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Ohne, dass die Puste ausgeht! Ideen rund um die selbstgemachte Oster-Deko

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Vor Weihnachten sind es vielleicht die Sterne an den Fenstern, die unverzichtbar zur jahreszeitlichen Dekoration gehören. Und die Lichterketten im Vorgarten. In der der Osterzeit bringt ein Strauß mit bunten Ostereiern frühlingsfrische Farbe ins Wohnzimmer. Und sorgt schon davor natürlich für Vorfreude auf dieses traditionelle und beliebte Frühjahrsfest.

Bunte Ostereier – mit Motiven oder Mustern bemalt oder unifarben gefärbt? Die kann man natürlich kaufen. Oder eben: Selber machen! Dies ist schöne Tradition, die heute wie damals, die viele gerne pflegen.

Gekochte Eier färbt man in aller Regel in einem Bad mit spezieller, aufgelöster Färbetablette. Oder mit ganz natürlichen Zutaten aus dem Küchenschrank. Beide sehen hübsch aus auf dem Frühstückstisch. Nach dem Verzehr sind von der bunten Schale jedoch nur noch Einzelteile übrig, die man entsorgt.

Anders sieht es aus mit Eierschalen, die vorsichtig ausgeblasen wurden. Diese kann man bemalen oder anderweitig verzieren. Und so können sie viele Wochen als individuelle Oster-Deko dienen. Und wenn man es dann gar schafft, die Schalen sicher zu verpacken und bis zum nächsten Osterfest sorgfältig zu verstauen? Dann können sie gar viele Jahre bunte Farbtupfer an frisch geschnittenen Zweigen setzen! Was man dafür vom Kauf der Eier bis zum Einlagern für weitere Jahre beachten sollte? Folgendes!

Was gilt es beim Kauf der Eier und vorm Ausblasen zu beachten?

Natürlich sollten die Eier möglichst frisch sein, schließlich möchte man das Innere nach dem Ausblasen ja nicht wegwerfen! Stattdessen kann man es zum Verzehr weiterverarbeiten. Ideen dafür? Siehe weiter unten! Idealerweise wählt man beim Kauf Eier mit weißer Schale. Auf dieser kommen helle Farben wie Gelb, Orange oder Rosa besonders gut zur Geltung.

Was sollte man vorm Auspusten nicht vergessen?

Frische Eier? Da kommt einem womöglich der Gedanke an Salmonellen. Diese können im Ei sein, aber auch auf der Schale. Und überhaupt möchte man ein Ei generell wohl nur mit dem Mund auspusten, wenn es sauber ist. Daher: Das Ei unter warmen Wasser mit etwas Spülmittel oder flüssiger Handseife gründlich abwaschen. Danach mit Wasser alle Seifenreste entfernen und das Ei vorsichtig abtrocknen.

Wie geht das Ei beim Auspusten nicht kaputt? Häufig ist das Ei schon hinüber, bevor man es zum Kochen ins Wasser legt. Beziehungsweise bevor man mit dem Ausblasen beginnt. Nämlich dann, wenn die Schale beim Anpiksen reißt. (Was beim Kochen von Eiern übrigens weit verbreitet, aber nicht unbedingt von Nutzen ist!). Und für das Ausblasen braucht es schließlich gleich zwei Löcher – eins oben und eins unten im Ei. Somit besteht gleich das doppelte Risiko, dass bereits beim Anstechen die Schale entzwei geht.

Womit man das Ei vorsichtig anpiken kann? Mit einer spitzen Nadel natürlich. Zum Beispiel mit der, die beim Eierkocher dabei sein kann. So kann man mit einem kleinen Loch beginnen und dies dann vorsichtig vergrößern. Es funktioniert aber auch mit einer spitzen Nagelschere oder einem Küchenmesser mit geeigneter Spitze.

Im Handel gibt es darüber hinaus Sets speziell für Ostereier. Diese enthalten neben einem geeigneten Bohrer auch eine kleine Pumpe, um das Innere aus dem Ei zu saugen. Eine Möglichkeit, sich das kräftezehrende Auspusten zu ersparen.

Und wie gelingt das Auspusten leichter?

Wer schon einmal Ostereier ausgepustet hat, weiß: Schnell ist der Kopf vor Anstrengung hochrot. Und bei vielen Eiern, deren Eierschalen man verzieren möchte, ist das Ganze ein wahrer Kraftakt! Nicht selten drückt man währenddessen zu allem Übel zu feste zu. Und alle Mühe war umsonst, wenn die Eierschale kurz vorm Ziel zu Bruch geht. Zum Glück kann man sich das Leben leichter machen. Vor allem, wenn das Innere des Eis später ohnehin als Rührei in der Pfanne oder im Kuchenteig landen soll. Dann kann man das Weiße und das Gelbe des angestochenen Eis mit einer langen Nadel verrühren. Auch ein Holzstäbchen, eine Stricknadel oder ähnliches kann dazu zum Einsatz kommen. Die Masse läuft so viel leichter aus dem Ei heraus als Eigelb und Eiklar separat. Man kann das Innere aber auch mit geeigneten Hilfsmitteln einfach heraussaugen. In der Apotheke gibt es Einwegspritzen, die man dafür benutzen kann.

Wie gelingt das Bemalen der Eierschalen?

Zunächst einmal sollte man das Ei gründlich von innen reinigen und trocknen lassen, bevor der Nachwuchs sich ans Verzieren macht. Das ist hygienischer und die Farbe verschmiert nicht durch übersehene Wassertropfen.

Die zwei Löcher im Ei kann man nutzen, um es auf ein Holzstäbchen „aufzufädeln“. So kann man es „in einem Rutsch“ mit Wasser-, Finger- oder Acrylfarben oder Filzstiften von allen Seiten bemalen. Dazu das Holzstäbchen einfach waagerecht mit beiden Enden erhöht und rutschsicher, ablegen. Beispielsweise auf zwei Eierkartons. Das Ei soll nicht auf dem Holzstab hin und her rutschen? Dafür kann man es mit etwas Knete oder einem ums Holzstäbchen gewickelten Streifen Klebeband fixieren.

Wohin mit dem Inneren der Eier?

Eigelb und Eiklar sollte man möglichst rasch weiterverarbeiten und nicht lange im Kühlschrank aufbewahren. Rührei und Pfannkuchen (hier ein Rezept für die große Kindergeburtstagsrunde auf Basis von 12 Eiern) bieten sich da natürlich besonders an. Auch manche Kuchenrezepte erfordern viele Eier. Hier mal unsere gesammelten Werke inklusive Anzahl der benötigten Eier.

Natürlich kann man mit den Eiern auch frische Waffeln backen (Rezept hier! 3 Eier). Und wenn die Teigmenge größer geworden ist als der Appetit auf Waffeln? Dann lassen sich Waffeln oder der Teig auch für später einfrieren. Wer es lieber herzhaft mag: Auch in eine klassische Quiche kommen üblicherweise einige Eier. Rezepte dafür findet man zuhauf im Internet.

Bildquelle: © bigstock.com/ pasiphae

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