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Adventskalender – schnell und günstig selbst gemacht

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Der bereits gebastelte stellt sich als zu knapp bemessen für alle Kinder zusammen heraus und ein weiterer muss kurzfristig her?
Nach unseren bereits vorgestellten Ideen für Adventskalender hier noch eine einfache Variante, die sich auf die Schnelle mit dem realisieren lässt, was üblicherweise ohnehin im vorhanden ist.

Bis auf 24 Papprollen vielleicht, aber diese zu sammeln kann eigentlich nie schaden.
Zumindest ist man mit einer Tüte voll gesammelter Rollen bestens gewappnet, falls das Kind einmal aus Kindergarten oder Schule heimkommt und verkündet: „Wir brauchen bis nächste Woche acht leere Klorollen zum Basteln…“.

Für diesen Kalender wurden „verbastelt“:

23 leere Klorollen und 1 leere Küchenrolle (für den 24. Dezember)
1 Rolle Geschenkpapier
3 Bögen roter Tonkarton
3 Bögen weißes Papier (beides Din A4)
Deko-Glitter
Klebstoff (Klebestift und Flüssigkleber)
1 Rolle goldfarbenes Geschenkband
und anderes zum Füllen

Desweiteren kamen zum Einsatz:

1 Pinsel
1 Locher
1 Schere
1 sternförmiges Ausstechförmchen
1 weißer Buntstift

und (aber nicht unbedingt erforderlich):

1 Laminiergerät und 3 Laminierfolien

Anleitung:

Den Anfang machten sechs etwa je 25 cm breite Streifen von einer „normalen“ (2 m  x 70 cm) Geschenkpapierrolle, wobei jedes abgeschnittene Stück anschließend geviertelt wurde, so dass die Stücke am Ende etwa 25 x 17,5 cm groß waren.

Je eine leere Papprolle wurde mittig auf die Rückseite eines so entstandenen Stücks Geschenkpapier gelegt, so dass rechts und links etwa gleich viel (ca. 7,5 cm) Papier überstand. Etwa in Breite der Klorolle wurde das Geschenkpapier anschließend mittig von der Rückseite mit Klebestift eingestrichen und vorsichtig um die Papprolle gewickelt.

Für den 24. Dezember haben wir anderes Geschenkpapier und eine größere Rolle verwendet als für die 23 Dezembertage davor und das Stück Geschenkpapier demnach entsprechend der Größe der leeren Küchenrolle zugeschnitten.

Als nächstes waren die Zahlenanhänger an der Reihe: Mit Hilfe eines Backförmchen gelang es ganz einfach, gleichgroße Sterne auf ein Stück roten Tonkartons zu zeichnen.
Diese wurden ausgeschnitten und auf der Rückseite (damit man die Linien vom Bleistift später nicht sah) mit weißem Buntstift mit Zahlen von 1 bis 24 versehen.

Die Sterne wurden wiederum mit Klebestift in einigem Abstand voneinander auf ein weißes Stück Papier geklebt und (von Kinderhand) mit Hilfe eines Pinsels mit flüssigem Klebstoff und Deko-Glitter verziert.
Nachdem das Ganze getrocknet war, konnten die Bögen (der besseren Haltbarkeit und der schönen glänzenden Optik wegen) laminiert und die Sterne anschließend – mit etwas weißem Rand drumherum – erneut ausgeschnitten werden.
Jeder Anhänger bekam oberhalb der Zahl mit Hilfe eines Lochers mit ein Loch zum Aufhängen.

Adventskalender

Um je einen Anhänger an einer umwickelten Rolle zu befestigen, wurden 24 Stücke á ca. 65 cm von der Rolle goldenen Geschenkbands abgeschnitten.

An ein Ende des Geschenkbands wurde der Anhänger mit der Zahl geknotet, mit dem Rest des Bandes das überstehende Papier der Papprolle zusammengebunden und die Rolle somit verschlossen.

Anschließend war der große Moment gekommen, die Rollen zu füllen.

Erneut waren es 24 Stücke vom Geschenkband, die zum Verschließen und Aufhängen dienten, diesmal allerdings länger (jedes etwa 1,30 m lang). Mit einem Ende des Bandes wurde erneut die Rolle zugeknotet, an das andere kam eine Schlaufe zum Aufhängen.

Damit sich die Päckchen beim anschließenden Aufhängen schön verteilen, sollten die Abstände zwischen Knoten und Schlaufe unterschiedlich groß sein.
In der Mitte zu sehen ist die größere Rolle mit anderem Papier für den 24. Dezember:

Das Basteln dieses Kalenders hat alles in allem nicht länger als 3 Stunden gedauert. Nun darf er noch eine Woche ein unversehrtes Dasein fristen und sehnsüchtige Kinderblicke auf sich ziehen bis es endlich heißt: „Heute dürfen wir das erste Türchen aufmachen!“

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