Selbst gemacht: Ein Haarschnitt fürs Kind

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Wenn etwas knapp ist bei jungen Eltern, dann in der Regel Zeit und Geld.
Beides erfordert es jedoch, wenn man sich entschließt, sich nicht nur die eigenen Haare vom Frisör hin und wieder in Form bringen zu lassen, sondern auch beim Kind regelmäßig Kamm und Schere vom Profi ansetzen zu lassen.

Für viele Familien ist dies selbstverständlich, aber: Natürlich ist dies kein Muss!
Kinder werden kaum etwas vermissen, wenn sie nicht regelmäßig zum Frisör gehen.
Sie werden auch ohne professionellen Haarschnitt wunderbar durch ihr junges Leben kommen und müssen deshalb selbstverständlich nicht weniger gut aussehen als andere Kinder!

Bei Eltern von Mädchen ist anfangs der Wunsch häufig groß, die ersten Haarsträhnen der kleinen Tochter erst einmal lang wachsen zu lassen. Haben sie endlich eine gewisse Länge erreicht, lässt sich die Haarpracht mit Spängchen und Klämmerchen ganz einfach in die gewünschte Form bringen.

Wenn es Sie hingegen stört, dass Ihr Sohn wegen seiner langen Haare ständig für ein Mädchen gehalten wird, greifen Sie doch einfach selbst zur Schere!
Wahrscheinlich wird kein Profi-Haarschnitt dabei heraus kommen, aber durch solches „Do-it-Yourself“ sparen Sie Geld, kostbare Zeit und ebenso wertvolle Nerven.

Vielleicht entdecken Sie sogar Ihre Freude am Haareschneiden und sogar ein gewisses Talent bei sich, weil die neue Frisör (fast) perfekt gelungen und auch Ihr Kind rundum zufrieden mit Ihnen und natürlich seinem Spiegelbild ist?
Wenn dies nicht der Fall ist, seien Sie nicht frustriert! Niemand erwartet bei einem Baby oder einem Kleinkind einen perfekten, hippen Look.

Nahezu perfekt sollten hingegen das verwendete Equipment sein. Es ist hilfreich für entspanntes Arbeiten und das Erzielen der gewünschten Ergebnisse:

  • Bitte nicht zur Küchenschere oder Bastelschere greifen! Günstige Haarschneidescheren, die dann auch nur für diesen Zweck zum Einsatz kommen sollten, gibt es in der Drogerie.
  • Eine Sitzgelegenheit fürs Kind, die Ihnen eine angenehme Arbeitshöhe garantiert, lässt sich bestimmt schaffen. So schnell wie ein professioneller Frisör werden Sie schließlich nicht zum Ergebnis kommen und da können schon wenige Minuten in unbequemer Haltung sich unangenehm in Ihrem Rücken bemerkbar machen und die Lust am Haareschneiden schwinden lassen!
  • Hilfreich ist auch eine Wasserflasche mit Sprühfunktion, um das Haar anzufeuchten. Dadurch wird es griffiger und bleibt beim Schneiden dort, wo es sein soll.
  • Um einheitliche Längen zu erzielen und auch um kurzes Haar in Form zu bringen, gehört noch ein Kamm in die Basis-Ausstattung.

Die ideale Tageszeit fürs Haareschneiden?
Diese ist erfahrungsgemäß abends, wenn das Kind nach einem langen Tag langsam zur Ruhe kommt und nicht mehr das Gefühl hat, dass es während des Stillsitzens viel versäumen kann.
Dazu kommt: Nach dem Haareschneiden wird das Kind sich komplett umziehen müssen (trotz Handtuchs über den Schultern während des Schneidens), weil abgeschnittene Haare irgendwie immer ihren Weg finden, um zu piken.
Da lässt sich das anschließende Duschen oder Baden gleich mit dem Anziehen des Schlafanzugs verbinden.

Der ideale Ort zum Haareschneiden?
Wo setzt man das Kind hin? Am besten auf einen Stuhl weitab von anderen Möbeln, in und auf denen sich die abgeschnittene Haarspitzen verteilen können.
Dieser sollte idealerweise auf einem Boden stehen, der später einfach gefegt oder abgesaugt werden kann.
Der Unterhaltung wegen vielleicht – zumindest für größere Kinder, denen das Stillsitzen dann sofort ungleich leichter fallen wird – in Sichtweite des Fernsehers, in dem gerade altersgerechtes Programm für kleine Zuschauer läuft…

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