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Unterwegs wie auf Sommer-Wölkchen: So sollen Sandalen für die Allerkleinsten sein

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Heute fängt er ganz offiziell auch auf dem Kalender an, nachdem uns schon viele herrliche Tage im Frühling Wohlfühltemperaturen beschert haben: Der !

Wünsche an diese Jahreszeit? Wärme, Sonnenschein und ungetrübte Zeit unter blauem Himmel! Umgangssprachlich auch kurz: „Sandalenwetter“!

Leicht und luftig durch die Welt zu gehen, das gehört einfach zur Unbeschwertheit des Sommers dazu – natürlich auch schon für die Allerkleinsten!
Was es zu beachten gilt, wenn für diese der allererste Sandalenkauf ansteht, haben wir heute einmal zusammengefasst.

Die ersten Schuhe: Nicht zu früh und nur bei Bedarf
Die schnuckeligen kleinen Sandalen im Schaufenster sind einfach so verlockend, dass das Nicht-Zugreifen schwerfällt?
Dieses Entzücken werden sicherlich viele Eltern kennen – und dennoch kann man sich das Geld für das erste Paar Sandalen getrost sparen, solange das Kind draußen noch nicht auf zwei Beinen unterwegs ist und selbst auf kürzesten Strecken noch regelmäßig im Kinderwagen sitzt.

Auf dem Spielplatz im Sandkasten können feste Schuhe eher hinderlich als nützlich beim Buddeln und Krabbeln sein. Socken oder „Puschen“ aus Leder bieten da deutlich mehr Bewegungsfreiheit.
Im Garten und am Strand kann das Baby bei sommerlichen Temperaturen idealerweise barfuß die ersten Schritte wagen; drinnen bieten wiederum Stoppersocken Sicherheit auf rutschigen Untergründen, halten kleinen Füße bei Bedarf warm und bieten ihnen optimale Bewegungsfreiheit.

Man sieht: Mit den ersten Sandalen hat es keine Eile. Schließlich sind Sandalen schnell gekauft, wenn dann der Tag gekommen ist, an dem sie wirklich benötigt werden!
Bis dahin und auch danach sollte die Devise lautet: Drinnen immer – gegebenenfalls in rutschfesten Socken -, draußen sooft wie möglich ohne feste Schuhe unterwegs!
Vorsicht jedoch vor allem bei unbekanntem Gelände, auf blühenden Wiesen und in der Wespenzeit!

Und so sollen die Sandalen sein:

1. Flexibel, „geräumig“ – und natürlich passend
Kein Schuh, ob Sandale oder anderer, darf die Bewegungen des noch so kleinen, zarten Fußes einschränken. Kurz gesagt: Der Schuh muss sich anpassen, nicht der Fuß!
Wichtig dafür sind:
– Eine elastische Sohle
Versuchen Sie die Sohlen-Enden in Längsrichtung nach oben zu biegen. Die Sohle sollte dabei kaum Widerstand leisten.
– Eine gute Passform
Selbstredend darf der Schuh nicht zu eng sein, aber auch nicht zu weit, da er sonst nur ungenügenden Halt bietet.
– Die richtige Größe
Verlassen Sie sich nicht auf die bloße Zahl, die die Messung des Fußes ergeben hat. Angegebene Schuhgrößen bieten allein keine Gewähr, dass ein Schuh auch wirklich passt.
Anprobieren ist Pflicht vor dem Kauf und Sandalen bieten im Gegensatz zu geschlossenen Schuhen den Vorteil, dass sich mit bloßen Auge erkennen lässt, ob Länge (Faustregel: Schuhinnenlänge = Fußlänge + ca. 12 bis 17 Millimeter) und Weite passen.

2. Praktisch und komfortabel
Sind die anprobierten Sandalen das erste Paar Schuh, das Ihr Baby jemals an den Füßen hat, machen Sie sich auf eine gewisse Skepsis seitens Ihres Kindes gefasst. Selbst Babys und Kleinkinder, die schon sicher einige Meter laufen, bleiben mit diesen ungewohnten Begleitern an den Füßen plötzlich wie angewurzelt stehen.
Probieren Sie mit ihm mehrere Paare.
Vielleicht ist Ihrem Kind eines auf Anhieb am sympathischsten?
Wichtig für das Wohlfühlen sind:
– Ein weiches „Innenleben“ mit einer hautfreundlichen Sohle
– Ein gut gepolsterter Knöchelbereich
– Selbstredend keine Stellen im Schuh, die scheuern oder drücken können

Gleichzeitig können Sie feststellen, wie leicht das An- und Ausziehen gelingt. Im Alltag ein wichtiger Aspekt, denn wenn das Schuheanziehen als lästig empfunden wird, wird sich die Begeisterung Ihres Kindes für seine ersten Sandalen sicherlich in Grenzen halten.

3. Sicher und vor Ort gekauft
Wer ohnehin noch wackelig durch die Welt geht, braucht Schuhe, die Sicherheit vermitteln.
Dies gewährleisten Sandalen, die

stabilen Halt bieten. Viele Modelle umschließen daher die Knöchel.
– zarte Füße samt Zehen rundum vor spitzen Steinen und anderen Hindernissen schützen
– eine rutschfeste Sohle haben.
– sich in der Weite durch Klettverschlüsse oder verstellbare Riemchen überall perfekt an den Fuß anpassen lassen.

Da all die bis hierher erwähnten Kriterien aus der Ferne nur schwer zu beurteilen sind und es schon viel Glück erfordern würde, tatsächlich den perfekten Schuh in einen Online-Warenkorb zu legen, empfiehlt sich für den ersten der Gang in ein Fachgeschäft mit qualifizierter Beratung.

4. Echte Allrounder für jede Gelegenheit
Gute Kinderschuhe haben zweifelsohne ihren Preis. Da ist es kein Wunder, dass man zunächst versuchen wird, mit nur einem Paar Sandalen gut durch den Alltag oder – macht ein Wachstumsschuh kein neues Paar erforderlich – gleich den ganzen Sommer zu kommen. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass „Sommer“ hierzulande eben nicht auch immer „Sommerwetter“ bedeutet und in der Regel zusätzlich andere Schuhe und Gummistiefel erforderlich sind.

Perfekt ist daher ein Paar Sandalen
– aus hochwertigem, pflegeleichtem, schnell trocknendem Material, dem Sand und Feuchtigkeit so schnell nichts anhaben können
– in recht neutralem Design, das zu jedem Outfit passt. Zur langen wie zur kurzen Hose, zur Leggings wie zum Kleidchen.
– in nicht allzu luftiger Ausführung. Vorne geschlossene Sandalen sind auch an nicht allzu warmen Tagen geeignetes Schuhwerk und schützen kleine Zehen gut beim Spielen im Kindergarten oder auf dem Spielplatz.

Nach dem Schuhkauf ist vor dem Schuhkauf…
Natürlich sind die ersten Sandalen nur die ersten von vielen, die noch folgen werden. Baby- und Kinderfüße wachsen schnell, da kann in einem Sommer durchaus auch ein zweites Paar erforderlich werden.
Tückisch daran: Da Baby- und Kinderfüße noch sehr anpassungsfähig sind, wird sich kaum ein Kind rechtzeitig über zu klein werdendes Schuhwerk beschweren.
Achten Sie daher auch nach dem Sandalenkauf regelmäßig darauf, ob die Länge und Weite noch stimmen und die Sandalen noch alle weiteren genannten Kriterien erfüllen.
Insbesondere, wenn die Kleinen noch viel krabbeln, ist mit baldigen Abnutzungserscheinungen zu rechnen, die nicht nur Optik, sondern auch Funktionalität beeinflussen können.

Bildquelle: Andy Graf/pixabay.de

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