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Bald geht die Schule los? Dann steht im Kinderzimmer sicherlich manche Veränderung an!

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Wie wird er aussehen, der Alltag unserer Schulkinder nach den Sommerferien? Unter welchen Bedingungen wird sie stattfinden, die Einschulung kleiner Schulanfänger in diesem Sommer? Darf die ganze große Verwandtschaft, samt Omas, Opas, Paten, Patinnen, Onkel und Tanten wieder zusammenkommen, um dieses Ereignis zu feiern? Ober findet – einmal mehr – alles im kleinen Kreis statt, wie es bereits zur unlieben Gewohnheit geworden ist?

Fragen über Fragen tun sich auf beim Versuch, optimistisch bis realistisch die Zukunft zu planen. Eine große Portion Gespanntheit und Unsicherheit herrscht sicherlich in vielen Familien beim Gedanken an das kommende Schuljahr. Aber es nützt ja alles nichts! Weder können wir mit einer Glaskugel in die Zukunft schauen, noch können wir großen Einfluss auf die Geschehnisse nehmen.

Was Eltern jedoch durchaus tun können? Ihren Kindern ein Stück Normalität schaffen, die Krise daheim ausblenden. Und genau das tun, was man eben tut, wenn der Nachwuchs bald in die Schule kommt. Die aktuelle Kinderzimmerausstattung kritisch unter die Lupe nehmen. Beherzt planen, was sich zeitnah verändern soll. Und tatkräftig anpacken dabei, den Kindern „neue“ vier Wände zu schaffen. Ein Ambiente, in dem sie jahrelang produktiv und mit viel Freude lernen können.

Was verändert sich rund um die Einschulung?

Wenn Kindergartenkinder zu Grundschulkindern werden, geht dies mit spürbaren Veränderungen einher. Der Nachwuchs wird – „heimlich, still und leise“ – größer, ruhiger, „vernünftiger“. Und im gleichen Maße nimmt nach und nach seine Verspieltheit ab.

Eine durchdachte Einrichtung des Kinderzimmers unterstreicht diese Zeichen der Zeit. Sowohl das äußere Erscheinungsbild betreffend wie auch bezüglich der Funktionalität von Möbeln und Wohnaccessoires. Bunte Farben an den Wänden und farbenfrohe Teppiche weichen einer dezenteren Gestaltung. Den Platz, der vorher die Spielküche belegte, nimmt nun vielleicht ein Sitzsack ein.

Spielzeug und Kinderbücher brauchen im Alter von fünf, sechs oder sieben Jahren aber natürlich weiterhin ihren festen Ort! Hier umfassend aussortieren zu wollen, ist einerseits zu früh, schließlich ist der Spieltrieb noch groß. Andererseits hätte es einen faden Beigeschmack, mit dem redensartlichen Beginn des „Ernsts des Lebens“ Schätze der Kindheit ausmustern zu wollen. Das eine oder andere hat zwar sicherlich ausgedient und darf weichen. Diese Entscheidung sollte aber immer das Kind treffen dürfen!

Dabei frei werdender Platz in Schubladen und Regalen wird jedenfalls nicht lange ungenutzt bleiben. Denn ab der Einschulung sollten andere Dinge griffbereit sein. Hefte, Bücher, Schnellhefter, Sachen zum Schreiben, Malen und Basteln. Und das nicht „irgendwo“ und „irgendwie“ im Kinderzimmer, sondern bitte mit Ordnung und Struktur!

Vielleicht müssen dafür – neben einem Schreibtisch – weitere neue Möbel her. Und da trifft es sich gut, dass viel freie Spielfläche auf dem Boden nun nicht mehr oberste Priorität genießen dürfte. Kinder werden mit Schulbeginn selbstständiger, treffen sich öfter draußen mit Freunden, verabreden sich außer Haus. Da können Freiflächen auf dem Kinderzimmerboden durchaus ein wenig schrumpfen. Was sich alleine dadurch nicht vermeiden lässt, dass irgendwann auch ein größeres Bett Einzug ins Kinderzimmer hält. Wer dabei aber nicht Platz verlieren, sondern gar gewinnen möchte, für den ist ein Hochbett eine Überlegung wert. Denn darunter kann auch ein Schreibtisch seinen Platz finden.

Was macht ein Kinderzimmer zum idealen „Arbeitszimmer“?

Viele Kinder erledigen ihre Hausaufgaben bevorzugt in der Wohnküche. Und das ist auch völlig in Ordnung, sofern sie dort effizient lernen und arbeiten können. Manche hingegen brauchen einen ruhigen, einladenden Rückzugsort, um alleine Matheaufgaben zu lösen und Aufsätze zu schreiben.

Wenig einladend und damit kontraproduktiv wirkt in der Regel jedoch jegliche Form der Unordnung. Sie entsteht sicherlich oft dadurch, dass viele Kinder kleine Aufräum-Muffel sind. Auspacken und spielen? Gerne! Wieder einräumen vor dem Schlafengehen? Lieber nicht!

Unordnung kann aber auch dadurch begünstigt sein, dass das Aufräumen schlichtweg schwerfällt. Weil es dem Kind nicht gelingt, jedem Ding nach Gebrauch wieder seinen festen Platz mühelos zuzuordnen.

Bei der Einrichtung des Kinderzimmers sollte daher immer gelten: Je einfacher, übersichtlicher, leichter erreichbar, desto besser! Beschriften Sie schon früh alles altersgerecht. Viele Kinder kennen bereits zu Schulbeginn einige Buchstaben. Ihnen kann man durchaus zutrauen, dass sie in einem mit „M“ beschrifteten Fach die Mathe-Sachen finden. Und dass hinter das „D“ alles gehört, das sie für den Deutschunterricht benötigen.

Offene Regalfächer sind dazu ideal für Schulbücher. Generell begünstigen sie aber auch große Staubansammlungen in kurzer Zeit. Daher stellen transparente, verschließbare Kunststoffboxen für Malsachen, Hefte und mehr eine gute Ergänzung dar. Der Vorteil derer weiterhin: Ordnungshelfer im schlichten Design kann man immer wieder ergänzen. Schließlich steigt mit der Zeit die Anzahl der Schulfächer. Und mit farblosen Boxen und Stehordnern bleibt der Gesamteindruck da stets – im wahrten Sinne – aufgeräumt.

Und wo finden Ranzen und Sporttasche ihren Platz?

Üblicherweise bleiben Ranzen und Sporttasche in vielen Familien in Haustürnähe an der Garderobe. Was aber, wenn dort der Platz fehlt? Oder es einem schlichtweg zu „unruhig“ mit so vielen sichtbaren Gegenständen im Eingangsbereich ist? Wenn man keinen ausreichend geräumigen Schrank hat, in dem alles „unsichtbar“ verschwinden kann?

Dann sind natürlich einige in passender Höhe platzierte Haken im Kinderzimmer eine sinnvolle Alternative. Und bevor man bohrt, ist es vielleicht eine gute Gelegenheit, über frische Farben oder altersgerechtere Tapeten an der Wand nachzudenken?

Was Kind sonst so braucht zum Schulstart

Wer noch klein ist, der möchte meist gern ein wenig größer und älter sein. Geschwisterkinder, die bereits die Schule besuchen, sind für viele Schulanfänger im wahrsten Sinne große Vorbilder. Aber auch Mamas und Papas Homeoffice-Aktivitäten sind für den Nachwuchs oft sehr nachahmenswert.

Ein Grundschulkind braucht aber natürlich noch nicht alles, das man unter einer klassischen Büroausstattung versteht. Sinnvoll kann aber ein Set aus Heftgerät und Locher im kindgerechten Design sein. So haben lose Arbeitsblätter keine Chance, verloren zu gehen. Weiterhin nützlich sind natürlich Dinge wie Radiergummi, Schere, Anspitzer und Lineal. Diese sollten jedoch nicht lose auf dem Schreibtisch liegen.

Gibt es keine Schubladen dafür mit ausreichendem Stauraum, kann man alles in eine übersichtliche Kunststoffbox legen. Wiederum idealerweise mit Deckel, damit sich bei Nichtgebrauch keine Wollmäuse darin sammeln. Der weitere große Vorteil derer? Ist es Zeit, den Schreibtisch abzustauben oder abzuwischen, kann man das gesamte Büromaterial mit einem Griff anheben. Und muss nicht jeden Gegenstand einzeln in die Hand nehmen.

Für Mülltrennung ist man kaum jemals zu jung!

Ordnung walten zu lassen ist nicht nur sinnvoll, weil es das Leben aller erleichtert und elterliche Nerven schont. Es ist auch der Nachhaltigkeit dienlich, wenn möglichst früh Akribie beim Sortieren von anfallendem Abfall herrscht. Die Bonbon-Folie sollte eben nicht zusammen mit „Schmierpapier“ im Kinderzimmermülleimer landen. Und niemand möchte später leere Tintenpatronen aus Anspitzerschnipseln sortieren.

Schon kleine Kinder können bei der effektiven Abfalltrennung mitwirken. Wenn man es ihnen denn zeigt. Und ihnen neben einem Papierkorb einen weiteren kleinen Mülleimer für „Sonstiges“ bereitstellt.

Zu guter Letzt: Fünf Kriterien, auf die man beim Kauf des ersten Schreibtischs unbedingt achten sollte

Erst der altersgerechte Schreibtisch macht ein Kinderzimmer vollständig. Doch nicht „irgendeinen“ sollte man kurzerhand kaufen, weil er vielleicht gerade im Angebot ist. Diesem Kauf sollte man mehr Zeit und Überlegungen widmen.

1. Eine Arbeitsfläche mit Platz zum Entfalten

Einen Schreibtisch kauft man für die gesamte (Grund)Schulzeit. Und je älter die Kinder, desto aufwändiger und mit mehr Platzbedarf einhergehend die Hausaufgaben. Schon Grundschüler arbeiten heutzutage gelegentlich am Laptop, brauchen daneben aber auch Hefter, Collegeblock und mehr. Zu klein sollte der Schreibtisch daher keinesfalls sein. Ein Mindestmaß von 120 x 70 Zentimetern ist erfahrungsgemäß eine gute Wahl.

2. Die richtigen Dimensionen und die kindgerechte Optik fürs Kinderzimmer

Zu groß sollte das gewählte Modell aber auch nicht sein! Der ausgediente, große, alte Büroschreibtisch von Papa oder Opa mag Familientradition haben. Im Kinderzimmer kann er aber erdrückend wirken. Vor allem, wenn er dazu noch sehr massiv gearbeitet ist und eine dunkle Oberfläche hat. Kinderzimmer sind eben oft nicht die größten Räume des Hauses. Und die meisten im Handel erhältlichen, altersgerechten Schreibtische warten daher mit eher filigranem Gestell auf. Und mit Arbeitsflächen in Weiß oder heller Holzoptik, die leicht und luftig wirken.

Gedanken machen sollte man sich vor dem Kauf über den späteren Standort und darüber, ob der Wunschschreibtisch dort hin passt. Der gewählte Platz sollte hell und einladend sein, mit ausreichendem Lichteinfall, aber nicht in der prallen Sonne. Mit schöner Aussicht, aber wenig Ablenkung durchs Geschehen vor dem Fenster. Und des Weiteren sollten sich um den Schreibtisch herum ausreichend Steckdosen befinden. So vermeidet man Kabelsalat für Lampe und Co. quer durchs Zimmer.

3. Eine hohe Qualität für Langlebigkeit ohne Verschleißerscheinungen

Wo man arbeitet, hinterlässt man immer Spuren. Und Farbkleckse, Tintenspritzer und Permanentmarker-Striche bleiben auf dem Kinderschreibtisch eben nicht aus. Auf modernen, beschichteten Oberflächen sollte dies aber kein Problem darstellen. Sie sind pflegeleicht und nach dem gelegentlichen Putzen mit geeigneten Reinigungsmitteln stets wieder wie neu.

4. Flexibilität und Komfort

Der Schreibtisch ist Platz für Hausaufgaben und das Lernen für Klassenarbeiten. Aber auch zum Malen und zum Basteln! Kurzum: Manch ein Kind verbringt gerne viele Stunden an seinem Schreibtisch und sollte dies sehr bequem tun können.

Beinfreiheit ist dabei ein wichtiges Thema. Denn nichts nervt mehr, als ständig mit Füßen oder Schienbeinen irgendwo gegen zu stoßen. Ein durchdachter Kinderschreibtisch bietet die Freiheit, mal mit den Beinen zu wackeln und die Sitzposition zu verändern. Sinnvoll angeordnete Ablagen und Auszüge mit viel Stauraum machen es möglich.

5. Kein Tisch ohne passenden Stuhl

Unerlässlich für komfortables Arbeiten ist dazu der passende Schreibtischstuhl. Bequem, ob mit oder Lehne, und pflegeleicht sollte er sein. Denn ein heller Stoffbezug ist auch den ersten Blick zwar hübsch. Aber er bleibt garantiert nicht lange ansehnlich. Selbst wenn der Nachwuchs sich sehr vorsieht, sorgen dunkle Jeans für Verfärbungen. Besser als unifarbene Stoffe sind daher solche mit Mustern. Oder man wählt gleich ein Modell mit abwischbarer Oberfläche, beispielsweise Kunstleder oder Holz.

Damit Stuhl und Tisch später wirklich perfekt optisch und funktional harmonieren, kauft man sie idealerweise gleichzeitig im selben Möbelhaus. Und mit dem Kind zusammen, anstatt als Überraschungsgeschenk!

Bildquelle: © bigstock.com/ everest comunity

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