Als Jugendlicher zum eigenen Stil finden

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Die Schule hat in der letzten Zeit einen neuen Zweck gefunden – sie ist zum Laufsteg der Jugendlichen geworden. In dem Jugendalter ist es keine leichte Aufgabe, seinen eigenen Stil zu finden. Meistens wird einfach ausprobiert, was das Zeug hält, das ist der gängigste Weg zu eigenem „Ich“ in Sachen Mode. So ganz ohne Probleme und Hindernisse ist dieser Weg jedoch nicht – in dem Alter haben noch die Eltern ein Wort bei der Kleiderauswahl mitzureden. Das Dilemma ist somit perfekt: Auf der einen Seite die Eltern mit dem Aussehen befriedigen, auf der anderen den Gleichaltrigen in Sachen Mode Paroli bieten. Meistens passiert es nicht ohne Kompromisse – und zwar von beiden Seiten. Die Eltern dürfen einfach nicht so streng sein und den Kindern das Leben nicht unnötig schwer machen. Zu viel nachgeben dürfen sie allerdings auch nicht – die goldene Mitte zu finden ist hier besonders schwer.

So geht es – vom Aschenputtel zum kleinen Modegourmet

Den eigenen Stil zu finden und sich möglichst von anderen Mitschülern abzuheben erfordert nicht nur viel Kreativität, auch der Mut wird dabei auf die Probe gestellt. Die Stilfindung in einzelnen Schritten:

  1. Möglichst viel ausprobieren. Die Kinder im Jugendalter sollten sich viel Zeit zum Ausprobieren lassen. Es liegt bei den Eltern, nicht zu viel Taschengeld den Kindern zur Verfügung zu stellen, damit sie sich davon nicht noch mehr Klamotten kaufen können. Erstens viele Kleidungsstücke einfach in der Umkleidekabine anprobieren, Kleider aus den Katalogen ausschneiden und zusammenstellen oder dafür extra Computerprogramme nutzen.
  2. Man sollte den Kindern klarmachen, dass sie nicht alles mitmachen müssen, auch wenn die Freunde in noch so teurer Designerkleidung auf dem Schulhof posieren. Das baut ein gesundes und stabiles Selbstbewusstsein. Schon im Kindesalter sollten die Eltern auf ihr Nachwuchs so viele Aufgaben und Entscheidungen wie möglich übertragen. Und, ganz wichtig, für die Erfolge sollen die Kinder unbedingt gelobt werden.
  3. Kombinieren ist alles – Kleidungsstücke von großen Modehäusern mit originellen Einzelstücken, die nicht jeder hat, zusammentragen.
  4. Online-Shopping. Tolle und ausgefallenen Sachen findet man oft beim Durchstöbern der Online-Geschäfte. Beim yalook beispielsweise gibt es Markensachen, wie Schuhe oder Kleider, die man zu Discountpreisen erwerben kann.
  5. Herauszufinden, was einem gutsteht. Ein einfaches Feedback unter Freunden liefert oft mehr Informationen als die ständige Anprobe im Kaufhaus. Das blinde Nacheifern den Modetrends nach ist auch der falsche Weg. Man sollte das tragen, womit man sich gut fühlt und bequem findet.

Anmerkung: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastartikel.

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