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Lernen? Fürs Leben! Was den Alltag als Schüler(in) ungemein erleichtern kann

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? Das ist heute vielmehr als in Büchern zu lesen und Vokabeln ins Heft abzuschreiben. Als seitenweise Blöcke und Hefte mit Hausaufgaben und abgezeichneten Tafelbildern zu füllen. Von einem Kind, das heute zur geht, erwartet man weit mehr.

Ein Internetzugang beispielsweise. Damit es auf mehr Quellen als das Lexikon im häuslichen Regal und die Schülerbibliothek bei seiner Informationssuche zurückgreifen zu können.

Außerdem: Einen Computer. Denn Referate hält man heute wohl immer seltener am Tageslichtprojektor, auf dem man eine Folie nach der anderen platziert. Stattdessen präsentiert man das, was man daheim vorbereitet und danach auf dem USB-Stick mit zur Schule gebracht hat. Nämlich eine Präsentation, die nicht nur dank ihres Inhalts überzeugt. Auch über ein einheitliches Layout, ansprechende Schriftarten, eine Auswahl anschaulicher Graphiken und mehr gilt es sich im Vorfeld Gedanken zu machen.

Doch die Fähigkeit, eine solche Präsentation oder eine „runde“ Facharbeit zu erstellen, ist eben niemandem in die Wiege gelegt. Auch wenn Computer, Apps, Internet heute von Kindesbeinen an für viele Schüler dazugehörten.
Manches muss man eben lernen, üben, ausprobieren. Und das am besten nicht erst, wenn die Zeit drängt. Nicht auf den letzten Drücker, wenn der Abgabetermin fürs Referat oder die Hausarbeit ansteht.

Immerhin: Hierbei lernt der Nachwuchs nicht für die Schule, sonders wirklich fürs Leben! Und da es mit Computern zu tun hat, macht es vielen Kindern richtig Spaß!

Daher können auch die ein guter Zeitpunkt sein, um sich fortzubilden. Mit Freude und Interesse natürlich – und nicht als Extra-Unterricht!

Warum sich also nicht mal gemeinsam mit dem Nachwuchs in den Osterferien an den PC setzen? Und – idealerweise an einem Regentag – ihm Wissen zu vermitteln, das wirklich „(schüler)lebenswichtig“ ist?
Zum Beispiel?

1. Tabellen erstellen und mit ihnen arbeiten

Eine neue Tabelle anzulegen, das ist ein Leichtes. Das schafft jeder mit einem Mouseklick. Auch Zellenumrandungen, Schriftgrößen, -arten und -farben einzustellen, das dürften die meisten Kinder heutzutage drauf haben. Eine Tabelle sinnvoll, effektiv, zielführend zu füllen, ist dahingegen schon eine kleine Kunst für sich.

Was viele Kinder diesbezüglich womöglich noch nicht wissen? Wie man sich beim Ausfüllen der Tabellenzellen viel Arbeit sparen kann. Und dass eine Tabelle viel mehr kann, als Zahlen oder anderes übersichtlich darzustellen.

Möchte man beispielsweise aufeinanderfolgende Wochentage, Zahlen, Daten in seiner Tabelle haben? Dann muss man diese nicht einzeln von Hand eingeben. Ein Markieren und Ziehen an der richtigen Stelle und das geschieht automatisch. Ebenso kann man die Inhalte von Spalten und Zeilen nach verschiedenen Kriterien immer wieder neu sortieren.

Innerhalb der Tabelle kann man überdies vieles berechnen, ohne extra zum Taschenrechner greifen zu müssen. Man kann die Werte zweier Zellen addieren, aber auch viele, viele weitere Rechenoperationen quasi mit einem Klick vornehmen. Und „natürlich“ kann man Werte aus Spalten und Zeilen in unterschiedlichster Art und Weise als Diagramme wiedergeben. Das mag alles trivial für den routinierten Benutzer eines Tabellenprogramms erscheinen. Aber woher soll ein Kind es wissen?

Damit das „Üben“ einen lebensnahen, aber auch spielerischen Charakter bekommt? Lassen Sie Ihr Kind doch seine Lieblingshörspiele mit Titel und Erscheinungsjahr in einer Tabelle notieren. Lassen Sie es eine Statistik erstellen über ein Thema, das es interessiert. Vielleicht: Ein Kuchendiagramm mit den Spielergebnissen (Gewonnen, Verloren, Unentschieden) des Lieblingsvereins in der aktuellen Saison. Oder gestalten Sie gemeinsam ein Diagramm zu einem Thema, das Ihr Kind gerade in der Schule behandelt. Vielleicht ein Balkendiagramm, in dem es die Einwohnerzahlen der einzelnen Bundesländer darstellt?

2. Dokumente strukturieren und formatieren

Wer ein Referat oder das Thema für eine Hausarbeit bekommt, hat sicherlich bald eine Idee, wo das Ganze „hingehen“ soll.
Der Teufel steckt dann aber häufig im Detail.

Kaum sitzt man am Schreibtisch, tun sich Fragen über Fragen auf.
Welche Überschrift wählen – sofern diese nicht vorgegeben ist?
Womit beginnen?
Wie strukturieren?
Was ist wichtig, was überdies interessant?
Und was sprengt womöglich den Rahmen?
Welche Einteilung in Unterpunkte ergibt Sinn?

Und wie trennt man diese schon rein optisch voneinander?
Das ist der Moment, sich über Schriftarten, -größen und Zeilenabstände Gedanken zu machen. Sofern es dazu keine strengen Vorgaben gibt.

All diese Fragen sind geklärt?
Dann kommt das Tippen an sich als wesentlicher Faktor dafür, wie schnell ein Referat „druckreif“ ist, ins Spiel. Es ist doch einfach frustrierend, wenn die Gedanken durch den Kopf rasen. Und man sie gar nicht so schnell aufs Papier beziehungsweise in die Tastatur bekommt, wie man es gerne möchte.

Mancherorts bieten beispielsweise Volkshochschulen Kurse speziell für Kinder und Jugendliche an, in denen diese das 10-Finger-System erlernen können.
Vielleicht ist das auch etwas, das Ihrem Kind Spaß machen würde? Eventuell gibt es solche fortlaufenden oder zeitlich begrenzten Ferienangebote ja auch in Ihrer Nähe?

Übermorgen geht es an dieser Stelle weiter zum Thema!
Die Themen dann?
Die Vorbereitung von Präsentationen, die Suche nach seriösen Quellen im Internet. Und warum es nie verkehrt ist, einen Bibliotheksausweis zu besitzen!

Bildquelle: © bigstock.com/ Anvalb

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