Für das schönste Lächeln: Zahnpflege von Beginn an

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Wie sehnsüchtig wird es erwartet und mit welcher Freude wird es bewundert, wenn es endlich strahlend weiß durchs Zahnfleisch blitzt: Babys erstes Zähnchen.
Ein weiterer Meilenstein ist geschafft, die ersten Versuche in Sachen feste Kost werden nun nicht mehr lange auf sich warten lassen!

Ob Jung, ob Alt: Ein strahlendes, gesundes Lächeln ist ein schöner Anblick und gilt als Ideal.
Dazu, dass ein Kind von Beginn an beste Voraussetzungen dafür erfährt, sein schönstes Lachen vom ersten Zähnchen an präsentieren und – hoffentlich – ein Leben lang erhalten zu können, sind seine Eltern gefragt!
Denn wichtig dafür ist – natürlich – die richtige, optimale .
Nicht erst dann wenn die Milchzähne bereits komplett sind oder gar erst danach, wenn das Kind selbst effektiv die Zahnreinigung bewerkstelligen kann, sondern vom ersten Milchzähnchen an.

Nun gehört Zähneputzen bei Kindern – egal welchen Alters – nicht unbedingt zu den liebsten Beschäftigungen und bei den Allerkleinsten hat es noch keinen Erfolg, mit wortreichen Erklärungen über Sinn und Nutzens des Zähneputzens zu referieren.
Wie in dieser Altersklasse das Zähneputzen – im wahrsten Sinne – „spielend leicht“ gelingt und was es sonst noch in puncto „Babys Zahnpflege“ zu beachten gibt, dazu können vielleicht folgende Tipps aus Elternerfahrung hilfreich und von Interesse sein:

  • Zahnpflege, das bedeutet mehr als der regelmäßige Griff zu Zahnbürste und Zahnpasta!
    Auch gute Ernährungsgewohnheiten – kein Dauernuckeln an der Flasche, möglichst wenig säurehaltige Säfte, nichts Klebriges, das anschließend stundenlang Zucker auf die Zähne einwirken lässt – sind Teil der Kariesvorbeugung.
  • Die ersten Zähnchen zu putzen – oder vielmehr das, was anfangs von ihnen aus dem Zahnfleisch herausschaut – ist eine kniffelige, filigrane Angelegenheit.
    Zu Beginn geht es noch ohne die klassische Zahnbürste. Die Zähnchen können statt dessen vorsichtig mit angefeuchteten Wattestäbchen geputzt werden, alternativ mit einer speziellen Babyzahnbürste (mit kleinen Noppen statt der üblichen Borsten) oder mit einem weichen, genoppten „Fingerhut“, der speziell für diesen Zweck im Handel erhältlich ist.
    Zahnpasta bedarf es noch nicht zum Putzen, sofern Sie für die Versorgung mit Fluorid Ihrem Baby regelmäßig fluoridhaltige Tabletten laut Empfehlung Ihres Kinderarztes verabreichen.
  • Babys werden es nicht unbedingt gutheißen und es wahrscheinlich sogar mit Abneigung quittieren, wenn ihnen im Mund herum „gefuhrwerkt“ wird.
    Hilfreich sind feste Rituale, die Baby die Sache tagtäglich aufs Neue versüßen – ein Abzählreim, ein vorgesungenes Liedchen, eine angenehme Atmosphäre –, und ein fester Rhythmus wie: Schlafanzug anziehen – Waschen – Zähneputzen.
  • Reagiert Ihr Baby beim Zähneputzen mit auffallend heftigem Widerstand, ziehen Sie die Möglichkeit in Betracht, dass weitere Zähnchen unter seinem Zahnfleisch drücken und es daher zeitweise besonders empfindlich auf Berührungen reagiert.
  • Sobald mehrere Zähnchen blitzen, ist es an der Zeit für Babys erste „echte“ Zahnbürste, die idealerweise (mindestens) zweimal am Tag zum Einsatz kommen sollte.
    Sobald genug vom Zahn sichtbar ist, kann geputzt werden wie es das Kind später auch verinnerlichen sollte, wenn es selbst erste Putzversuche unternehmen kann:
    Erst wird die Kaufläche gereinigt, dann die Außen- und zuletzt die Innenseite des Zahnes (Merkwort: „KAI“).
  • Wie in anderen Alltagsdingen auch wird es nicht lange dauern, bis die Kleinen es allein so machen wollen wie sie es sich bei den „Großen“ abschauen.
    Selber machen!“ wird das Baby oder Kleinkind in puncto Zahnpflege signalisieren, selbst wenn es diese Forderung noch nicht in Worte fassen kann.
    Bevor Ihr Kind Ihnen die Mini-Zahnbürste abspenstig macht, geben Sie ihm eine eigene, mit der es – vielleicht vor einem Spiegel – erste Schritte zum kleinen Zähneputzer unternehmen kann.
  • Ein Zahnarzttermin für Sie steht an? Fragen Sie bei der Terminvereinbarung nach, ab wann Ihr Zahnarzt auch den Besuch vom Nachwuchs als sinnvoll erachtet. Dies kann schon im ersten Lebensjahr der Fall sein!
    Nicht nur, dass auch Babys Zähne damit von Anfang bestens betreut sind; Ihr Kind gewöhnt sich damit auch an die Atmosphäre in der Praxis und das Sitzen im Zahnarztstuhl und wird daher idealerweise keinerlei negativen Assoziationen oder gar Angst vorm Zahnarzt entwickeln.
    Gleichzeitig finden Sie einen Ansprechpartner für alle Fragen rund um die individuell zugeschnittene Zahnprophylaxe und mehr.
  • Auch ansonsten gilt – wie eigentlich immer: Seien Sie ein Vorbild! Wenn Ihr Baby und später Ihr größeres Kind sieht, dass Zähneputzen mindestens zweimal am Tag zu Ihrem Lebensrhythmus ganz selbstverständlich dazu gehört, werden sich weniger Diskussionen über „Sinn und Unsinn“ der täglichen Zahnpflege ergeben.
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