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Die Klassiker-Spiele zum Kindergeburtstag Teil 2: „Die Reise nach Jerusalem“

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Nach Teil 1 der vorgestellten Spiele für Kindergeburtstage im Winter, in dem es um das Spiel – kurz und knapp zusammen gefasst – „Schokolade-mit-Messer-und-Gabel-auspacken-erschwert-durch-Winterausrüstung-und-nur-wenig-Zeit-dafür-bis-der-nächste-an-der-Reihe-ist“ ging, hier nun Teil 2.

Heute ist einer DER Klassiker an der Reihe, mit dem schon die meisten heutigen Eltern seit Kindesbeinen an vertraut sein dürften.
Die Rede ist von der berühmten „Reise nach Jerusalem“, die immer wieder gerne gespielt wird, wo es etwas zu feiern gibt, und das, obwohl sie nicht unbedingt für Harmonie auf dem sorgt (dazu später mehr)… .

Erst einmal Regeln:

Geeignet ab: Kindergartenalter

Benötigt werden: Stühle, genau einer weniger als die Anzahl der Mitspieler beträgt.
Dazu üblicherweise ein CD-Player oder Cassettenrekorder, ein passender Tonträger mit (Kinder)Musik oder alternativ ein Instrument und ein Elternteil, der gerne singt und/oder musiziert

Vorbereitung: Die Stühle werden so im Raum aufgestellt – entweder in zwei Reihen „Rücken an Rücken“ oder im Kreis -, dass viel Platz bleibt, flotten Schrittes um sie herum zu gehen.
Die Musik wird startklar gemacht.

Regeln: Die Kinder stellen sich um die Stühle herum auf und einigen sich auf eine Richtung, in die sie während des Spiels gehen werden.

Sobald die Musik beginnt, setzen sich alle Kinder in dieser Richtung in Bewegung.
Hält der „Schiedsrichter“ am CD-Player oder Cassettenrekorder die Musik an, versucht jedes Kind, einen freien Stuhl für sich zu ergattern.
Wer keinen Platz findet, scheidet aus.
Bevor das Spiel fortgesetzt wird, wird ein Stuhl aus der Runde entfernt, damit wieder ein Mitspieler mehr als Stuhl im Spiel ist.

Ende/Gewinner: Gewinner ist natürlich der, der das Duell am Schluss für sich entscheiden kann, wenn nur noch zwei Mitspieler um einen freien Stuhl konkurrieren.

Bewertung: Ein schönes Spiel, das wohl jedes Kind kennt und deswegen auch schnell mal improvisiert in den Geburtstag einbezogen werden kann, wenn unerwartet Zeit übrig bleibt.

Aus eigener Erfahrung ist die „Reise nach Jerusalem“ jedoch ein Spiel, das die Gemüter ungewollt und schnell erhitzen kann.
Ein neutraler (erwachsener) Schiedsrichter sollte keinesfalls fehlen, der im Zweifelsfall entscheiden kann, welches Kind in die nächste Runde kommt. Oft wird ein Stuhl gleichzeitig von zwei Richtungen besetzt und naturgemäß gibt kaum ein Kind diesen halben Platz freiwillig wieder her.

Von daher die Empfehlung: bei einer ausgeglichenen und fröhlichen Geburtstagsrunde, in der die Kinder auch gönnen können, niemand in Tränen ausbricht, weil er als Erstes ausscheidet und die bereits ausgeschiedenen Kinder auch halbwegs geduldig abwarten können, bis die anderen die Partie beendet haben, ist es ein tolles und sehr schnelles Spiel, das eine Menge Spaß bringt.

Von Vorteil ist sicher, dass bei kleiner Geburtstagsrunde Zeit für mehrere Durchgänge bleibt und so jeder einmal mehr und mal weniger lang im Spiel bleiben wird.

Interessanter Weblink: Woher der Name der „Reise nach Jerusalem“ stammen könnte, gängige Varianten und wie das Spiel in anderen Ländern bezeichnet wird, all das verrät ein Eintrag bei Wikipedia zum Thema „Reise nach Jerusalem“.

Und hier geht es zu weiteren Spielideen für Kindergeburtstage in diesem Blog:

Teil 3: “Stopp-Tanz”
Teil 4: “Topfschlagen”
Teil 5: “Find das Süßigkeitenpaar!”
Teil 6: „Blinde Kuh“

Bildquelle: © bigstock.com/ OlgaNik

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