img

Sofort umsetzbare Ratschläge für gestresste Eltern: Entspannter durch den Familienalltag

/
/
/
1281 Aufrufe

Stress und Elternschaft gehen manchmal Hand in Hand, wie zwei ungleiche Partner auf der Tanzfläche des Lebens, dessen Choreografie manchmal durcheinandergerät. Doch inmitten des chaotischen Rhythmus des Alltags führen ein paar einfache Schritte den Familienalltag wieder zu einer harmonischen Melodie.

In diesem Artikel möchten wir den gestressten Elternteilen unter die Arme greifen. Mit sofort umsetzbaren Ratschlägen werden wir gemeinsam ein harmonisches Zusammenspiel schaffen, bei dem Eltern stressfrei durch den Tag stolzieren und ihren Sprösslingen stets mit Liebe und Aufmerksamkeit entgegentreten.

Ein positives Mindset schafft mehr Ruhe im Haushalt

Der Postbote klingelt vormittags an der Tür und liefert das langersehnte Trichterzelt von Eurostretchtents. So ist der Kindergeburtstag am Wochenende selbst bei schlechtem Wetter in trockenen Tüchern. Doch mit dem Klingeln beginnt der Stress eigentlich erst. Als ohnehin schon gestresster Elternteil wächst einem schnell jede Kleinigkeit des Familienalltags über den Kopf! Schließlich bleibt einem zumeist nur der Vormittag, wenn die Kids im Kindergarten oder in der Schule sind, um den Haushalt gerade zu bügeln.

Schnell schießen Fragen wie: Jetzt auch noch das Paket annehmen? Ich habe doch ohnehin nur noch wenig Zeit, wie soll ich das alles schaffen, bevor das Kind nach Hause kommt? durch den Kopf. Die Antwort ist simpel: mit einer positiven Einstellung! Selbst wenn das Kind früher nach Hause kommt und das Bad immer noch aussieht wie bei Hempels unterm Sofa, kann man seinem Sprössling ruhig und entspannt entgegentreten. Erst einmal die Mittagsmahlzeit vorbereiten und nach dem gemeinsamen Essen den restlichen Haushalt erledigen.

Wie wäre es damit, Energieräuber mit positiver Energie zu ersetzen? Zum Beispiel statt „Das schaffe ich zeitlich nicht“ zu sagen „Ich werde die Aufgabe ruhig und entspannt bewältigen“. Oder statt „Das Kind hat sein Zimmer mal wieder nicht aufgeräumt”, „Ich werde ihm erklären, wie er mit dem Aufräumen schnell und mit Freude vorankommt“. Diese einfachen Wortwechsel können helfen, die Stimmung zu verbessern.

Warum Erholungspausen wichtig sind, um den Tag angenehmer zu gestalten

Doch neben dem Haushalt sind Elternteile selbst noch mit Arbeitsverpflichtungen, Einkauf und Kinderbetreuung beschäftigt – das kann einem schnell den letzten Nerv rauben. Inmitten all dieses Trubels geraten Pausen schnell in Vergessenheit.

Doch 10 Minuten reichen schon aus, um die Konzentration zu steigern und den ganzen Tag positiv zu beeinflussen. Am besten legt man einen festen Zeitpunkt fest, an dem man jeden Tag innehalten kann. Die Zeit kann man für eine Tasse Tee nutzen, um im Garten unter der Terrassenüberdachung Kraft zu tanken oder einfach nur seine Augen zu schließen und tief durchzuatmen.

Wer mag, kann noch einen Schritt weitergehen, einige Minuten meditieren oder sich während der Erholungspause beruhigende Frequenzen auf die Ohren geben. Studien haben belegt, dass selbst 5 Minuten Meditation den Stresslevel senkt. Das hilft einem gerade an extrem stressigen Tagen dabei, sich zu entspannen und die Batterien wieder aufzuladen. Wenn man diese Pausen regelmäßig in seinen Tagesablauf integriert, lässt sich der Familienalltag stressfreier bewältigen.

Wie man Gelassenheit lernt und bei Konflikten ruhig bleibt

Trotz all der Gelassenheit, die Erholungspausen uns bescheren, kann es dennoch zu Konflikten kommen. Vielleicht nicht zwangsläufig von der Elternseite aus, sondern das Kind hat einen nervigen Schulalltag hinter sich und bringt die schlechte Laune mit nach Hause.

Jetzt in Gelassenheit gefragt! Das heißt nicht, dass Elternteile alles hinnehmen müssen, vielmehr bedeutet es, auf eine Weise zu reagieren, die das Feuer des Konflikts nicht weiter entfacht. Eltern sind gut damit beraten, erst einmal innezuhalten und die Situation vor der nächsten Handlung zu betrachten. Wer dem Kind jetzt gleich mit einem Hausarrest vor den Kopf stößt, besänftigt die Situation nicht. Es gilt, seine eigenen Gefühle und die des Kindes ernstzunehmen und herauszufinden, worum es gerade tatsächlich geht.

Auch eine Prise Humor kann nicht schaden! Wenn Kinder wissen, dass ihre Eltern sie lieben und immer noch lachen können – selbst wenn sie nicht immer alles richtig machen – bringt das mehr Wohlbefinden in die Familie. Und schließlich ist es viel leichter, mit Gelassenheit umzugehen und Konflikte ruhig zu lösen, wenn man weiß, dass man geliebt wird!

Bildquelle: © bigstock.com/ HannaKuprevich



  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • Linkedin
  • Pinterest
It is main inner container footer text