Ein Spieltipp für clevere, kleine Seefahrer mit kühlem Kopf: „Wilde Wikinger“ von HABA

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Ein wenig Würfelglück, geschicktes Bieten auf kleinere oder größere Schätze und ein gutes Gespür dafür, wie risikobereit, großzügig oder sparsam die Mitspieler ihre Handkarten wohl einsetzen werden:
Das sind die „Zutaten“, um beim Kinderspiel „Wilde Wikinger“ am Ende als stolzer Besitzer des größten Vermögens da zu stehen!

Die Spielidee ist wunderbar einfach und die Regeln für Kinder leicht verständlich:
Drei Schiffe in den Farben Rot, Gelb und Blau legen immer wieder – mit unterschiedlich großer Fracht beladen und in kleineren oder größeren zeitlichen Abständen (über beides entscheidet der Würfel) – am Rande des Dorfes an.

Wer dann jeweils die meisten seiner Handkarten – farblich passend zur Farbe des jeweiligen Schiffs – für die Glassteine auf dem Schiff im Hafen bietet, ist fortan der Besitzer der Fracht, muss natürlich aber sein Gebot in Form von Handkarten bezahlen.

Was man dabei nie weiß, aber mit etwas Spielerfahrung ein wenig abschätzen kann: Welchen Wert haben letztlich die Schätze auf den nächsten Schiffen, reichen die übrigen Handkarten für das erfolgreiche Bieten auf die nächste Fracht, lohnt sich das Mitbieten überhaupt, kommen neue Handkarten zu den vorhandenen hinzu und was haben die Mitspieler zu bieten?

Wer ein erfolgreicher Wikinger werden will, muss aber auch Rückschläge einstecken können und einiges an Erfahrung sammeln, bis es mit der dicken Beute klappt:
Sind wenige Edelsteine nicht mit vielen Handkarten viel zu teuer bezahlt? Wann lohnt sich ein hoher Einsatz und wann ist es besser, sich die wertvollen Handkarten für ein besser bestücktes Schiff aufzusparen?

Besonders kleine Kinder lockt zu Anfang die Versuchung, gleich alle Steine ergattern zu wollen und diese viel zu teuer zu bezahlen.
Die Einsicht, dass geschicktes, maßvolles Bieten sich lohnt und eher zum Ziel führt, lässt aber sicher nicht lange auf sich warten!
Und zum Glück gibt es Handkarten, mit denen man Schätze aller drei Farben „bezahlen“ kann.
So bleiben Groß und Klein recht flexibel bei ihren Geboten und die Gefahr ist gering, dass man bei einer Schiffsfracht mal gar nicht mitbieten kann.

Bewertung

„Wilde Wikinger“ ist ein tolles kleines Mitbringspiel für riesengroßen Spielspaß, der so schnell nicht langweilig wird.
Mal werden die Schiffe laufend reich befüllt, gelangen aber nicht bis zum Dorf, manchmal stapeln sich die Handkarten, aber die guten Gelegenheiten, Edelsteine zu ersteigern, bleiben aus.
Keine Runde ist wie die andere, oft entscheidet sich erst mit den letzten Zügen, wer der Sieger ist und so bietet jede Spielrunde eine neue spannende Herausforderung.

Praktisches zum Spiel
Zwei bis fünf Mitspieler können ihr Glück im Feilschen um die Glasklunker versuchen und dank des schnellen, einfachen Spielaufbaus und der im Nu erklärten und verstandenen Regeln schaffen das schon Kindergartenkinder ganz allein unter sich.
Wie von HABA gewohnt bietet das Spiel hochwertiges Spielmaterial, das langen Spaß am Spiel garantiert. Das Highlight dabei: natürlich die 40 Glassteine!

Fazit
„Wilde Wikinger“ ist ein wunderbares Spiel für Kinder ab etwa 5 Jahren, bei dem auch Eltern und ältere Geschwistern gerne mitspielen, das mit erfreulich wenig Spielmaterial und einfachen Regeln auskommt und dennoch für jede Menge Freude sorgen wird.
Eine Spielrunde dauert in der Regel nicht länger als 5 bis 10 Minuten, so dass immer Zeit für eine weitere Partie bleiben sollte.

Ob fürs eigene Kind, zum Verschenken zum Kindergeburtstag oder als Mitbringsel zu jeder Gelegenheit: „Wilde Wikinger“ kommt garantiert gut bei allen Kindern an und bei Wikinger-Fans sowieso!

Mehr zum Spiel – unter anderem ein Blick aufs Spielmaterial – auf der Seite des Herstellers HABA: „Wilde Wikinger“

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