Ein Begleiter für viele Jahre: Der erste Schulranzen

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Ob kunterbunt oder eher schlicht, neu oder gebraucht: Zweifelsohne gehört der Schulranzen zu den Dingen, die am Tag der Einschulung auf keinen Fall fehlen dürfen und die das Kind in den Jahren danach viele, viele Stunden begleiten werden.

Die meisten Kinder haben spätestens gegen Ende ihrer Kindergartenzeit sehr konkrete Vorstellungen, wie ihr Traum-Schulranzen aussehen soll.
Ob sich alle Wünsche verwirklichen lassen, hängt indes von vielen Kriterien ab.
Einige wichtige haben wir im Folgenden zusammengetragen:

Der Preis
Ein neuer Ranzen inklusive Zubehör hat seinen Preis, der schnell im – nicht unbedingt niedrigen – dreistelligen Bereich liegen kann.
Dabei ist er nur eine von vielen kleineren und größeren Anschaffungen, die die Einschulung und die kommenden Jahre als Schulkind mit sich bringen werden.

Mit etwas Glück kann man viel Geld sparen, wenn man sich für einen gebrauchten Ranzen entscheidet.
Ein qualitativ hochwertiger Ranzen, der gut behandelt wurde und einmal gründlich gereinigt wird, steht einem neuen optisch vielleicht nur wenig nach und ist damit eine preisgünstige Alternative zum nagelneuen Modell – vorausgesetzt, er erfüllt auch alle der folgenden Kriterien:

Sitz und Passform
Auch, wenn es Spaß macht, seinem Kind den Wunsch-Ranzen als Überraschungsgeschenk zu Weihnachten oder zum Geburtstag zu präsentieren, sollte man von einem Kauf ohne vorherige Anprobe absehen.
Werden im (Fach)Geschäft verschiedene Ranzen probiert, bekommen Eltern und Kind schnell ein Gefühl dafür, wie der Ranzen beschaffen sein muss, um perfekt zum Kind zu passen.

Darüber entscheiden u.a. die Größe des Ranzens, der perfekte Sitz der stufenlos längenverstellbaren, breiten, gepolsterten Tragegurte (im dünnen T-Shirt genauso wie in dicker Winterkleidung) und die als angenehm empfundene, atmungsaktive Rückenpolsterung.
Wenn der Ranzen mal nicht auf dem Rücken getragen wird, sorgt ein gepolsterter Tragegriff dafür, dass der Ranzen auch über längere Zeit gut und bequem in der Kinderhand liegt.

Sicherheit
Auch, wenn Orange oder Gelb nicht die Lieblingsfarben des Kindes sind, sollte beim Kauf der Sicherheit zuliebe die Wahl auf ein Modell mit ausreichend großen, fluoreszierenden Flächen sowie retroreflektierenden Flächen fallen.
Gut sichtbar in Dämmerung und Dunkelheit unterwegs ist ein Kind mit einem entsprechend ausgestattetem Ranzen, der der DIN 58124 entspricht.

Praktische Aspekte
Im Geschäft werden Eltern und Kindern gemeinsam den potentiellen Schulranzen „auf Herz und Nieren“ prüfen, später muss das Kind alleine den Umgang mit seinem Ranzen meistern, der ihm dann spielend leicht fallen sollte.
Wichtig dafür:

  • einfach zu öffnende und schließende Verschlüsse
  • ggf. leichtgängige Reißverschlüsse
  • ein Ranzendeckel, der nicht alleine zufällt
  • eine gut strukturierte Einteilung mit großen und kleinen Innen- und Außenfächern, die es erlauben, sich mit einem Blick einen Überblick über den Inhalt des Ranzens zu verschaffen
  • sicherer Stand des Ranzens im leeren wie im befüllten Zustand
  • geräumige Seitentaschen für Trinkflasche und Co.

Das Design
In erster Linie muss der Ranzen dem Kind optisch gefallen, denn das schöne Aussehen wird in diesem Alter schwerwiegenderes Kriterium sein als alle „Vernunftsargumente“.
Gut, wenn sich im Zweifelsfall ein Kompromiss finden lässt, mit dem alle zufrieden sind: Ein Ranzen, der farbenfroh und altersgerecht ist, dabei aber vielleicht nicht so bunt und ausgefallen, dass das Kind sich lange vor Ende seiner Grundschulzeit daran satt gesehen hat.

Vielen Kindern – und sicherlich auch Eltern – ist es wichtig, den Ranzen mit Zubehör wie Mäppchen, Turnbeutel, Sporttasche, Portemonnaie und sonstigem im passenden Design zu ergänzen.
Sind diese nicht im Set enthalten, besser nicht zu lange mit dem Kauf zögern!
Da regelmäßig neue Schulranzenkollektionen auf den Markt kommen, kann es später schwierig werden, nachträglich passendes Zubehör zu finden.

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