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Hochschwanger im Winter – Teil 2: So können Ihnen Eis, Schnee und Dunkelheit nichts anhaben!

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„Schwanger im Sommer – das hat durchaus seinen Charme!“
So wird sicherlich jede Frau einmal denken, die ihren runden Babybauch so gut wie eben möglich verpackt durch zauberhaft verschneite Landschaften (im Idealfall) oder (weitaus realistischer) durch schneematschige Straßen trägt.

Wie schön wäre es doch, wenn in solchen Momenten statt dessen die Julisonne warm vom Himmel scheinen würde?
Denn wer im Sommer schwanger ist, kann morgens ganz easy ins luftige Kleidchen und Flip-Flops hüpfen. Sonnenbrille auf, Handtasche geschnappt und los geht’s!

Im Winter hingegen gilt es viele Handgriffe zu tätigen und viele Stoffschichten zu drapieren, bevor das wärmende wie kleidsame Outfit perfekt ist. Und das ist mit wachsendem Babybauch einfach mühsam!
Dann noch umständlich in dicke Boots steigen, sich in einen XXL-Mantel hüllen, der nicht unbedingt eine attraktive Silhouette zaubert.
Das sind die Momente, in denen die Sehnsucht sprunghaft wächst nach der Zeit, wenn das Baby endlich das Licht der Welt erblickt hat und die Frühlingssonne das Ihre für Wohlbefinden und gute Laune tut!

Aber: Es ist nun mal, wie es ist. Und darum heißt es, das Beste draus zu machen!
Und zum Glück hat der Winter samt all seiner „Begleiterscheinungen“ ja nun auch seinen ganz besonderen Reiz!

Unsere 5 Tipps, um (hoch)schwanger gut über den Winter zu kommen:

1.) Treiben Sie Sport!
„Leider“ ist der Winter so eine schrecklich gemütliche Zeit, die zum Faulenzen und zum Es-sich-gut-gehen-lassen einlädt.
Und so schön es auch ist, mit Weihnachtskeksen, den vielen anderen süßen Verführungen der Adventszeit und herrlich sahnigem Kakao die Beine hochzulegen und die Seele baumeln zu lassen: Das eine oder andere überflüssige Pfund auf der Hüfte kann die Folge sein.
Kann man darüber in der Schwangerschaft vielleicht noch gelassen hinwegsehen, werden nach der Geburt vermutlich jedes Gramm zu viel und die eigene Nachlässigkeit, die während der Schwangerschaft dazu geführt hat, zum echten Ärgernis, wenn die „alten“ Klamotten plötzlich mehrere Kleidergrößen geschrumpft zu sein scheinen…

Daher: Bleiben Sie in Bewegung! Regelmäßiger leichter Sport wirkt allzu großer Gewichtszunahme entgegen und bringt Sie – je nach Sportart – mit anderen Menschen zusammen. Gerade in der winterlichen, frühen Dunkelheit ist Geselligkeit Balsam für die Seele, wenn einem daheim die Decke auf den Kopf zu fallen droht!

Setzen Sie selbstredend dabei auf Sportarten, die Sie und Ihr Baby nicht gefährden. Im Sommer kann Joggen am frühen Abend ideal sein, im Winter ist es hingegen nur am helllichten Tag ratsam und nur, wenn garantiert keine Rutschgefahr auf mit Laub bedeckten oder vereisten Wegen droht.
Schwimmen, ein wenig Training im Fitnessstudio oder Yoga finden gemütlich im Warmen statt, sind geselliger, zudem sicher und daher für Schwangere im Winter ideal.

2.) Trinken Sie genug!
Im kalten Winter können Sie es sich zum Ritual machen, jeden Morgen eine große Kanne Tee aufzusetzen und diese über den Tag verteilt zu trinken. Achten Sie jedoch genauer als sonst auf die Inhaltsstoffe, denn nicht alle Kräuter und Gewürze eignen sich in der Schwangerschaft für unbedenklichen Genuss!
Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Apotheker, Ihre Hebamme oder Ihren Arzt.

Die besagte Kanne Tee allein reicht zwar nicht für eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit, leistet zusätzlich zu Mineralwasser aber einen wertvollen Beitrag.
Viel Wasser können Sie überdies ganz nebenbei aufnehmen, wenn Sie viel frisches Obst und Gemüse verzehren und den Winter als die beste Suppen-Zeit des Jahres voll ausschöpfen!

3.) Achten Sie besonders jetzt auf Ihre Gesundheit
Im Sommer gibt es Obst und Gemüse praktisch immer und überall. Im Winter hingegen kann Frisches eher Mangelware sein oder einem der Sinne nicht unbedingt nach kaltem Salat stehen.
Essen Sie dennoch viel Obst und Gemüse und achten Sie auch ansonsten auf ausgewogene, vitaminreiche Kost. Nehmen Sie Präparate zur Nahrungsergänzung jedoch nur in Rücksprache mit Ihrem Arzt zu sich!

Um Erkältungen vorzubeugen, die in der Schwangerschaft mindestens doppelt anstrengend empfunden werden können, beherzigen Sie einfache, gängige Ratschläge:
Waschen Sie sich regelmäßig die Hände, sorgen Sie daheim und bei der Arbeit möglichst oft für frische Luft, schlafen Sie viel und so gut es geht und versuchen Sie, anderen Erkälteten aus dem Weg zu gehen, indem Sie beispielsweise – wenn möglich – häufiger auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel verzichten.

4.) Gönnen Sie sich Wärme, Ruhe und Wohlempfinden
Wie schön, nach einem langen Tag abends ins wohlige Zuhause zu kommen!
Sperren Sie Stress und Hektik konsequent aus und gönnen Sie sich die Ruhe, um sich voll und ganz auf Ihr Baby zu konzentrieren.
Das Smartphone kann ruhig mal Pause haben, wenn Sie sich ein wärmendes Bad gönnen oder die Lieblings-DVD beim Genuss von Tee und Wintergebäck anschauen!

Sind Sie mit Ihrem ersten Kind schwanger, sollten Sie diesen Winter dazu noch einmal so richtig zu zweit genießen! Verreisen Sie doch übers Wochenende, nutzen Sie Wellness-Angebote, wenn es draußen Bindfäden regnet. Manche Hotels bieten mittlerweile sogar Wellness- und Spa-Programm speziell für Schwangere an.
Gehen Sie in einem gemütlichen Restaurant essen oder mal wieder ins Kino.
Im nächsten Winter werden solche Unternehmungen vermutlich nicht mehr so spontan möglich sein!

5.) Übernehmen Sie sich nicht!
Alle Jahre wieder gilt es im Advent, für Weihnachten so vieles zu erledigen, an allerhand zu denken, niemanden zu vergessen und 1000 Dinge zu organisieren!
Lassen Sie es in diesem Jahr ruhig angehen, auch wenn die Weihnachtsvorbereitungen ein wunderbarer Zeitvertreib sind, der Stunden, Tag und Wochen wie im Flug vergehen lässt.

Überlassen Sie anderen das Schmücken des Hauses, vor allem, wenn es dabei Leitern zu erklimmen oder schwere Kartons aus dem Keller zu wuchten gilt!
Verzichten Sie auf ermüdende Einkaufsmarathons durch prallgefüllte Innenstädte, wenn Ihnen der Sinn in diesem Jahr einfach nicht danach steht und Ihnen beim typischen Weihnachtsmarktgeruch eher übel als festlich zumute wird.
Bitten Sie Ihren Partner, Ihnen einiges beim Besorgen der Geschenke abzunehmen oder shoppen Sie doch ganz gemütlich von zu Hause aus, auch wenn Sie sonst auf das Flair der weihnachtlich geschmückten Innenstadt ungern verzichten!
Dem Geschenk wird man es später nicht ansehen, ob es liebevoll eigenhändig aus dem Kaufhausregal genommen und nach Hause getragen oder vom Paketboten geliefert wurde!

Gehört das Plätzchenbacken für die Großfamilie zu Ihren Advents-Gewohnheiten, holen Sie sich Unterstützung der werdenden Oma!
So entsteht vielleicht schon die erste kleine Weihnachtstradition, die es wert ist, auch als gewachsene Familie im nächsten Jahr beibehalten zu werden!

Bildnachweis: ©Philip Walker/Pixabay.de
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1 Kommentare

  1. Ich war auch hochschwanger im Winter und kenne das Problem mit den „schicken“ Umstandsklamotten im Winter. Erst jetzt bin ich leider drauf gekommen – vielleicht gabs das damals auch noch nicht – 3in1 Jacken und Mäntel. Diese sind tailliert geschnitten, haben durch einen Zipper ein Stoffteil drin, welches die Jacke zur Umstandsjacke oder Tragejacke macht und wenn man seine alte Figur wieder hat – schwups Zipperteil raus, schon hat man eine taillierte normale Übergangsjacke. Das finde ich mal eine glorreiche Erfindung und kommt in meiner nächsten Schwangerschaft ganz sicher auch zum Einsatz.

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