Ein zeitloses Spiel für Kinder bis etwa 6 Jahren: Das „Kindergartenspiel“ von Heinevetter

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Es ist schön zu sehen, dass heute noch Spielzeuge im Handel erhältlich sind, an denen sich seit der eigenen Kindheit praktisch nichts verändert hat.
Solche Spiele wecken fast vergessene Erinnerungen an gemütliche Stunden, damals im eigenen Kinderzimmer. Sie lassen nostalgische Gefühle beim Rückblick auf verregnete Nachmittage aufkommen, stimmen vielleicht sogar ein wenig sentimental.

Wenn der Anblick eines einst so geliebten Spielzeugs solch heimeligen Emotionen weckt, ist es freilich kein Wunder, dass man seinen Kindern auch das zukommen lassen möchte, was einen selbst im gleichen Alter begleitet und für jede Menge Spiel-Spaß gesorgt hat!

Ein solches Spiel, das die abc-Mama zu ihrer Kindergartenzeit heiß und innig liebte, trägt den schlichten Titel Kindergartenspiel und ist genauso zeitlos, wie sein Name vermuten lässt.
Eben ein Spiel für jedes Kind im Kindergartenalter zwischen 3 und 6 Jahren, das Spaß macht, die Kleinen motiviert, fördert und fordert.

Die Spielmaterial und die Spielidee
Das Spiel besteht aus 49 beidseitig bedruckten Kunststoff-Plättchen, von denen jedes auf der Vorderseite ein Tier oder einen Gegenstand zeigt, das bzw. der Kindern bereits im Alter von drei Jahren vertraut sein sollte.

Dank der unterschiedlich gezahnten Rändern lassen sich alle Teile aneinander passend auf die 7 x 7 Felder großen Aufgabenkarten legen – voraus gesetzt, man hat vorher für jedes Plättchen die richtige Position gefunden!

Der Spielablauf
Konzipiert ist das Spiel zum Alleinespielen für ein Kind.
Eine von den vier (beidseitig bedruckten, so dass insgesamt acht Aufgabenstellungen zur Verfügung stehen) Pappkarten wird vor einer „Spielrunde“ ausgewählt und als „Spielfeld“ verrutschsicher in den Spielkarton gelegt.

Zu jedem abgebildeten Motiv auf der Karte gilt es anschließend das richtige aus den 49 Plättchen zu finden und das jeweilige Teil anschließend – richtig herum – auf diesen seinen Platz zu legen.
Wie das Kind an die Sache heran geht, ist ihm überlassen: Wird sich ein Bild ausgeguckt und dann das passende Plättchen für diese Stelle gesucht? Wird ein Plättchen genommen und nach der passenden Position auf der Karte Ausschau gehalten? Geht das Kind systematisch Reihe für Reihe, Spalte für Spalte vor oder wird „kreuz und quer“ an der Füllung der Aufgabenkarte gewerkelt? Wird konsequent gesucht, bis ein Bild und ein Plättchen zusammen gefunden haben – oder wird ein Plättchen schon mal vorerst zurück zu den anderen gelegt, wenn der richtige Platz sich nicht schnell genug ausmachen lässt?

Altersgerecht von einfach bis knifflig
Die erste Aufgabenkarte bietet die einfachste der acht Herausforderungen: Den Bildern auf der Aufgabenkarte (farbig dargestellt) müssen die 49 Bilder-Plättchen (darauf sind die gleichen Motive in schwarz-weiß abgebildet) zugeordnet werden.

Klingt einfach, erfordert von Dreijährigen zunächst aber ein hohes Maß an Konzentration, Ausdauer, Fingerspitzengefühl und Feinmotorik! 49 Bilderplättchen aus sieben verschiedenen Themenbereichen an die richtige Stelle zuzuordnen und richtig herum dort zu platzieren ist für die Jüngsten eine große Aufgabe!
Schön zu sehen ist es, wie es die Kinder mit Stolz erfüllt, wenn es mit ein wenig Übung von Mal zu Mal schneller gelingt!

Jede neue der insgesamt acht Aufgabenkarte bietet einen neuen, gestiegenen Schwierigkeitsgrad.
Auf der zweiten Karte wird es so schon ein wenig kniffliger: Nur ein Ausschnitt jeden Bildes ist auf der Aufgabenkarte zu sehen. Gelingt es dem Kind trotzdem, das jeweils passende Plättchen zu finden?

Die Kontrolle über „richtig“ oder „falsch“ hat es dabei stets selbst: Nur, wenn die Teile wie Puzzlestücke ineinandergreifen, liegen sie an der richtigen Stelle.

Die ersten vier Aufgabenkarten werden mit den Plättchen-Vorderseiten (für Kinder leicht erkennbar markiert mit einem Punkt) gespielt, für die anderen vier Karten – für „Fortgeschrittene“ – kommen die Bilder auf den Plättchen-Rückseiten zum Einsatz.
Diese sind sich teilweise untereinander recht ähnlich und erfordern dementsprechend noch genaueres Hinsehen:
Gelingt die richtige Zuordnung auch noch, wenn die Bilder auf den Karten gedreht dargestellt sind, größer oder kleiner als auf den Plättchen, spiegelverkehrt oder als Negativ?

Was hier mit Worten zu beschreiben versucht wurde, kann man sich auf den Seiten des Heinevetter-Verlags im Detail und reich bebildert anschauen: „Heinevetters Kindergartenspiel“ auf den Internetseiten des Verlags Otto Heinevetter.

Bewertung
Das Spielidee ist so einfach wie genial, die „Spielregeln“ im Nu verstanden und so bietet das „Kindergartenspiel“ während des Kindergartenalters immer wieder aufs Neue viel Spaß und eine Herausforderung für alle Kinder, die gerne puzzeln, knobeln und Denkaufgaben lieben.

Dabei ist das Spiel so robust gearbeitet, dass es im Laufe der Zeit mehr als einem Kind Freude machen kann! Wer es liebgewonnen hat, kann es dank seiner hochwertigen Ausführung praktisch für die Enkelkinder aufheben, wenn die eigenen Kinder längst dem Kindergartenalter entwachsen sind.

Damit kein Spielmaterial verloren geht, können die 49 Plättchen fest, aber leicht anzubringen und wieder zu lösen, im Deckel des Spiels untergebracht werden.

Fazit: Einfach ein schöner Klassiker, ein toller Begleiter vom frühen Kindergartenalter bis ins Vorschulalter hinein, der immer wieder gerne hervorgeholt wird, in Relation zum Spielspaß sehr wenig Platz im Schrank beansprucht und Kinder nicht nur wunderbar unterhält, sondern sie auch in vielen Bereichen fördert und fordert!

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