Wohin mit all den schönen Fotos?

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Rund zwei Wochen liegen sie nun bereits wieder hinter uns: Die wunderbar festlichen Weihnachtstage, an denen bestimmt jeder mindestens einmal auf den Auslöser der Kamera oder des Smartphones gedrückt hat, um besondere Momente im Bild festzuhalten.

Eine schöne Sache ist es zweifelsohne, dass man heutzutage unzählige Bilder in bester Qualität dank immer üppiger werdenden Speichers in Smartphones immer dabei haben, ansehen und andere andere daran teilhaben lassen kann.
Die nur dort auf der Speicherkarte zu haben, scheint jedoch in mehrerer Hinsicht nicht angemessen für die in kostbaren Momenten entstandenen Bilder der Liebsten!
Zum einen kann das Smartphone schlichtweg verloren gehen oder die Daten darauf können Schaden nehmen.
Zum anderen verdienen es schöne Fotos, adäquat in Szene gesetzt zu werden, sodass sie großformatig oder im Rahmen auf dem Schreibtisch immer bewundert, als Abzüge zur Hand genommen oder im Album durchgeblättert werden können.

Mittels Smartphone eine Kamera immer griffbereit zu haben, verführt jedoch zum Schießen unzähliger Schnappschüsse, die sich besonders zu Anlässen wie Weihnachten oder Geburtstagen, Urlauben oder Festen schnell in großer Anzahl sammeln können.
Wie soll es da gelingen, nach Wochen, Monaten oder Jahren noch Ordnung in diesen zahllosen Familienfotos zu schaffen und Fotos der eigenen Kinder systematisch zu archivieren?

Wie und wo lassen sich Fotos sicher aufbewahren?
Fotos sollten – und das am besten doppelt und dreifach! – selbstredend immer an einem sicheren Ort aufbewahrt werden, wenn sie einem wichtig sind.

Regelmäßig sollte daher der Inhalt der Smartphone-Speicherkarte auf die Festplatte daheim kopiert werden, wo die Daten sicherlich schon mal ganz gut aufgehoben sind.
Dabei allein sollte man es jedoch nicht belassen, wenn man einerseits auf Nummer Sicher gegen Datenverlust gehen möchte und andererseits mehr von seinen Fotos haben möchte, als sie gelegentlich auf dem Bildschirm anzuschauen.

Ob man sie zur Sicherung auf CD oder DVD brennt, sie auf einer extra für diesen Zweck angeschafften externen Festplatte ablegt oder eine andere Möglichkeit wählt, ist eine Frage des zeitlichen und finanziellen Aufwands, den man investieren möchte, und an die Ansprüche, die man an Sicherheit und Haltbarkeit bezüglich der Speicherung seiner Dateien hegt.
Ein übersichtlicher Vergleich von sieben Datenträgern mitsamt der jeweils zu erwartenden Haltbarkeit ist beispielsweise HIER im Netz zu finden.

Da darüber hinaus doppelt immer besser hält: Fertigen Sie doch gleich jedes Mal, wenn Sie Ihre Bilder auf CD oder DVD brennen, noch ein zweites Exemplar an, das – vielleicht immer pünktlich zum Weihnachtsfest oder Jahreswechsel – an die Großeltern verschenkt wird.
Diese können sich so nicht nur an den Bildern erfreuen, sondern verwahren auch eine Kopie zur Sicherheit.

Wie organisiert man große Sammlungen von Familienfotos sinnvoll, kontinuierlich und mit System?
„Am Ball bleiben“ ist sicherlich die wichtigste Voraussetzung und die größte Herausforderung, möchte man seinem Nachwuchs später eine vollständige Sammlung seiner Kindheits- und Jugendfotos inklusive aller Schnappschüsse von Kindergeburtstagen, Urlaubsfotos und Bilder von Festen und besonderen Erlebnissen präsentieren.
Auch wenn es vielleicht nicht das liebste Hobby wird, das persönliche Familienarchiv in Schuss zu halten: Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall!
Nach Jahren jedoch noch Alben für die Kinder anlegen zu wollen, ist eine unglaubliche Arbeit. Daher: Starten Sie idealerweise gleich nach der Geburt damit und entleeren Sie dabei nicht nur die Speicherkarten(n) auf die Festplatte, sondern

sortieren Sie konsequent Schnappschüsse aus, die die Welt nicht braucht! Löschen Sie diese, um unnötigen „Datenballast“ zu vermeiden.

bearbeiten Sie die Fotos umgehend, besonders, wenn diese in hoher Auflösung gemacht wurden und so in ihrer Gesamtheit auf Dauer eine Menge Speicherplatz einnehmen würden. Eine Reduzierung auf eine „vernünftige“ Dateigröße beschleunigt zudem den Upload bei Onlinebestellungen beim Fotoanbieter.

überlegen Sie, welche Bilder großformatig an die Wand sollen, beispielsweise als Fotoleinwand oder Poster. Bei diesen darf die Auflösung nicht vorschnell verringert werden, um eine gute Bildqualität zu erhalten.

benennen Sie Dateien so um, dass bei Bedarf alles Gesuchte schnell gefunden ist. Zum Beispiel, wenn es darum geht, für die Abschlussfeier in der Grundschule nach Jahren kurzerhand ein Foto der Einschulung zu finden.
Wird bei der Entwicklung der Dateiname auch auf der Foto-Rückseite vermerkt, lassen sich zudem jederzeit wieder Fotos chronologisch in Fotoboxen oder ähnliches sortieren, die nicht gleich im Album, sondern vielleicht zunächst in einem Fotorahmen an der Wand gelandet sind.

lassen Sie Fotos abziehen, bevor die Menge der Bilder zu groß wird! Machen Sie es sich zur Gewohnheit, im Schnitt vielleicht mindestens einmal pro Quartal, zusätzlich eventuell nach Urlauben, Familienfesten etc. Bilder gleich entwickeln zu lassen, die einen Platz im Album finden sollen.

richten Sie ein sinnvolles Ablagesystem auf Ihrem Computer ein, um nicht die Übersicht zwischen unbearbeiteten, bearbeiteten, entwickelten und zusätzlich anderswo bereits gesicherten Fotos zu verlieren.

Wie gelingt die Pflege eines Fotoalbums für jedes Kind (fast) spielend leicht?
Überschätzen Sie sich nicht. Wunderschöne Scrapbooks sind eine wahre Augenweide, erfordern auf Dauer aber viel Bastelleidenschaft, Zeit und Durchhaltevermögen! Wer von vornherein weiß, dass es damit nicht zum Besten bestellt ist, sollte ein schlichteres, zweckmäßiges Album als Ziel in Auge fassen.
Dies dann konsequent fortzuführen ist allemal besser als ein ehrgeizig begonnenes Projekt irgendwann entnervt aufzugeben!

Schneiden Sie Bilder gegebenenfalls zurecht, bevor Sie sie ins Album kleben. So passen viel mehr Fotos in ein Album und das Kind steht später nicht mit einem ganzen Berg von schweren Alben da.

Erleichtern Sie sich das Einkleben. Ein spezieller Abroller für das Aufbringen von Fotoklebern (= doppelseitig selbstklebende Papierstücke) auf den Fotorückseiten ist eine sinnvolle Anschaffung.

Versehen Sie die Fotos mit kurzen Über- oder Unterschriften, die auch nach Jahren die Übersicht behalten lassen. „Weihnachten 2016 bei …“, „Ostern 2013 in…“, „Schulabschlussfest am …“, „Ausflug nach … am …“ –  Solch kurze Notizen komplettieren später das Bild ebenso wie eingeklebte Eintrittskarten, Kinokarten oder andere Erinnerungsstücke.

Greifen Sie zu, wenn es gute Angebote in Sachen Fotoalben gibt, zum Beispiel beim Discounter, und halten Sie immer einen Vorrat an Fotoklebern parat. So gelten keine Ausreden, die das Aufschieben des Einklebens von Fotos immer wieder rechtfertigen!

Wann können Fotobücher besonders sinnvoll sein?
Fotobücher sind eine tolle Sache, um kompakt und ansprechend einmalige Ereignisse festzuhalten und zu präsentieren, die die ganze Familie betreffen: Urlaube, Weihnachtsfeste, Familienfeiern etc. .
Bedenken Sie jedoch: In der Regel wird ein Fotobuch nur in einer Ausführung erstellt. Bei mehreren Kindern sollten daher zusätzlich Fotos dieser Ereignisse den Weg in die Alben des Nachwuchs‘ finden, damit diese später nicht im persönlichen Foto- „Lebenslauf“ fehlen.

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