Die Tage sind schon spürbar länger: Gartenarbeit im Februar

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Bis der Winter sich auf dem Kalender verabschiedet, dauert es noch eine Weile.
Immerhin aber sind die Tage schon wieder deutlich länger als um den Jahreswechsel herum und die kräftiger werdende Sonne erinnert daran, dass auf jeden Winter auch wieder der Frühling folgt.

Bis dahin muss man sich nicht allein mit der Pflege der Zimmerpflanzen begnügen! Auch im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon gibt es bereits jetzt schon einiges zu tun.

  • Solange sich noch Pflanzen im Winterquartier befinden, diese regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten kontrollieren!
  • Um den Rasen zu schonen, sollte er im Winter möglichst wenig begangen werden – ob Schneedecke oder nicht. Auf den tauenden Schnee kann man Rasenkalk aufbringen.Er verteilt sich dadurch schnell und gleichmäßig.
  • Wenn der Winter bis jetzt sehr hart war, ist eben erst im Februar die Zeit, die Dinge nachzuholen, die witterungsbedingt im Januar nicht erledigt werden konnten, zum Beispiel den Wein am Haus in Form bringen oder im Sommer blühende Gehölze von altem Holz befreien.
    Liegt noch Schnee, sollten bruchgefährdete Pflanzen nach wie vor regelmäßig von allzu großer Schneelast befreit werden.
  • Ist der Schnee geschmolzen, sind die Beete oft ein trostloser Anblick. Wenn es nicht allzu nass ist, kann aber jetzt schon viel für die Bodenqualität und die Optik getan werden.
    So können Unkräuter gezupft werden und dem Nachwachsen durch frühes Aufbringen von Holzhäcksel oder Rindenmulch entgegen gewirkt werden. Nicht alle Pflanzen im Nutzgarten kommen allerdings gut mit dem Rindenmulch zurecht, besonders frisch gepflanzten kann er sehr zusetzen! Im Zweifelsfall lieber auf das Mulchen mit Rindenmulch verzichten.
    Wo Rindenmulch aufgebracht wird, immer zuerst eine Schicht Hornspäne als Stickstoffgabe verteilen.
  • Neue winterharte Pflanzen können bei frostfreiem Boden eingepflanzt oder umgesetzt werden. Dabei das regelmäßige Gießen auch bei Kälte nicht vergessen, damit die Wurzeln beim Frost nicht vertrocknen!
    Bevor die neue Wachstumsperiode beginnt, ist auch die richtige Zeit, Kübelpflanzen auf der Terrasse in größere Töpfe und frische Erde umzusetzen.
  • Um sich im Sommer an blühenden Pflanzen zu erfreuen, können diese jetzt aus Samen vorgezogen werden, zum Beispiel die „Schwarzäugige Susanne“, Tagetes, Petunien, Dahlien, Begonien, Margeriten, Geranien und andere.
    An einem warmen hellen Platz können sie drinnen wachsen, bis keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.
  • Ebenso kann Gemüse vorgezogen werden, zum Beispiel Bohnen und Tomaten, Paprika und Artischocken, Blumenkohl und Auberginen, verschiedene Salate und Radieschen. Außerdem: Gewürze wie Oregano, Thymian oder Gartenkresse.
  • Beliebte Mitbringsel in dieser Zeit sind Frühlingsblüher wie Tulpen, Hyazinthen und Narzissen im Topf. Drinnen sollten sie möglichst kühl stehen, damit man lange Freude an ihnen hat. Nach oder während der Blüte können sie ins Freiland gesetzt werden, wo sie im kommenden Jahr wieder blühen werden.
  • Auch, wenn es bis zur ersten Mahd noch eine Weile dauert: ist der Rasenmäher funktionstüchtig, sauber, startklar? Sind alle Gartengeräte vorhanden und noch gut in Schuss? Wo es draußen nicht nicht viel zu tun gibt, ist jetzt die Zeit, Gartengeräte in Garage oder Keller zu reinigen und zu ergänzen.
  • Die ersten, warmen Tage kommen immer so plötzlich! Was fehlt noch? Gartenmöbel, neue Auflagen, ein (neuer) Grill? Sich Gedanken über die Gartengestaltung zu machen, weckt die Vorfreude auf den Frühling!
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