„Mascha Marabu“ – Eine Hexengeschichte von Ingrid Uebe

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Irgendetwas ist anders an dem Mädchen, das neu in die Klasse 3 b kommt!
Nicht nur, dass sie keinen Schulranzen trägt, nicht weiß, was Hausaufgaben sind und offensichtlich noch nie eine Schule besucht hat. Irgendein Zauber geht von Mascha Marabu aus, der Klassenkamerad Philipp in ihren Bann zieht!
Sofort ist er entschlossen, dem hübschen Mädchen mit den rosagoldenen Locken und dem ungewöhnlichen Namen zu helfen, ihr das Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen und dabei möglichst viel Zeit mit ihr zu verbringen.

Mascha lernt schnell, hat Freude am Lernen und verbringt jeden Nachmittag mit Philipp über den Schulbüchern. Zunächst bei Philipp zu Hause und eines Tages schließlich im düsteren Haus von Maschas Tante Eulalia, einer bösen alten Frau, die Schule für Zeitverschwendung hält und sieben Raben in einem Käfig gefangen hält.

Kann es sein, was Philipp vermutet? Ist Maschas Furcht erregende Tante etwa eine Hexe? Und Mascha auch?
Schon bald bekommt er von seiner Freundin Mascha die Antworten auf all seine Fragen und erfährt von ihr auch das dunkle Geheimnis der sieben Raben.

Mit „Mascha Marabu“ hat Ingrid Uebe eine Hexengeschichte für Kinder geschrieben, in der es einmal nicht um lustige Streiche und nette Hexereien im Klassenzimmer geht.
Mit der Unterteilung in Gut und Böse ist sie vielmehr ein modernes Märchen, in dem Titelheldin Mascha mit übersinnlichen Kräften gegen das Böse kämpft.

Spannend bis zur letzten Seite, stellenweise düster und etwas gruselig, aber – wie es sich für Märchen gehört – mit gutem Ausgang, ist der erste Band der „Mascha Marabu“ Reihe eine gelungene Geschichte für Kinder ab etwa 8 Jahren, die man zu lesen beginnt und so schnell nicht mehr aus der Hand legen mag.

„Mascha Marabu“ von Ingrid Uebe ist u.a. erschienen als Taschenbuch unter der ISBN 3596803799 bzw. ISBN-13: 9783596803798. Verlag Fischer Schatzinsel, 5,95 €.

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