Lange Freude am schönsten Kleid oder schicksten Hemd: Festtagskleidung fürs Kind

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Zu einem besonderen Anlass darf es etwas Besonderes sein? Das gilt in vielerlei Hinsicht!
Zum Weihnachtsfest das besonders festliche Menü, zur großen Familienfeier das nicht alltägliche Outfit.

Für viele Kinder ist Letzteres allein ein Grund, sich auf Goldene Hochzeiten, runde Geburtstage, auf Taufe, Kommunion oder Konfirmation und Co. zu freuen: Sie dürfen etwas besonders Schickes tragen und sich dies vielleicht vorher sogar funkelnagelneu im Laden aussuchen!

So schön der Shopping-Bummel auch ist und je freier das Kind in seiner Entscheidung auch sein soll: Es gibt Dinge, die zu beachten sind, damit die Freude am neuen Outfit anschließend lange währt:

Bewegungsfreiheit, Pflegeleichtigkeit, Wandlungsfähigkeit
Sich im Kaufhaus oder in der Kinderboutique andächtig mit dem neuen Kleid oder Anzug vor dem Spiegel zu drehen und seinen unbekannten Anblick in ebendiesem zu bewundern, ist das eine. Später einen ganzen Tag darin zu verbringen, das andere.

Je jünger ein Kind ist, desto größer ist sein Bewegungsdrang.
Wer erinnert sich nicht an die eigene Kindheit, bei denen einen spätestens beim langweiligen Erwachsenen-Kaffeeklatsch nichts mehr auf den Stühlen hielt, stattdessen unter Tischen herum gekrochen oder die Umgebung rund um die Lokalität der Feier erkundet wurde?
Wenn dann noch ein Spielplatz in der Nähe ist, Bäume zum Klettern einladen oder sich eine Wiese zum Kicken findet, muss die Kleidung dies erlauben, ohne dass es drückt und zwickt.
Und möglichst ohne ängstliche, mütterliche Blicke, weil anschließend die einzige „Rettung“ der guten Stücke – übersät mit Gras- und Matschflecken – der Gang in die Reinigung ist.

Schon für die Allerkleinsten gibt es sehr festliche Tauf-Outfits, die aus kuschelweichem Babycord gearbeitet sind, jede Bewegung mitmachen und die das Baby trotz aller Feierlichkeit einfach Baby sein lassen. Für Größere sollte der Anzug nicht zu steif, das Kleid nicht zu eng und lang gewählt sein.
Für den anstehenden Weihnachtsabend sollte das Outfit eine Farbe haben, auf der nicht jeder kleine Fleck vom Rotkohl oder Nachtisch von Weitem ins Auge sticht und so den Gesamteindruck verdirbt.
Auch auf die Wahl hautfreundlicher Materialien, in denen der Nachwuchs nicht so schnell unangenehm ins Schwitzen kommt, sollte Wert gelegt werden.

Immer gut ist der bewährte „Zwiebel-Look“, damit das Outfit im Laufe eines „Feier-Tags“ Schicht um Schicht variiert werden kann, je nach Räumlichkeit, Temperatur und Aktivität.

Alltagstauglichkeit
Ist es oft nicht so mit den besonders feierlichen Kleidungsstücken, dass sie vor und nach dem festlichen Anlass die allermeiste Zeit im Schrank verbringen?
Weil sie so teuer waren? Nur für angemessene Anlässe bestimmt? Viel zu schade (oder pflegeaufwändig), um sie einfach mal so im Alltag zu tragen?
Was bei festlicher Mode für Erwachsene funktionieren mag, hat bei Kindermode einen entscheidenden Haken: Bis zur nächsten Gelegenheit, an dem das schicke Outfit zum Einsatz kommen könnte, ist es vielleicht schlichtweg zu klein geworden.

Natürlich spricht nichts dagegen, das Kind Taufanzug oder Kommunionkleid nur einmal zu tragen und es danach für alle Zeiten in Ehren zu halten, ohne dass es ein weiteres Mal zum Einsatz kommt.
Wer nicht der Typ dafür ist, verkauft weiter (In diesem Fall gilt, um möglichst viele potentielle Abnehmer zu erreichen: Je schlichter, desto besser).
Oder wählt ein Outfit, das in seiner Zusammenstellung durchaus festlich ist, dessen einzelne „Bestandteile“ aber auch einen alltagstauglichen Moment haben.
Statt feiner Anzughose beispielsweise eine hochwertige, dunkle Jeans zur Kommunion oder Konfirmation, statt eleganter Weste einen schlichten Pullunder.
Für ein Mädchen entsprechend ein „Weihnachtskleid“, das farblich so gehalten ist, dass es auch im folgenden Frühjahr noch getragen kann, oder ein Kleid zur Erstkommunion, das ohne von weitem schon ganz laut „Ich war ein Kommunionkleid!“ zu rufen noch einen Sommer über getragen werden kann.

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