„Das ist doch noch sooo lange hin“ – Warum trotzdem jetzt schon mit der Planung typischer Frühlingsfeste begonnen werden sollte

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Jetzt im Advent stehen alle Zeichen auf Weihnachten. Alle Gedanken kreisen um dieses Fest – und was danach kommt, scheint erstens noch in weiter Ferne und wird darum zweitens gerne ausgeblendet.

Vielleicht ist es eine Kommunion oder Konfirmation, die im kommenden Frühjahr gefeiert werden soll? Vielleicht eine oder gar die eigene Hochzeit?
Dann sollte trotz allen Weihnachtstrubels nicht allzu lange damit gewartet werden, einige Dinge auf der Planungs-To-do-Liste anzugehen, damit es letzten Endes ein rundum perfektes Fest wird und man sich nicht letztlich in mehr oder weniger Punkten für den unbeliebten „Plan B“ entschieden werden muss.

Die Hochzeit
… ist sicherlich das größte Fest, das im Leben gefeiert wird, und das aufwändigste, was die Organisation betrifft.
Wer dies im kommenden Frühjahr vorhat, kann jetzt schon ziemlich spät dran sein, gilt es schließlich, einen (Wunsch)Termin beim Standesamt und/oder in der Kirche zu bekommen, dazu eine Location samt Catering für vielleicht viele Feiernde zu finden und außerdem Trauzeugen, Frisör und – je nach Rahmen der Feier – Liveband, Hochzeitskutsche/Limousine, Fotograf und natürlich möglichst viele Gäste terminlich unter einen Hut zu bringen.

Wer bei der Planung keine Enttäuschungen erleben und nicht ständig nach Alternativen suchen möchte, weil dieses schon ausgebucht ist und jenes schon nicht mehr zu kriegen, sollte nun keine Zeit mehr verlieren und möglichst bald die Gäste formell einladen oder wenigstens vorab informieren, sobald die einem persönlich am wichtigsten Dinge (mindestens jedoch Ort und Zeit der Trauung und der Feier!) in trockenen Tüchern sind.
Nichts ist schließlich frustrierender als auf eine herzliche Einladung Absagen zu erhalten, weil Gäste zu spät informiert wurden.

Holen Sie sich bei der Planung Ihrer Hochzeit idealerweise von Anfang Ihre Trauzeugen mit ins Boot, die Ihnen manch ein Telefonat, manch einen Gang, vielleicht auch manch eine Entscheidung abnehmen können.
Und wer weiß: Eventuell stellen diese gar auch die eine oder andere kleine Überraschung für Sie als Brautpaar – mit Unterstützung der geladenen Hochzeitsgesellschaft – auf die Beine, sofern ihnen dank rechtzeitig begonnener Planung und frühzeitig geschriebener Gästeliste genügend Zeit dafür bleibt…?

Die Taufe
Die erste und vielleicht einzige große Hürde, die es bei der Planung einer Taufe zu meistern gilt, ist sicherlich, mögliche Termine in der Kirche mit denen der künftigen Paten zu koordinieren.
Natürlich gibt es danach noch viel zu tun, aber da eine Taufe prinzipiell natürlich das ganze Jahr über gefeiert werden kann, wird man wenig Schwierigkeiten haben, beispielsweise ein feierliches Kleid oder ein anderes angemessenes Outfit für den Nachwuchs zu finden.
Dies sollte sogar erst recht kurz vor der Taufe erstanden werden, können manche Babys schließlich mit erstaunlichen Wachstumsschüben beeindrucken, die Hosenbeine und Hemdsärmel praktisch über Nacht plötzlich zu kurz ausfallen lassen können!

Auch wenn die Zeit also eigentlich nicht unbedingt drängt: Haben Sie für den Tauf-Tag frühzeitig Plätze im Restaurant Ihrer Wahl reserviert, für diesen besonderen Nachmittag vielleicht eine Torte beim Bäcker bestellt, sind alle Gäste bereits (mehr oder weniger) „offiziell“ persönlich mittels einer individuell gestalteten Karte eingeladen, brauchen Sie sich erst einmal für einige Wochen oder Monate keinen Kopf mehr um das Gelingen des Festes zu machen, sondern können vorerst die Vorfreude auf die Taufe und ein entspanntes Weihnachtsfest genießen.


Im Gegensatz zur Taufe und Hochzeit, die terminlich mehr oder weniger frei geplant werden können, stehen die Termine für Konfirmation, Kommunion oder Firmung des nächsten Jahres in vielen Gemeinden schon seit Langem fest.
Halten Sie mit diesen nicht hinterm Berg, sondern informieren Sie alle Verwandten und Freunde, die diesem besonderen Fest bewohnen sollen, rechtzeitig über Datum und Uhrzeit.
Das Frühjahr ist dank der vielen langen Wochenenden schließlich auch beliebte Reisezeit und noch ist die Urlaubsplanung der potentiellen Gäste vielleicht noch nicht abgeschlossen.

Da innerhalb einer Gemeinde viele Familien selbstredend am selben Tag dieses Ereignis feiern, reservieren Sie nun gegebenenfalls diesen Termin in Ihrem Lieblingsrestaurant oder buchen Sie jetzt schon einen Partyservice, wenn die Feier bei Ihnen zu Hause stattfinden soll.
Doch selbst wenn Sie die Verpflegung mit Kuchen, kalten und warmen Speisen selbst übernehmen möchten, sollten Sie mit dem Beginn der Planung nicht allzu lange zögern und einen Punkt auf der Liste angehen: Ein schönes Outfit fürs Kind zu finden!
Wer neu kaufen möchte, sollte dies nicht auf den letzten Drücker erledigen, denn im Frühjahr kann die Auswahl in den Läden – besonders, was Kommunionkleider betrifft – schon sehr ausgesucht sein.

Bestens erhaltene (weil in der Regel ja nur einmal getragene) Stücke findet man vielerorts auf Kommunionkleidungsbörsen, die mitunter schon sehr früh im Jahr stattfinden.
Halten Sie die Augen offen nach entsprechenden Terminen und seien Sie am Tag selbst früh vor Ort, da attraktive Stücke zum günstigen Preis natürlich nicht lange auf einen neuen Besitzer warten werden.

Größere „Kinder“, die ihre Konfirmation oder Firmung feiern, haben in der Regel schon konkrete, teils sehr individuelle Vorstellungen davon, wie ihr Outfit aussehen soll. Und häufig lässt sich ebendiese Wunschvorstellung nicht gleich im ersten Laden realisieren.
Mit Beginn des neuen Jahres hält in vielen Geschäften bereits die neue Frühjahrsmode Einzug. Damit viele Stunden an vielen Wochenenden zum Bummeln und Probieren bleiben, um das Angebot zu sichten und vielleicht sogar ein zeitloses Teil günstig im „Sale“ zu ergattern, sollte man nicht allzu lange damit warten, sich auf die Suche nach Kleid/Hose/Bluse/Hemd/Schuhen etc. zu machen. Eine zur Jahreszeit passende Jacke dabei nicht vergessen, denn diese macht das Outfit erst komplett und wird zudem an manch einem kalten Frühjahrsmorgen gute Dienste leisten können!

Mehr zum Thema gewünscht? Hier geht es zu unserer ausführlichen, vierteiligen „Serie“ zum Thema „Planung von Kommunion oder Konfirmation“.

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