von Fußballplatz-Asche oder Bolzplatz-Matsch verschmutzte Trikot kann nach der Wäsche wieder blütenweiß und fast wie neu erstrahlen und das, ohne dabei geschrumpft oder aus der Form gegangen zu sein.
Schnell getrocknet und bügelfrei ist es ruckzuck wieder im Einsatz, wo das Baumwollshirt noch eine Weile auf der Leine trocknen muss.

Solche Kleidung ist jedoch vor allem in jungen Jahren nicht erforderlich und erst recht kein Muss!
Von Grundschulkindern, die zwar wie die Älteren auch beim ins Schwitzen geraten, denen man dies jedoch noch nicht „anriecht“, kann ebenso gut ein (bereits vorhandenes) Baumwollshirt zum Sport getragen werden.
Auch muss es für den überschaubaren Zeitraum, bis die nächste Schuhgröße ansteht, nicht das neueste Paar Markenturnschuhe für die unterm Strich doch relativ wenigen Stunden sein, die sich diese an den Füßen befinden werden.

Wichtig ist für Kleidung und Schuhe vielmehr:
– Alles muss passen und sitzen:
Hosen sollten in der Weite angepasst werden können. T-Shirts so lang sein, dass sie auch beim Handstand nicht aus der Hose rutschen. Schuhe natürlich die richtige Größe und Passform haben und auch ansonsten alle Kriterien erfüllen, die praktisch ab dem ersten Schuhkauf stets zu beachten sind.

– Das Kind muss sich wohlfühlen:
Baumwolle oder Polyester? Was der eine liebt, erträgt der andere nur schwer auf der Haut.
Manch einem Kind kann es selbst im Winter in der kühlen Halle kleidungstechnisch nicht luftig genug sein und es fühlt sich in langer Hose und mit langen Ärmeln eingeengt und unwohl. Ein anderes mag da selbst bei sommerlichen Temperaturen viel Stoff bevorzugen.
Auch die Passform von Hosen und Shirts (Weit oder eng?) ist natürlich reine Geschmackssache und Vorlieben des Kindes sollten berücksichtigt werden.

– Kleidung und Schuhe müssen praktisch sein:
Kleidung sollte sich bei ausreichend hohen Temperaturen waschen lassen, um mit der Zeit nicht „muffig“ zu werden, und dabei wenig Aufwand beim Waschen und Bügeln erfordern.
Auch beim Umziehen sollten sich Shirts und Schuhe als praktisch erweisen: Klettverschlüsse statt Schnürbänder am Turnschuh sind für jüngere Kinder die eindeutig bessere Wahl, weil das An- und Ausziehen schneller vonstatten geht und gelöste Schleifen zu Stolperfallen werden können, Shirts sollten durch ausreichend weiten Schnitt oder Elastizität des Materials bequemen „Einstieg“ bieten, Hosen keine Bänder haben, die permanent im Tunnelzug verschwinden.

Turnschuhe für alle Fälle?
Verschiedene Sportarten erfordern unterschiedliches Schuhwerk. Es ist zwar eine recht kostspielige Angelegenheit, stets verschiedene Schuhpaare für alle Gelegenheiten parat zu haben, aber ohne gut sitzende, bequeme Schuhe macht es eben auch keinen Spaß!

Turnschläppchen“ oder Gymnastikschuhe sind im Sportunterricht eine gute Alternative zum Barfußlaufen bei Sportarten wie Turnen, Tanzen oder Gymnastik – auch für Jungs!
Sie kosten nicht viel, sind für jeden Zweck und für jeden Geschmack mit verschiedenen Obermaterialien (Polyester, Baumwolle, Mesh (Textil-Netzgewebe), Leder) erhältlich und bringen damit auch unterschiedliche Trage- und Pflegemöglichkeiten mit sich.
Für den gelegentlichen Gebrauch, vor allem dann, wenn die Schläppchen später an jüngere Geschwister weiter gegeben werden sollen, ist sicherlich das Kriterium „Waschbarkeit in der Maschine“ neben der ansprechenden Optik und der rutschfesten Sohle von Bedeutung.

Findet der Sportunterricht je nach Wetterlage draußen oder drinnen statt, sollte für beide Varianten ein eigenes Paar Sportschuhe bereit stehen.
„Draußen-Schuhe“ stets für die nächste Sportstunde in der Halle zu reinigen (sofern die Schuhe überhaupt alle Kriterien für den Einsatz drinnen (nicht-abfärbende Sohlen!) erfüllen), ist sehr mühsam und zeitaufwändig, wenn sich kleine Steinchen im Profil der Sohle festgesetzt haben.

Sportzeug: Leider gerne mal verwechselt oder verloren
Gegen das Verlieren ist wohl kein Kraut gewachsen.
Das beste Mittel gegen Verwechslung ist hingegen sicherlich, beim Kauf auf Individualität zu setzen. Schlichte Sachen in schwarz oder weiß bergen tendenziell größere Verwechslungsgefahr als ausgefallene Farbtöne.
Ist zu erwarten, dass auch viele andere Familien bei Aktionen des örtlichen Discounters zugreifen, empfiehlt es sich mehr als ohnehin, jedes Stück mit Namen des Kindes zu kennzeichnen.
Achten Sie bereits beim Kauf idealerweise auf ein vorgesehenes Feld in Trikot oder Hose zum Markieren mit einem wasserfesten Marker.

Bei kleinen Schusseln ist es fast unumgänglich, dass ihr Sportzeug mal in der Umkleidekabine oder im Bus liegen bleiben wird, aber auch das gewissenhafteste und fürsorglichste Kind ist nicht gefeit davor!
Für diesen Fall ist es immer gut, ein Foto von neuen Sachen gemacht zu haben und dies beispielsweise zusammen mit der Rechnung aufzubewahren.
Übrigens kann dazu auch ein Bild von der Sporttasche sehr hilfreich sein!
Im Fundbüro einen Gegenstand beschreiben zu müssen, den man schon hundert Mal in der Hand hatte, kann plötzlich ungemein schwierig werden, wenn man ihn nicht mehr vor Augen hat.
Das beste Mittel, um die Chance aufs Wiederbekommen zu maximieren, ist und bleibt jedoch: Jedes Stück mit dem Namen und der Telefonnummer des Besitzers zu markieren.

Was tun, wenn das Sportzeug nach der Wäsche nicht „blütenfrisch“ duftet?
Ebenso wichtig wie regelmäßige Wäsche ist vor allem das häufige Lüften der Sportkleidung. Sie sollte idealerweise nicht in der geschlossenen Sporttasche an der Garderobe in der Schule oder zu Hause verbleiben, sondern immer ausreichend gelüftet werden.
Oft ist dies allein völlig ausreichend und ein Waschgang in der Maschine zwischen zwei Sportstunden gar nicht erforderlich.

Wird Schweißgeruch bei älteren Kindern ein Thema, ist es wichtig, Sportkleidung nicht zu kurz zu waschen und nicht zu niedrige Temperaturen zu wählen, auch wenn die Sachen ja nur einmal getragen wurden und eigentlich nicht schmutzig sind.
Durch permanent zu kurze Waschgänge und niedrige Waschtemperaturen scheint sich der Schweißgeruch regelrecht in den Fasern zu manifestieren.
Können längere Waschgänge, die maximale, empfohlene Waschtemperatur und das Trocknen in Sonne und Wind auf der Leine keine Abhilfe schaffen, ist die Benutzung eines Hygienespülers einen Versuch wert.

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