So schön, so herrlich nostalgisch: Weihnachtsgeschenke, die Kindheitserinnerungen wachrufen

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Was war früher Ihr allerliebstes Weihnachtsgeschenk?
Vielleicht ein Stofftier, das heute noch ein Ehrenplätzchen irgendwo in der Wohnung einnimmt oder unglücklicherweise irgendwann während oder nach der Kindheit spurlos verschollen ist?
Die Autorennbahn, die nach dem Heiligen Abend die ganzen Weihnachtsferien über im Dauerbetrieb war? Die Ritterburg vielleicht? Die ersten, kunterbunten Rollschuhe, das heiß ersehnte Keyboard?

Ob man will oder nicht: ist doch immer auch ein wenig das Fest der Sentimentalitäten.
Ein kleiner Zimtduft genügt, das Glöckchenklingeln am Heiligabend, das freudig aufgeregte Stimmengewirr in der Kirche unmittelbar vorm Krippenspiel: Schon werden Kindheitserinnerungen wach.
Und so ganz insgeheim wünscht man sich vielleicht, Weihnachten und die Wochen davor noch einmal so entspannt und unbedarft erleben zu dürfen wie damals…

Keine Frage, dass man dieses wohlig warme Weihnachtsgefühl auch an seine Kinder weiter geben möchte.
Vielleicht, indem man seinem Kind und gleichzeitig sich selbst eine Freude damit macht, ein Geschenk für den Nachwuchs, das nicht auf seinem Wunschzettel stand, unter den Tannenbaum zu legen?
Ein Geschenk, das ein echter Klassiker ist, früher in keinem Kinderzimmer fehlte und heute eigentlich auch in keinem Kinderzimmer fehlen sollte?
Oder eines, das während der eigenen Kindheit immer ein unerfüllter Herzenswunsch blieb?
Vielleicht…

ein Gesellschaftsspiel? Zum Glück haben elektronische Spiele es nie geschafft, das „gute alte“ Brett- oder Kartenspiel zu verdrängen. Gemeinsam spielen statt alleine zu daddeln: Ein tolles Brettspiel ist zeitlos, wird nie langweilig und schafft es so immer wieder, die ganze Familie an einem Tisch zu versammeln.

ein Kaufmannsladen? Leider ein wenig aus der Mode bekommen, dabei unerschöpfliche Inspiration für immer neue, gemeinsame Rollenspiele für Kinder im später Kindergarten- bis ins Grundschulalter hinein. Mal werden Haushaltsgegenstände verkauft, mal Schulsachen, mal Lebensmittel.
Mal kann man selbst Verkäufer sein, mal kritischer Kunde, der das Portemonnaie mehr oder weniger gerne zückt.
In Zeiten, in denen immer mehr online geshoppt wird und echte Einkaufserlebnisse seltener werden, eine schöne, sehr unaufgeregte, bodenständige Beschäftigung.

eine elektrische Eisenbahn? Zugegeben: Diese braucht Platz. Aber je älter die Kinder, desto kleiner dürfen Schienen, Loks und Landschaft sein. Vielleicht ergibt sich so ein ganz neues, „greifbares“ Hobby für den schon größeren Nachwuchs, der bislang am liebsten Rennsimulationen am Computer, auf der Konsole oder dem Smartphone gespielt hat?

eine Puppenstube? Vielleicht wartet eine solche noch irgendwo auf dem Dachboden von Oma und Opa darauf, wieder entdeckt zu werden? In Mini-Töpfen rühren, das Puppenbaby zu Bett bringen, Streit und Versöhnung unter den Puppenhausbewohnern inszenieren, vielleicht eigene Puppenkleidchen nähen – die kleine Puppenwelt kann jedes Kind mit Fantasie und Geschick so gestalten, wie sie ihm gefällt.

ein Kasperletheater? Für den Anfang genügt ein kleines Sortiment an Handpuppen, das bei Spaß an der Sache nach und nach erweitert werden kann. Ob Jungs oder Mädchen: Die Puppen entsprechend einzukleiden, eigene Geschichten zu erfinden und sie anderen vorzuführen, hat für jedes Kind einen großen Reiz!

ein Zauberkasten? Ein wenig Geheimniskrämerei hinter der verschlossenen Kinderzimmer, geduldiges Üben der meist einfachen wie verblüffenden Tricks und schon kann das Kind die versammelte Gesellschaft an den Weihnachtstagen mit einer beeindruckenden Vorstellung im wahrsten Sinne verzaubern.

ein Laubsägeset? Anfangs gehört ein wenig Sorge um die kleinen Finger sicherlich dazu, wenn Kinder mit Holz und Säge zu hantieren beginnen, aber schneller und geschickter als vielleicht erwartet, entstehen mit Geduld und Fantasie einfache Motive aus Holz und später sogar kleine „Bauwerke“ wie Vogelhäuschen. Ein tolles Erfolgserlebnis für kleine Künstler!

eine Kinderpost? In Zeiten von SMS und E-Mail ist der gute, alte Brief leider etwas aus der Mode gekommen. Dank Spielgeld, kleinen Paketkartons und weiterem, umfangreichem Zubehör ergeben sich mit modernen Kinderpost-Sets viel mehr Spielmöglichkeiten als Marken auf Umschläge zu kleben und abzustempeln!

ein Teddy? Das Kind hat doch schon genug Stofftiere? Egal! Wenn noch so ein richtig schöner, knuddeliger, treuherzig dreinblickender Teddybär drunter fehlt, sollte für diesen noch ein Plätzchen unterm Weihnachtsbaum und im Kinderzimmer sein!

Welche Klassiker gehören unbedingt noch in diese Aufzählung? Welche der Kindheit sind Ihnen in besonders liebevoller Erinnerung geblieben?
Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!

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