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Der Sand bleibt im Sandkasten! – Wie sich Sand und Rasen im Garten vertragen

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Ein Sandkasten im Garten und sandfreier Rasen drumherum?
Eine Kombination, die man selten antreffen wird, sofern nicht die stetige elterliche Ermahnung „Lasst den Sand im Sandkasten!“ im Freien zu hören ist.
(Und selbst die ist kein Garant dafür, dass beim Spielen nicht mehr oder weniger Sand seinen Weg aus dem Sandkasten heraus findet.)

Natürlich sollte der Sandkasten der Hauptort für Buddeleien sein und der Sand nicht eimerweise auf die Wiese entleert werden, allein schon, weil dadurch im Laufe eines Sommers die Füllhöhe in der Sandkiste beträchtlich sinken wird und mit ihr auch der Spaßfaktor beim Sieben, Schaufeln und Burgen bauen.


So schön grün – ein gepflegter Rasen lässt das Gärtnerherz höher schlagen

Auf der anderen Seite sollen Kinder draußen nach Herzenslust graben und matschen dürfen, ohne sich dabei durch ständiges Aufpassen eingeschränkt zu fühlen.

Mancheiner fürchtet durch die ständige Besandung auf Dauer vielleicht kahle Stellen im Rasen?
Aus eigener Erfahrung schadet eine kleine Menge Sand dem satten Grün jedoch nicht – ganz im Gegenteil gehört Sand zur Rasenpflege auf den meisten Böden dazu, wenn diese nicht von vornherein einen hohen Sandanteil aufweisen.

Geringe Sandmengen, die auf dem Rasen liegen, verteilen sich spätestens mit dem nächsten Regen und werden von den Regenwürmern in die Erde eingearbeitet.
Der Boden wird lockerer, Staunässe hat dadurch auf Dauer geringere Chancen und damit auch Moos und Blaualgen, die sich bevorzugt an feuchten Stellen bilden.

Besonders gut tut eine Portion Sand dem Rasen, der auf schweren Lehmböden wachsen muss.
Der auf Dauer höhere Sandanteil lockert den Boden, die Wurzeln der Graspflänzchen werden dadurch besser belüftet und der Rasen wird kräftiger nachwachsen.
Besonders nach dem Vertikutieren empfiehlt sich auf schweren Böden sogar das Aufbringen einer gleichmäßigen, dünnen Sandschicht.

Für den Alltag im Garten mit Kindern kann dies bedeuten: gelassen bleiben, wenn der Sand beim Spielen nicht ausschließlich im Sandkasten bleibt, und statt ihn abends zurück zu schaufeln, einfach ein wenig verteilen.
Der Sandkasten muss dadurch beizeiten vielleicht nachgefüllt werden, dafür kann der Hobbygärtner sich an grüner Rasenpracht erfreuen!

Was sollte außer Sand und Rasen im Garten nicht fehlen? Hier gibt es Ideen zum Thema „Großer Spaß im kleinen Garten“!

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4 Kommentare

  1. Ein wahres Wort! Also ich für meinen Teil habe es aufgegeben. Der Rasen wächst auch durch den Sand durch und ab und zu muss halt nachgefüllt werden.
    Dafür eignen sich z.B. gut die Sandberge, die sich nach einem erfolgreichen Sandkastenbesuch in der Wohnung türmen. 🙂

  2. Interessant, dass geringe Mengen Sand, die im Rasen liegen sich mit der Zeit selbst verteilen. Wir haben unserer Tochter erst neulich einen Sandkasten gekauft. Aber wir merken, dass sich bei den Sandspielen doch deutlich Sand auf dem umliegenden Rasen verteilt wird. Deswegen bauen wir nun einen Holzrahmen.

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