Herzhaft, lecker, „typisch Winter“: ein Rezept für Grünkohl

/
/
/
7159 Aufrufe

Jetzt im Winter darf das Essen ein bisschen herzhafter sein, das Kochen ein bisschen länger dauern und gemächlicher vor sich gehen.

Grünkohl beispielsweise ist so ein Fall, der in die Sommerküche einfach nicht recht passen würde.
Abgesehen davon, dass es immer heißt, der Grünkohl müsse Frost abbekommen haben, um richtig gut zu schmecken.
Ganz ehrlich: die abc-mama kann dies nicht beurteilen, sie „erntet“ den Grünkohl immer fix und fertig und gefrostet aus der Tiefkühltruhe im Supermarkt.

Zu Hause kann es dafür dann gleich losgehen mit dem Kochen. Wie und womit?

Hier das bewährte Rezept der abc-mama für alle, die Grünkohl im Winter genauso gerne mögen wie sie:

Man nehme

Etwa 1,5 kg Grünkohl (küchenfertig tiefgekühlt aus der Tiefkühltruhe)
3 mittelgroße Zwiebeln
5 EL Pflanzenöl
750 ml Wasser
2 Brühwürfel für Gemüsebrühe
1 bis 2 Esslöffel Senf (mittelscharf)
400 g Kassler (ohne Knochen)
4 Mettwürstchen (á ca. 100 g)
1 große Kartoffel
Salz
Pfeffer
Zucker

Die Würstchen werden je in zwei Hälften geschnitten, das Fleisch unter kaltem Wasser abgewaschen und vorsichtig trocken getupft.

Etwa 750 ml Wasser werden abgemessen, davon so viel in einen kleinen Topf gegeben, dass das Fleisch und die Würstchen eben bedeckt sind. Das Ganze wird für etwa eine Viertelstunde zum Kochen gebracht.

Das (ggf.) restliche Wasser wird zusammen mit einer guten Prise Salz zum Grünkohl in einen großen Topf gegeben.

Die Zwiebeln werden geputzt und fein gewürfelt, die Zwiebelstückchen in einer Pfanne im Öl goldbraun angebraten.

Die Zwiebeln samt Bratfett werden zum Grünkohl gegeben, ebenso die Würstchen und das Fleisch mitsamt des Kochwassers.
Nachdem auch die Brühwürfel sowie der Senf hinzugegeben wurden, wird alles gut miteinander vermengt und zum leichten Kochen gebracht.

Bei der Kochdauer kommt es auf die Minute nicht an! Eine Stunde sollte das Ganze unter gelegentlichem Umrühren bei schwacher Hitze vor sich hin köcheln, länger schadet aber auch nicht!

Am Schluss wird mit Zucker, etwas Pfeffer und gegebenenfalls noch etwas Salz abgeschmeckt.
Etwa zehn Minuten vor dem Servieren wird eine rohe, geschälte Kartoffel für eine schöne Bindung der Flüssigkeit in den Grünkohl gerieben.

Als Beilage eignen sich ganz klassisch geschälte, in Salzwasser gekochte Kartoffeln, ganz wunderbar aber auch Rösti-Ecken (im Backofen oder in der Pfanne zubereitet).

Und: aufgewärmt am nächsten Tag schmeckt der Grünkohl fast noch besser als direkt nach dem Kochen!

  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • Linkedin
  • Pinterest

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

It is main inner container footer text