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Kinderkleidung im Internet kaufen

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Kinder wachsen schnell. Manchmal so schnell, dass scheinbar über Nacht Hosenbeine „Hochwasser!“ rufen und Ärmel nicht mehr an den Händen, sondern irgendwo am Unterarm enden.

Besonders nachdem lange Zeit Sandalenwetter herrschte, sind lange Jeans plötzlich zu kurz und Jacken scheinen geschrumpft zu sein.
Ersatz muss her! Und das möglichst schnell, einfach und unkompliziert!

Im Netz bestellt, an die Haustür geliefert, in aller Ruhe zu Hause anprobiert – so kann entspanntes Shopping mit Kindern heutzutage aussehen. Und so manch ein Schnäppchen lässt sich obendrein machen!

Unsere Tipps zum Kauf von im Internet:

Zuallererst: Der Blick ins Kleingedruckte

In manch einem Shop hat man vielleicht schon oft bestellt. Da kennt man die „Spielregeln“ und weiß, wie Zahlung, Versand und Widerruf geregelt sind.

Entdecken Sie einen neuen Shop, lesen Sie dessen Rahmenbedingungen, bevor Sie entzückende Stücke bereits in Gedanken an Ihrem Kind sehen.
Schauen Sie ins Impressum, achten Sie auf Versandkosten, Zahlungsmöglichkeiten und Rücksendebedingungen.
Denn günstige Einzelteile sind häufig nur dann ein wahre Schnäppchen, wenn sie kostenlos/-günstig geliefert und bei Bedarf ebenso zurück gesendet werden können.

Um etwaige Versandkosten zu sparen:

  • Durchforsten Sie vor dem „Shoppingbummel“ im Netz den ganzen Kinderkleiderschrank und notieren Sie am besten exakt, was fehlt.
    Auch „Kleinigkeiten“ wie Socken und Unterwäsche sind vielleicht mal wieder nötig und können bei der Gelegenheit mitbestellt werden. Womöglich lässt sich so ein eventueller Mindestbestellwert erreichen oder die magische Grenze überschreiten, ab der ein Gutschein eingelöst werden kann oder die Lieferung versandkostenfrei erfolgt.
  • Tun Sie sich mit anderen Müttern zusammen.
    Ist Ihre Bestellung nicht eilig, fragen Sie Freundinnen, ob diese noch etwas für ihren Nachwuchs benötigen. Gibt es einen Katalog des Anbieters, ist es eine schöne Sandkastenrand-Beschäftigung, diesen gemeinsam zu durchstöbern.
  • Haben Sie Lieblings-Modeshops, abonnieren Sie beispielsweise Newsletter oder sammeln Sie Bonuspunkte mit Ihrer Kundenkarte.
    Als Stammkunde können sie mitunter regelmäßig von Aktionen profitieren, Gutscheine erhalten oder mit jedem Einkauf Punkte sammeln, die später eingelöst werden können.
    Auch ein Hinweis per E-Mail auf einen beginnenden „Sale“ in der Kinderabteilung kann bares Geld sparen.

Apropos „Sale“: Wann kann sich das Zugreifen lohnen?

Schnäppchen sind immer verlockend!
Und dennoch sollte man in Anbetracht des möglichen Einsparpotentials nicht den Überblick darüber verlieren, was wirklich gebraucht wird.

Versuchen Sie herauszufinden, wie viele Hosen, Shirts etc. im Schrank Ihres Kindes tatsächlich nötig sind.
Oft befindet sich darin tendenziell viel zu viel als zu wenig!

Sortieren Sie inspiriert von Sale-Angeboten beispielsweise fünf zu klein werdende Shirts aus, sparen Sie quasi doppelt, wenn Sie nur drei neue kaufen. Weil es schlichtweg genügt! Anstatt fünf Shirts, nur um gewohnheitsmäßig wieder auf dieselbe Anzahl zu kommen.

Bei günstigen Angeboten Stücke auf Vorrat in Größen zu kaufen, die vielleicht erst Monate später oder erst in der entsprechenden Saison des Folgejahres passen werden, kann sinnvoll sein.
Sofern Sie sich sicher sein können, dass der Geschmack Ihres Kindes sich nicht grundlegend ändern wird.
Vor allem bei T-Shirts, die praktisch das ganze Jahr über getragen werden, kann man im Grunde nichts falsch machen.
Auch bewährte Jeans-Modelle werden früher oder später eine Nummer größer gebraucht werden. Und da Hosen anscheinend immer über Nacht zu klein werden, wird die Freude groß sein, dann kurzerhand ein passendes Modell aus der Vorratskiste „zaubern“ zu können.

Antizyklisch zugreifen kann man darüber hinaus „gefahrlos“ auch bei Schnäppchen, bei denen es später auf einen Zentimeter mehr oder weniger Länge nicht ankommt. Bei kurzen Sommerhosen oder Sommerschlafanzügen ist dies beispielsweise der Fall.

Welches ist die richtige Größe?

Oft ist kein Leichtes, auf den ersten Blick zu bestimmen, welche Kleidergröße das eigene Kind gerade braucht.
Der erste Schritt könnte dann sein, das Kind wieder einmal zu messen. Viele Onlineshops bieten Maßtabellen mit Hinweisen, wie und wo richtig gemessen wird, dazu an.

Noch einfacher ist es natürlich, Vorhandenes im Kleiderschrank in Augenschein zu nehmen, vor allem, wenn man immer auf dieselben Marken vertraut.
Der Pullover in Größe 140 ist schon sehr knapp an den Ärmeln?
Da viele Hersteller Oberteile nur in 12er-Größenschritten anbieten beziehungsweise als Doppelgrößen (140/146, 152/158…), ist 152 dann die Größe der Wahl.

Ebenso gut funktioniert es meist bei Hosenmarken, denen man treu ist. Wird eine Jeans zu knapp, hilft ein kurzer Blick ins Etikett der vorhandenen. Solange das Kind keinen riesigen Wachstumsschub hingelegt hat, dürfte die Folgegröße auch hier die richtige sein.

Größe 128? Sonnenklar! Aber was ist Größe „M“?

Eine Hose in Größe 134 sollte dann passen, wenn das Kind 134 Zentimeter groß ist. Easy!

Aber was hat es mit Größen wie „XS“ bis „XL“ im Kinder- und Jugendbereich auf sich, die man eigentlich mit Erwachsenenmode assoziiert?

In der Regel sollten sich entsprechende „Übersetzungen“ oder ein Link zur passenden Größentabelle im Onlineshop bei der Artikelbeschreibung oder zumindest im „Kleingedruckten“ des Shops finden lassen.
Und das ist auch gut so, denn je nach Hersteller kann eine „S“ beispielsweise einem Kindesalter von 8 bis 9 Jahren und damit einer Körpergröße von circa 128 bis 140 Zentimetern entsprechen.
Bei anderen Marken bezeichnet eine „S“ hingegen eine Größe 140/146.
Es ist daher ratsam, sich vorab genau über die benötigte Größe jeder Marke zu informieren.

Dabei sagen reine Zahlen jedoch wenig darüber aus, ob ein Kleidungsstück tendenziell gut, eher größer oder kleiner ausfallen wird. Hilfreich dann:

  • Diesbezügliche Hinweise seitens des Shops in der Artikelbeschreibung
  • Bewertungen anderer Kunden über genau diesen Artikel
  • Generell Erfahrungen anderer Eltern – im Internet oder im Freundeskreis – mit einzelnen Marken

Second Hand? Oft eine gute erst Wahl!

Sie und Ihr Kind haben Lieblingsmarken, die sich bewährt haben und bei denen Sie genau wissen, welche Größe der Nachwuchs gerade benötigt?
Natürlich nicht nur dann, aber besonders dann kann Second Hand-Kleidung aus dem Internet eine gute Alternative zum Neukauf sein
Denn da dort in der Regel nur Einzelstücke angeboten werden, ist ein etwaiger Umtausch eines potentiell neuen Lieblingsstücks in eine andere Größe üblicherweise nicht möglich.

Mit etwas Glück lassen sich so gebraucht für kleines Geld Shirts, Hosen, Jacken und vieles mehr erstehen, die mitunter gar nicht oder kaum davon zeugen, dass es bereits einen Vorbesitzer gab.

Bildquelle: © bigstockphoto.com/ luanateutzi

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