An alles gedacht? Was es vor der Taufe des Kindes so alles zu bedenken, organisieren und erledigen gilt (Teil 1)

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Die christliche ist ein sehr altes Ritual, das auch heute in vielen Familien noch einen hohen Stellenwert besitzt. Ein feierlicher Akt, der Menschen an diesem besonderen Tag zusammenbringt und immer in Erinnerung bleiben wird.

Bevor es soweit ist, stellen sich – egal ob evangelisch oder katholisch – Eltern, Paten und Patinnen sicherlich viele Fragen, von denen sich einige durch einen Blick ins Internet – beispielsweise auf die entsprechenden Seiten der Evangelischen Kirche und der Katholischen Kirche in Deutschland -, dank Erfahrungen anderer Eltern oder Familienmitglieder beantworten lassen.

Da die Vorbereitung einer Taufe ein sehr umfassendes Thema ist, ist unser Beitrag dazu in zwei Teile geteilt:
Heute geht es um die Wahl der Taufpaten, die Findung eines Termins, die Suche nach einem passenden Taufspruchs sowie um mögliche Rahmen, in denen die anschließenden Feierlichkeiten zur Taufe stattfinden können.
Übermorgen folgen Ideen rund um die Einladungen zum Fest, die Planung der eigentlichen Tauffeier in der Kirche, Gedanken über Taufkleid und – kerze und zu guter Letzt zu Geschenkideen für das frisch getaufte Kind.

1. Die Taufpaten
„Wer sollen die Paten/Patinnen unseres Kindes werden?“
Eine Frage, die von großer Bedeutung ist und wohlüberlegt sein will, denn ein Patenamt zu übernehmen bedeutet -mitunter lebenslang – Verantwortung .
Stellt sich die Frage, ob jemand aufgrund seines noch recht jungen Alters oder mit seiner eigenen Religionszugehörigkeit Pate oder Patin werden kann, finden sich in der Kirche vor Ort die richtigen Ansprechpartner, um alle Unklarheiten zu beseitigen und die weiteren Schritt zu besprechen, die es auf dem Weg zur Taufe zu gehen gilt, ebenso wie den Ablauf der Taufe selbst.

Links dazu:
glauben.evangelisch.de: „Kindertaufe – Wer kann Pate werden?“
katholische-kirche-kassel.de: „Häufig gestellte Fragen zur Taufe“

2. Einen Tauftermin finden
Am Ende dieses Weges steht zunächst der feierliche Tag, an dem das Kind in der Kirche das Sakrament der Taufe empfängt.
Die Schwierigkeit im Vorfeld ist dabei oft, einen Termin zu finden, der alle Beteiligten „unter einen Hut“ bringt, vor allem dann, wenn die Paten in größerer Entfernung wohnen, vielleicht selbst Kinder haben und dadurch nur bedingt zeitlich flexibel sind.
Eine langfristige Planung ist daher sinnvoll, ein mögliches Vorgehen dabei: Erkundigen Sie sich zunächst vor Ort im Pfarr- oder Gemeindebüro, wann seitens der Kirche Taufen überhaupt möglich sind und in wie weit Termine individuell gewählt werden können.
Bei mehreren Optionen kann dann wiederum nach Rücksprache mit den Paten ein Tag festgelegt werden.
Sicherlich können auch Faktoren wie die Jahreszeit eine wichtige Rolle spielen. Wer ein Fest im großen Rahmen wünscht, daheim drinnen nicht viel Platz hat, dafür aber über einen großen Garten verfügt, für den ist eine Taufe im Sommer vielleicht eine Option, selbst wenn das Baby dann nicht mehr ganz so klein ist.

3. Die Wahl des Taufspruchs
Vielen Eltern liegt es am Herzen, ihrem Kind einen besonderen Wunsch, einen wertvollen Rat oder weise Worte in Form eines Bibelzitats mit auf seinen weiteren Lebensweg zu geben.
Was früher nur in der evangelischen Kirche üblich war, hat mittlerweile auch Einzug in die katholische Tauffeier gefunden: Die Wahl eines Taufspruchs.
Bei der großen Auswahl ist es oft weniger ein Problem einen Spruch zu finden, der ideal zum Kind passen würde. Eher ist es wohl die Qual der Wahl angesichts der vielen schönen Zitate, die in Frage kommen.

Links dazu:
glauben.evangelisch.de: „Taufsprüche“ (mit ausführlichen Erläuterungen)
leben-und-erziehen.de: „Die schönsten Taufsprüche und Segenswünsche“
katholische-kirche-kassel.de: „Taufsprüche aus der Bibel“

4. Das Fest – daheim oder außer Haus
Eine Feier im großen Kreis zu planen, ist eine schöne Sache, wenn es die persönlichen Gegebenheiten erlauben, aber selbstverständlich kein Muss.
Es gibt keine festen Regeln, wer – abgesehen von Großeltern und Paten, die selbstverständlich dabei sein werden – eingeladen wird, sprich: wie groß der familiäre Kreis der Eingeladenen gezogen wird.
Ebenso ist man in der Planung rund um die Tauffeier in der Kirche selbstverständlich völlig frei. Ob „Kaffee und Kuchen“ im Anschluss an die Taufe, ein Gartenfest daheim oder ein Besuch im Restaurant: Erlaubt ist, was gefällt und was ins Budget passt.

Je größer die Feiergesellschaft ist, desto mehr gibt es natürlich zu organisieren.
Während man bei einer Feier im Restaurant lediglich die rechtzeitige Reservierung bedenken und gegebenenfalls die Menüwahl treffen muss muss, erfordert das Fest daheim eine sehr sorgfältige Planung von der Tischdekoration über die Organisation von Speisen und Getränken bis hin zum ausreichend vorhandenen Geschirr und Besteck für alle.
Ob Taufe oder Kommunion: Da viele Vorbereitungsschritte auf dem Weg zum gelungenen Familienfest identisch sind, ist unsere unten verlinkte zur Kommunion“ an dieser Stelle vielleicht hilfreicher Wegweiser und Ideengeber.

Links dazu:
abc-kinder.de: „Wertvoll, einmalig, kreativ, individuell: Erinnerungen an tolle Feste“
abc-kinder.de: „Checkliste zur Kommunion“

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