Eine Kindheit in Bildern

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Wie schnell die Kindheit vergeht, das realisieren nur erwachsene. Als Kind kann man die Zukunft gar nicht abwarten, die Zeit läuft ihnen nicht schnell genug ab und am liebsten wären sie manchmal von jetzt auf gleich erwachsen. Eltern nehmen das natürlich ganz anders wahr, die 18 Jahre bis zum juristischen Erwachsenenalter verfliegen wie im Flug und nicht selten kommt es einem so vor, als wären die unbeschwerten Jahre der Kinder so viel schneller vorüber als die eigene Kindheit. Umso wichtiger ist es da, die Erinnerungen für sich selbst und natürlich auch für den Nachwuchs in  irgendeiner Form festzuhalten.

Fotoalbum – der aussterbende Klassiker

Das klassische Medium hierbei ist die Fotografie und mit ihr das Fotoalbum. Jeder kennt sie, schon die eigenen Eltern dokumentierten jeden Schritt und jedes halbwegs bedeutende Ereignis in ihnen. Seit etwa 100 Jahren geben Fotoalben Einblick in Kindheit, Jugend und Familie der Menschen. Mit dem Abschied von der analogen Fotografie und der Ausbreitung der Digitalkameras jedoch geht auch der Verlust echter Fotos einher. Statt Filme im Fotolabor entwickeln zu lassen, speichert man seine Familienbilder fast ausschließlich digital. Das führt mittelfristig zum Aussterben der klassischen Fotoalbumen. Trotzdem will man die schönsten Momenten im Leben der Familien irgendwie festhalten und teilbar machen.

Fotobücher – Fotoalben 2.0

Als Alternative zum Fotoalbum hat sich in den letzten Jahren das Fotobuch herauskristallisiert. Statt in mühevoller Kleinarbeit, mit Schere und Kleber bewaffnet, Fotos in ein Album einzukleben und mit originellen Sprüchen zu versehen, wird das Fotobuch komplett digital gestaltet. Die Lieblingsbilder von Geburt, Taufe oder aus dem Familienurlaub werden mit Hilfe eines Programmes zu einem Buch zusammengefügt, per Mail an den Fotoservice geschickt und landet innerhalb kurzer Zeit als gebundenes Buch im Postkasten.

Mit Liebe gestaltet

Gerade die Kindheit und die wertvolle Zeit mit der Familie sind oft schneller vorbei, als einem lieb ist. Die sonnigen Sommerferien am Meer und die fantastischen Kleckerburgen am Strand will man sich auch noch nach dem Urlaub anschauen und Jahre später sentimental in Erinnerungen schwelgen, auch ohne Fotoalbum. Dennoch hat es mehr Scharm, in Fotobüchern zu blättern und die liebevoll gestalteten Bücher immer wieder aus dem Regal zu holen, als sich digital am Computer durch einen Wust an Fotos zu klicken. Denn wie digital erstellte Bücher und klassische Alben haben eines gemeinsam, sie werden gut durchdacht und mit Liebe zum Detail angefertigt. Einen Vorteil haben die modernen Fotobücher gegenüber den Fotoalben übrigens: sich lassen sich so oft vervielfältigen wie gewünscht. Wenn eines Tages eines der Kinder  zufällig in dem Buch herum malt oder Seiten beschädigt: keine Panik. Wer die digitale Vorlage gespeichert hat, kann sie auch später wieder als Buch reanimieren.

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