Jetzt wird es bunt: Tipps und Infos rund ums Thema Schminke für Kinder

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Karneval ohne Kostüm? Das wäre für viele Narren und Jecken so undenkbar wie Weihnachten ohne Tannenbaum!
Mag manchem zwar die Lust auf Fasching, Karneval oder Fastnacht im Laufe des Lebens verloren gehen: Im Kindesalter dürfte das kunterbunte Winterfest mit all seiner Farbenpracht, der stimmungsvollen Musik und natürlich den unzähligen Leckereien bei den Allermeisten sehr hoch im Kurs stehen.

Was werde ich dieses Jahr zu Karneval?“ – so lautet die omnipräsente Frage in den Wochen, bis es endlich soweit ist, in unzähligen Kinderzimmern.
Manche Kinder haben früh eine konkrete Vorstellung davon, dass dieses Mal nur dieses eine Kostüm in Frage kommt. Andere sind weniger entscheidungsfreudig in Anbetracht all der wunderbaren Möglichkeiten, die sich ihnen bieten.
Ist das eigentliche Kostüm gefunden, ist die Verkleidung damit für manche bereits perfekt.
Bei anderen fehlt hingegen noch das entscheidende i-Tüpfelchen, das das Karnevals-Outfit erst rund macht: Die passende Schminke im Gesicht.

Bei kleinen Indianern sind dies gerne einige farbige Streifen, bei Vampiren dürfen die typische Blässe samt dunkler bis blutroter Ringe unter den Augen selbstredend nicht fehlen.
Eine Froschverkleidung wird erst durch die grüne Gesichtsfarbe vollkommen und kleine Raub- oder Schmusekatzen brauchen unbedingt Schnurrhaare, ein geschminktes Näschen und eine großflächige Bemalung passend zur Fellfarbe des Kostüms!

Einige Tipps, damit Kindergesichter zu Karneval und Fasching (in den schönsten Farben) strahlen:

Karnevalsschminke mit Bedacht kaufen
Ganz aktuell hat „ÖKO-TESt“ Karnevalsschminke getestet mit einem Ergebnis, das negativ überrascht: Über die Hälfte der getesteten Produkte erhielt die Test-Note „Ungenügend“.

Passend zu diesem Thema gibt es auf den Internetseiten des Verbraucherzentrale Bundesverbands (www.verbraucherzentrale.de) zum einen den ausführlichen Artikel „Gefahrlose Schminke und Kostüme zu Karneval“, zum anderen konkrete Tipps, auf welche Kriterien beim Kauf von Kinderschminke geachtet werden sollte.

Schminkprodukte im Vorfeld auf Verträglichkeit testen und die Angaben zur Haltbarkeit beachten
Wenn das Kind die verwendete Schminke nicht verträgt, kann dies die Karnevalsfreude ordentlich verderben!
Tragen Sie neue Produkte zunächst an einer kleinen Stelle außerhalb des Gesichts auf der Haut auf – beispielsweise an der Innenseite des Arms – und prüfen Sie so, ob sich unerwünschte Hautreaktionen zeigen.
In diesem Fall ist die Schminke natürlich als ungeeignet für das Schminken zu betrachten!

Es existiert noch ältere, meist nicht vollständig benötigte Schminke vergangener Jahre im Badezimmerschränkchen?  Beachten Sie den Hinweis auf die Haltbarkeit auf der Verpackung, angegeben in Monaten nach dem ersten Öffnen. Daher: Idealerweise das Datum des Anbrechens auf der Packung notieren!

Für großflächige „Kunstwerke“: Das richtige Equipment aus Farben und mehr
Schon vor dem Auftragen der Schminke sollte auch an das spätere Abschminken gedacht werden.
Erfahrungsgemäß sind Kinder nach dem Karnevalszug in der Winterkälte und/oder der Kinderparty abends müde, wollen nur noch ins Bett und haben keine Lust mehr auf langen Abschmink-Prozeduren.
Dann punktet Schminke auf Wasserbasis, denn diese ist mit warmem Wasser und Seife ruckzuck runter von der Haut und lässt sich in der Regel auch gut aus Textilien entfernen, falls das Kostüm Farbspuren vom Tag davon getragen hat.

Um damit wahre Kunstwerke aus feinen Linien im Gesicht entstehen zu lassen oder der Haut dank der Schminke „nur“ eine umfassend Färbung zu verleihen, benötigt man neben der Schminke selbst (Schminke auf Wasserbasis ist einzeln in kleinen Töpfchen oder als Set mit mehreren Farben ähnlich einem Wassermalkasten ebenso wie als flüssige Farbe aus der Tube oder in Form von Schminkstiften erhältlich) das richtige Zubehör für großflächiges und filigranes Arbeiten: Auswaschbare Pinsel in verschiedenen Stärken und mehrere Schwämmchen für zügiges Auftragen verschiedener Farben sind wertvolle Helfer, um das Kind im Handumdrehen in einen knuffigen Tiger, einen gar furchteinflößenden Zombie oder in eine verspielte Glitzer-Fee in Pastellfarben zu verwandeln.

Unverzichtbar: Der ideale Platz zum Schminken und eine Vorlage, die umsetzbar ist
Das Schminken eines Löwengesichts sieht im Grunde einfach aus, lässt sich aber garantiert nicht „mal eben“ am frühen Morgen im Stehen vor dem Waschbeckenspiegel im ungleichmäßig ausgeleuchteten Badezimmer erledigen.
Ein perfektes, symmetrisches Karnevals-Make-up bedarf tatsächlich einer Portion Geduld auf beiden Seiten, der richtigen Technik und etwas Übung, die vielen Eltern im Alltag naturgemäß fehlt.

Da Kinder – vor allem in Hinblick auf die später steigende Karnevalssause – wenig geduldig, sondern eher noch früh-am-Morgen-quengelig-müde oder wahlweise vorfreudig-hibbelig sein dürften, beschränken Sie die Zeit für das Schminken auf ein mögliches Minimum.
Legen Sie dazu im Vorfeld alles bereit, das gebraucht wird, platzieren Sie das Kind auf einer für Sie bequemen und gut erreichbaren „Arbeitshöhe“ an einem Platz mit ausreichender Beleuchtung und wählen Sie eine Vorlage, die Ihnen realisierbar erscheint.
Nichts ist nach geduldigem Ausharren unerfreulicher für ein Kind als der Anblick eines Make-ups, das definitiv einen weiteren Anlauf benötigt und/oder trotz aller Bemühungen am Ende nicht so aussieht, wie es die hochglänzende Vorlage zuvor versprach.

Mund und Augen aussparen
So schnell ist im „Eifer des Gefechts“ bei der Party die Schminke ins Auge gerieben, so großzügig werden die Lippen geleckt, wenn sich dort noch Chipskrümel und Schokokuss-Glasur finden lassen könnten.
Damit keine Farbe in Augen und Mund gerät, sparen Sie diese Bereiche beim Schminken so großzügig aus, wie die Optik es erlaubt.

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