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Beliebter Treffpunkt, Platz für Gäste und natürlich für die Familie! Den Essbereich gemütlich und funktional einrichten

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Es ist immer etwas Wunderbares, auch wenn man es im Alltagstrubel oftmals gar nicht als solches zu schätzen weiß. Die ganze Familie kommt zu einer gemeinsamen Mahlzeit zusammen!

Sei es zum Frühstück für einen geselligen Start in den Tag. Sei es mittags, wenn alle ein wenig erschöpft, aber froh von Arbeit und Schule zurückgekehrt sind. Oder am Abend, wenn neben dem Essen der Austausch miteinander im Vordergrund steht. Wer hat was erlebt? Was hat der Tag Gutes gebracht? Was vielleicht weniger Erfreuliches? Und was steht am nächsten an? Wer muss an jenes denken und darf dieses nicht vergessen?

Ein gemütlicher Esstisch ist der ideale, einladende Platz dafür. Aber auch das Möbelstück, um das man Gäste versammelt, um mit ihnen kurzweilige Stunden zu erleben. Wie herrlich ist es schließlich, sich bei leckerem Essen und gutem Wein gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen? Da gibt es meist viel zu lachen, da kann man einfach mal vom Alltagsstress abschalten. Und auch für Spieleabende ist ein ausreichend großer Tisch selbstredend ein Muss.

Als Lieblingsplatz im Alltag punktet dieser, wenn er optisch ansprechend, errlich unkompliziert und pflegeleicht ist. Vor allem solange die Jüngsten der Familie noch klein sind. Da geht schließlich beim Essen einiges daneben, landet nicht nur auf, sondern auch neben der Tischplatte. Und manchmal fragt man sich, ob der Nachwuchs überhaupt satt sein kann in Anbetracht der Speisemengen um ihn herum.

Mit Sicherheit ist er das. Und wächst und gedeiht, auch wenn die „manierliche“ Nahrungsaufnahme noch in weiter Ferne liegt. Mit ebensolcher Sicherheit liegt es bis dahin an Mamas und Papas, „Schlachtfelder“ nach den Mahlzeiten regelmäßig wieder zu beseitigen. Und das gelingt selbstredend umso einfacher, je praktischer man sich eingerichtet hat. Doch auch andere Aspekte sollte man berücksichtigen, bevor man sich im Möbelhaus für einen Esstisch samt Stühlen entscheidet.

Wie viel Platz darf der Tisch einnehmen? Wie vielen Personen muss er Platz bieten?

Den Traum von einem richtig großen Esstisch träumen sicherlich viele. Und leer erscheint die Fläche, auf der dieser samt Stühlen Platz finden soll, doch auch gar nicht so klein? Davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Lieber wählt man den Tisch etwas kleiner, als dass man sich später mühevoll an daran Sitzenden vorbei quetscht.

Etwa einen halben Meter sollte man für einen besetzten Platz einplanen für den Abstand der Stuhllehne bis zur Tischkante. So benötigt man für einen ein Meter breiten Tisch zwei Meter freie Fläche in der Breite. Und daneben sollte selbstredend noch Platz zum Drumherumgehen bleiben. Entsprechend muss man in der Länge mindestens einen Meter extra einplanen, wenn an den Stirnseiten Stühle stehen sollen.

Ist Platz jedoch nicht das Problem? Dann darf und sollte man selbstredend großzügig planen. So muss man später nicht bereits für einen oder zwei Besucher mit Einlegeplatten oder Ansteckerweiterungen hantieren. So stört man durch herbeigeholte Stühle nicht das einheitliche Gesamtbild.

Anders sieht dies natürlich aus, wenn viele Gäste eintrudeln. Stichwort: Kindergeburtstag. Da ist es ungemein praktisch, wenn der Tisch passend zur Gästezahl erweiterbar ist. Man sollte daher immer zwei Richtwerte berücksichtigen: Die maximale Personenzahl im Alltag. Und jene bei besonderen Ereignissen.

Wichtig dafür, wie viele Menschen nebeneinander an einen Tisch passen, ist jedoch nicht nur das Maß der Tischplatte. Erst sinnvoll positionierte Tischbeine, die beim Sitzen nicht in die Quere kommen, ermöglichen es, diesen Platz auch auszunutzen.

Wichtig mit Kleinkindern: Der Tisch muss mit dem Hochstuhl der Wahl „kompatibel“ sein. Tischplatte und Stuhlbeine müssen erlauben, den Hochstuhl nahe genug an den Tisch zu schieben. Das gelingt erfahrungsgemäß nicht bei jeder Kombination.

Berücksichtigen sollte man bei der Findung des Tischmaßes auch vorhandene Möbel. Türen und Schubladen von Schränken und Vitrinen sollten bequem zu öffnen sein, ohne Stühle beiseite rücken zu müssen.

Kommt auch eine Bank infrage?

Bänke, vor allem Eckbänke, waren früher groß in Mode. Und so wecken sie sicherlich heute noch bei vielen heimelige Kindheitserinnerungen. Ja, gemütlich sind sie zweifellos, und auch praktisch. Mitunter bieten sie Stauraum unter der Sitzfläche und sind Raumwunder, wenn es darum geht, viele Personen auf kleiner Fläche unterzubringen. Sie sind aber eben auch im Vergleich zu einzelnen Stühlen wenig flexibel. Das Reinigen vom Boden darunter ist eher mühsam. Und irgendjemand sitzt immer in der undankbaren Mitte. Kurz und gut: Nichts spricht gegen eine Eckbank. Der Vor- und Nachteile sollte man sich jedoch im Vorfeld bewusst sein.

Ist der gewählte Platz im Haus alltagstauglich?

Das Prozedere vor und nach den Mahlzeiten ist immer dasselbe. Tisch decken, Speisen auftragen. Teller abräumen, Reste in die Küche bringen. Im Alltag sind da kurze Wege von Vorteil. Oder auch ein Geschirrschrank in unmittelbarer Nähe zum Esstisch. Zwar muss man sauberes Geschirr auch dorthin bringen. Dafür hat man während der Mahlzeiten aber alles griffbereit, sollte ein Teller oder ein Glas fehlen. Das erspart ungemütliches Aufstehen und Umherlaufen während der Mahlzeiten.

Wie gestaltet man den Essbereich pflegeleicht?

Das A und O als Familie ist ein Boden, der sich unkompliziert fegen und wischen lässt. Warm und wohnlich wirken Laminat oder Parkett. Auch Fliesen – mit möglichst schmalen Fugen – sind natürlich stets leicht wieder zu säubern. Auf allen glatten Böden sollte man Stühle mit Filzgleitern versehen. Das schont den Boden und macht das Bewegen der Stühle angenehmer.

Doch was, wenn Teppichboden im Essbereich liegt? Dann ist man gut beraten, diesen mit einem weiteren Teppich gegen Verschmutzungen zu schützen. Ein Sisalteppich beispielsweise ist wohnlich, robust, natürlich, pflegeleicht und trägt zu einem guten Raumklima bei. Und aufgrund seiner Struktur fallen kleine Flecken nicht direkt ins Auge. Zudem sind Sisalteppiche auch mit großen Ausmaßen verhältnismäßig günstig zu haben. So kann man einen unansehnlich gewordenen Teppich kurzerhand bei Bedarf gegen einen neuen tauschen. Einziger Nachteil: Flauschig ist Sisal nicht.

Was für den Boden gilt, trifft natürlich auch auf die Wände im Essbereich zu. Schnell ist dort mal ein Fleck. Überlegenswert ist daher, Wände zumindest partiell in „gefährdeten“ Bereichen mit Latexfarbe zu streichen. Oder eine Tapete zu verkleben, die abwischbar ist oder sogar das Abscheuern angetrockneter Flecken problemlos toleriert. Eine Leiste schützt die Wand zudem dort, wo häufig Stuhllehnen anstoßen.

Am meisten „leiden“ im Alltag jedoch Tischplatte und Stühle. Eine leicht zu reinigende, robuste Oberfläche des Tisches ist da Gold wert. Gemütlich, pflegeleicht und beständig sind zum Beispiel Tischplatten aus hartem, geölten Massivholz.

Stühle sollten dazu möglichst „schnörkellos“ sein, solange die Kinder noch klein sind. Eine glatte, abwischbare Oberfläche – ob Kunstleder, Leder oder Holz – ohne viele Ecken und Ritzen ist ideal. Wenn man Stühle für mehr Wohnlichkeit mit Hussen überziehen möchte, sollten diese bei 60°C in der Maschine waschbar sein.

Bildquelle: © unsplash.com/ Hal Gatewood

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