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Kinderteppiche

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webtipp_ts_5 Beim Stichwort „Kinderteppiche“ denken die meisten Menschen zuerst an den Verkehrsteppich. Bedruckt mit Straßen, Straßenschildern usw. schmückt er seit vielen Jahrzehnten die Kinderzimmer. Mittlerweile sind Teppiche für Kinderzimmer in allen erdenklichen Farben und Formen erhältlich. Oft werden sie mit Motiven von Fantasiefiguren bedruckt, die gerade „in“ sind.

Beim Kauf auf Qualität und gesundheitliche Unbedenklichkeit achten

Kinderteppiche müssen farbecht, sowie frei von Schadstoffen sein. Auf der sicheren Seite befindet sich ein Käufer, wenn das Produkt ein Öko tex Zertifikat aufweist. Viele Firmen bieten an, Teppiche nach Wunschmaßen und mit Wunschmotiven anzufertigen. Auch bei derartigem „Luxus“ sollte – obwohl der Preis höher ist als bei industriell in Serie gefertigten Modellen – auf die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Material und Farben geachtet werden.

Sollen keine bunten Farben und keine speziellen Motive den Kinderzimmerboden schmücken, wäre ein Teppich mit Schurwolloberfläche eine Alternative. Diese Teppiche sind warm und flauschig, sowie schmutzabweisend. Diese Bodenbeläge können von ihrer Größe an die Gegebenheiten im Kinderzimmer angepasst werden, da sie nach Wunschmaß angefertigt werden können.

In Handel werden auch Kinderteppiche angeboten, die bei 30°C waschbar sind. Hier wird die Größe durch die Aufnahmefähigkeit einer normalen Waschmaschine begrenzt.

Sicherheit und Hygiene

Damit Teppiche möglichst nicht mit Wasser oder scharfen Reinigungsmitteln behandelt werden müssen, sollten im Kinderzimmer Regeln gelten. Eine sinnvolle Regel ist, dass im Kinderzimmer weder gegessen, noch getrunken wird. Weiterhin sollte es weder dem eigenen Kind, noch seinen Gästen gestattet sein, das Zimmer, und somit den Teppich, mit Straßenschuhen zu betreten. Dadurch wird vermieden, dass evtl. krank machende Keime von der Straße (Hundekot etc.) im Kinderzimmer verteilt werden.
Weiterhin sollten Teppiche extrem rutschfest auf dem Boden liegen. Wenn auf einem besonders glatten Boden die Beschichtung am Teppich nicht ausreichend sein, sollte diese nachgebessert werden. Stürze und Verletzungen herumtobender Kinder können so vermieden werden.

Teppiche und Allergien

Immer mehr Menschen, leider immer häufiger auch Kinder, leiden an Allergien. Durch Bewegungen von Textilien, Bettwäsche oder durch das Betreten des Teppichs wird allergenhaltiger Staub aufgewirbelt und eingeatmet. Bei einem allergiekranken Kind kann es sinnvoll sein, den Teppich aus dem Kinderzimmer zu entfernen. Zwingend nötig ist dies jedoch oft nicht, vor allem dann nicht, wenn beim Staubsaugen ein spezieller Feinstaubfilter benutzt wird.
Es ist bewiesen, dass in Räumen mit glatten Böden beim Begehen mehr Staub aufgewirbelt wird, als in Räumen mit Teppichböden. Diese erhöhte Belastung der Luft kann nur vermieden werden, wenn der Boden mindestens alle zwei Tage mindestens nebelfeucht gewischt wird.

Gründe und Zeitpunkt einen Kinderzimmerteppich zu entfernen

Der Kinderzimmerteppich hat spätestens dann ausgedient, wenn er so verschmutzt ist, dass er durch einfaches Saugen, das Waschen, oder den Einsatz unschädlicher Reinigungsmittel nicht mehr ansehnlich ist. Auch alte, sehr bespielte oder begangene Teppiche sollten ausrangiert werden.
Der richtige Zeitpunkt einen Kinderzimmer-Motivteppich zu entfernen ist gekommen, wenn das mittlweile älter gewordene Kind äußert, dass es für den ehemals geliebten Teppich zu „groß“ ist.

Bildquelle: © bigstock.com/Dragon Images

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