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Lesen bildet – und neuer Lesestoff ist daher immer ein tolles (Weihnachts)Geschenk!

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Schon in der Grundschule ist es heute an der Tagesordnung, dass Kinder sich viel Wissen selbst erarbeiten. Beispielsweise kleine Referate vorbereiten oder Präsentationen vorstellen, mit denen sie Mitschüler ein bestimmtes Thema näherbringen. Und das ist doch tolle Sache, lehrt und übt dies schließlich viele Fähigkeiten!

Vor jedem Vortrag steht dabei jedoch die Recherche. Und wo erledigen Kinder diese heute? Keine Frage: In den allermeisten Fällen ist doch wohl das Internet ihr Ausgangspunkt der Informationssuche.

Aus dem Bauch heraus mag man da sicherlich meinen: Zu Recht! Denn dort finden sich aktuelle Informationen zu allen erdenklichen Themen. Und folglich deutlich mehr als das, was vorhandenen Lexika im eigenen Bücherregal bieten können. Im Gegensatz zur Stadtbücherei hat das Internet zudem immer „geöffnet“. Und verglichen mit dem gekauften Kinderlexikon gibt es Daten und Fakten online meist umsonst.

Die Nachteile an der Sache jedoch? Nicht alle Themen finden sich auch kindgerecht aufbereitet im Internet. Und wenn, ist mitunter nicht ersichtlich, woher die Informationen stammen und ob diese wirklich verlässlich sind.

Informationsquellen hingegen, die sich primär an Erwachsene richten, sind für Kinder oft schlichtweg unverständlich. Beiträge von Fachleuten oft zu umfangreich, zu ausschweifend für ein kurzes Schülerreferat. Kindern gelingt es dann kaum, das Wesentliche aus der Fülle heraus zu filtern, bleiben im Lesefluss stecken bei unverständlichen Fachbegriffen. Sie verlieren schnell die Lust, wenn nicht entweder Mama oder Papa dann helfend zur Seite stehen. Oder sie nehmen doch lieber wieder das gute, bewährte Kindersachbuch zum Thema oder das Kinderlexikon zur Hand.

Magazine für Kinder: So macht neues Wissen Spaß!

Eine dritte, immer wieder überaus inspirierende Quelle für Referate und Co.? Das sind regelmäßig erscheinende Magazine speziell für Kinder. Und deren Pluspunkte lassen sich grob wie folgt zusammenfassen.

1.) Abwechslungsreich und seriös!

Kinderzeitschriften behandeln stets aktuelle Themen und liefern überdies neue Erkenntnisse zu Themen, die den Nachwuchs immer wieder interessieren. Dabei ist klar ersichtlich, wer für den redaktionellen Inhalt verantwortlich ist. Beiträge können daher guten Gewissens als seriöse Quelle für Referate und Co. gelten.

2.) Interessengerecht und neugierig machen!

Die unterschiedlichen Magazine auf dem Markt bieten ein breites Spektrum, in dem jedes Kind „seine“ Zeitschrift finden kann. Manche behandeln Naturphänomene ebenso wie Geschichtliches, bieten Beiträge zu Weltgeschehen, Wissenschaft, Wirtschaft, Sport und vieles mehr. Andere hingegen legen ihren Fokus auf bestimmte Themen.

In jedem Fall erfahren junge Leser grundlegend vieles über unterschiedliche Themen. Darunter auch solche, über die sie vermutlich niemals zufällig beim Stöbern im Internet „gestolpert“ wären. Und bekommen so vielleicht Lust, anschließend noch mehr über dieses oder jenes heraus zu finden!?

3.) Kindgerecht und verständlich!

Kinderzeitschriften liefern kein drögen Fakten, sondern verpacken diese in für Kinder spannende und reizvolle Texte. Beeindruckende Bilder gehören häufig ebenso dazu wie gleichermaßen anschaulich und originell dargestellte Informationen. Die Optik ist stets herrlich „frisch“ und animiert zum Reinlesen. Texte sind selbstredend so formuliert, dass die klar definierte Zielgruppe keine Schwierigkeiten beim Verständnis haben dürfte.

4.) Authentisch und hautnah!

Viele Magazine bieten lesenden Kindern regelmäßig authentische Einblicke in die Lebensrealität anderer Kinder auf der Welt. Und Geschichten, die das Leben schreibt, sind eben doch die interessantesten.

5.) Bunt und kurzweilig!

Der Spaß kommt in aller Regel nicht zu kurz! Und so gibt es beispielsweise Rätsel, Comics, Witze, Poster oder ähnliches. Herausgeber von Kindermagazinen wissen eben, was gut ankommt und wie ein gelungener Mix aussieht.

Und warum dieser Beitrag heute?

Weil eine gut gemachte Kinderzeitschrift für wissbegierige Kinder natürlich immer ein Geschenk ist. Und nebenbei auch schon so manchen Lesemuffel, den es vor ganzen Büchern graute, zum Lesen animieren konnte. Vor allem aber, weil vor der Tür steht. Und wir hiermit eine Geschenkidee für alle liefern wollten, denen der zündende Einfall womöglich noch nicht gekommen ist.

Denn wohl jede Kinderzeitschrift kann man abonnieren. Und die Möglichkeit eines Geschenk-Abos, beispielsweise für ein Jahr, ist dabei die Regel. So verpasst das beschenkte Kind keine Ausgabe, weil es jede neue stets pünktlich in seinem Briefkasten findet. Es erweitert mit Spaß seinen Horizont, trainiert seine Lesefähigkeiten und entdeckt im Optimalfall dazu neue Interessen.

Wenn das mal kein tolles Weihnachtsgeschenk ist!

Linktipp (Stand: November 2018): Die „Stiftung Lesen“ vergibt unter Berücksichtigung vieler Kriterien ein Qualitätssiegel an Kinderzeitschriften. HIER sind die aktuelle ausgezeichneten Titel samt Altersempfehlungen zu finden.

Bildquelle: © bigstock.com/ TatyanaGl

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