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Große Freude für nicht mehr ganz so kleine Kinder: Geschenke, die kaum/keine Schränke und Regale im Kinderzimmer füllen – Teil I

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Na klar: Auch wenn Weihnachten einen weitaus tieferen Sinn hat (oder zumindest haben sollte), als sich gegenseitig mit allerlei Präsenten zu überhäufen, ist es einfach – ebenso wie der Geburtstag – in der heutigen Zeit auch ein „Geschenkefest“. Daneben tummeln sich allerlei andere Gelegenheiten im Jahresverlauf, die häufig größere oder kleinere Geschenke oder Mitbringsel für Kinder bedeuten: Zeugnisausgabe, seltene Verwandtenbesuche, Ostern, Nikolaus, vielleicht enmalige Feste wie die Einschulung oder die Kommunion.

Geschenkt ist schnell! Sich oft Jahre später von Dingen zu trennen ist die weitaus größere Hürde.
An manch einem Erinnerungsstück längst vergangener Zeiten hängt einfach das Herz, selbst wenn es seitens des Kindes offiziell schon längst als „Babykram“ deklariert wurde. Manches könnte man noch prima verkaufen, würde sich nur jemand die Mühe machen, unzählige Kleinteile wieder zu einem kompletten Set zusammen zu sortieren… Vieles würde man vielleicht gerne weiter verschenken oder einem guten Zweck zukommen lassen, aber für das gründliche Sichten, Selektieren und Organisieren fehlt im Familienalltag einfach die Zeit…

Es stapelt sich im Kinderzimmer…
Lange Rede, kurzer Sinn: Kinderzimmer werden im Laufe der Jahre tendenziell immer voller. Das ist erfahrungsgemäß einfach ungeschriebenes Gesetz: Noch ein Regal muss her, noch ein Schränkchen, noch ein Board für Bücher und CDs.  Steht dann die nächste Gelegenheit bevor, zu dem man seinem Kind gerne eine Freude machen würde, drängt sich im Hinterkopf mitunter bereits die Frage auf „Egal was es ist: Wohin bloß noch damit?, bevor man den Wunschzettel überhaupt in Händen hält.

Das schönste Spielzeug macht eben einfach keine pure Freude mehr, wenn es bei Nicht-Gebrauch nicht unkompliziert und schnell irgendwo verstaut ist, wo es sich nicht gequetscht mit anderen Dingen den Platz teilen muss, wo es nur schwer erreichbar ist (hoch oben im Regal) oder hoffnungslos einstaubt (auf Kleiderschränken).

Alternativen sind gefragt?

10 Ideen für schöne Dinge, die große Freude bereiten, aber nur wenig bis gar keinen Platz benötigen? Hier sind die ersten 5, bevor morgen weitere 5 an dieser Stelle folgen:

1 Ein Bild für die Wand
Kahle Wände im Kinderzimmer? Bei vielen Kindern alles andere als die Idealvorstellung! Bilder aus Zeitschriften, Poster, Pinnwände mit Fotos sind die Hingucker, die Farbe und Individualität in die eigenen vier Wände bringen. Ein tolles Geschenk deshalb: Ein richtig großes Poster vom Lieblingsfilm, vom angesagten Idol, vom liebsten Tier oder dem Traum-Urlaubsziel, das nicht einfach mit Klebeband oder Reißzwecken an der Tapete fixiert wird, sondern edel und für lange Zeit schön hinter Glas im passenden Rahmen daher kommt!

2 Mehr fürs Kinderzimmer…
Ältere Kinder freuen sich über einen neuen Look ihres Kinderzimmers und wissen natürlich bereits, das Schönes seinen Preis hat. Prima, wenn sich das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden lässt und (ausgediente) Wohnaccessoires im eher kindlichen Design gegen neue in altersgerechter Optik getauscht werden sollen. Schenken Sie einen Gutschein für einen Kaufhaus- oder Möbelhaus-Bummel, bei dem sich vielleicht Folgendes in den Einkaufswagen legen lässt: Eine neue Nachttischlampe, stylische Bettwäsche, eine gemütliche Tagesdecke, Gardinen für frischen Wind, ein kuscheliger Teppich für alle, die gerne auch mal auf dem Boden liegend lesen oder ihre Hausaufgaben erledigen.
Ihr Kind wird bestimmt fündig werden…

3 … oder gar ein zweites „Teenie-Zimmer“!?
Kinderzimmer fallen häufig kleiner aus als es ihren Bewohnern lieb wäre. Wo im Kindergartenalter noch so gerade die Holzeisenbahn aufgebaut werden kann oder im Grundschulalter mit dem besten Freund getobt werden kann, wird es endgültig oft eng, wenn sich im Teenie-Alter gleich mehrere Freunde einfinden, die zum Chillen, Musikhören oder auch Arbeiten an einem gemeinsamen Referat o.ä. nicht mehr unbedingt auf dem Boden sitzen möchten.
Vielleicht gibt es einen ungenutzten oder derzeit anders genutzten Raum im Haus, der mit wenig Aufwand zur gemütlichen Treffpunkt umgewandelt werden kann?
Wo je nach Interessenlage ein Kicker, die Spielkonsole mitsamt eines Fernsehers einziehen kann, der vielleicht schon lange ungenutzt irgendwo herum steht?
Vielleicht gibt es irgendwo im Verwandten- oder Bekanntenkreis noch einen alten DVD-Player oder eine ausgediente Stereoanlage günstig abzustauben, ein bequemes Sofa oder andere Möbel, die zum Zurückziehen einladen?

Ihre Teenager werden Ihnen dieses zugegebenermaßen aufwändige und große Geschenk jahrelang danken – und Sie können eventuell mehr Ruhe im Haus genießen, wenn Kellerraum statt Kinderzimmer demnächst angesagter Treffpunkt ist.

4 Ein wahrlich einmaliger Kalender
Kostet mehr Zeit als Geld und deutlich mehr Herzblut als schnell-schnell irgendetwas vom Wunschzettel zu kaufen, ist aber garantiert ein Geschenk, das viel Beachtung finden wird und sich an der Wand schmal macht! Gestalten Sie aus 12 (beziehungsweise 13 – inklusive Deckblatt) Fotos einen ganz individuellen Kalender für das neue Lebensjahr. Ob besondere Erlebnisse des vergangenen Jahres, kleine Gutscheine für das kommende Jahr, Bilder von Lieblingsdingen oder -orten – irgendetwas eben, das das Leben des Beschenkten lebenswert macht! – oder gesammelte, chronologisch angeordnete Geburtstagsfotos (perfekt zum 12. Geburtstag!) seit Geburt an: Dieser Kalender wird so persönlich wie kein gekaufter!

5 Gemeinsam erleben: Gutscheine für Kino, Freizeitpark, Restaurantbesuch und Co.
Große Ausflüge wie in den Freizeitpark sind sicherlich in den wenigsten Familien an der Tagesordnung.
Bei kleineren Unternehmungen (wie dem Kinobesuch) freut sich jeder Teenager, wenn das knappe Taschengeld mal nicht dafür herhalten muss! Für viele Kinder ist außerdem das Essen in einem Bistro oder Restaurant sicherlich im Alltag eher die Ausnahme als die Regel. Ein Brunch oder Mittagessen am Wochenende in einem Restaurant mit „All you can eat“-Buffet ist familienfreundlich, für alle unkompliziert und kommt garantiert gut an. Und kostet nicht mehr Platz als den fürs Erinnerungsfoto im Album!

Bildquelle: © bigstock.com/ Yacobchuk

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