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Mit dem richtigen Regenschirm trotzen Kinder sicher jedem Schmuddelwetter

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Es gibt dieses fiese Wetter, bei dem man redensartlich keinen Hund vor die Tür scheuchen möchte. Während einem selbst häufig gar nichts anderes übrig bleibt, als sich den Gegebenheiten zu stellen. Denn auch bei Regen, Sturm und Schnee müssen Kinder in die Spielgruppe, in den Kindergarten, zur Schule. Und Eltern zur Arbeit.

Gut haben es da die Jüngsten der Familie, solange diese noch wohl behütet im Kinderwagen liegen. Mollig eingepackt und mit einer Plane überm Verdeck gegen Regen geschützt kann ihnen Niederschlag nichts anhaben. Sind sie hingegen schon auf zwei Beinen unterwegs, dann stets an Mamas oder Papas Hand. Und finden dabei Platz unterm großen Familienschirm.

Doch spätestens, wenn sie „eigene Wege“ gehen, ist es mit diesem Luxus vorbei. Und neben Gummistiefeln und einer allwettertauglichen Jacke muss manchmal auch ein Schirm her. Dem Kind dann einfach einen großen Schirm aus dem Bestand mitzugeben, ist jedoch nicht unbedingt die beste Idee. Zu schwer, zu groß, zu sperrig können Schirme für Erwachsene für den Nachwuchs sein. Und mit ihrer ausladenden Fläche dem Wind so viel Angriffsfläche bieten, dass dies einem Kind arge Probleme bescheren kann.

Und genau aus diesem Grund gibt es sie. Altersgerechte, kleine Schirme für Kinder, die weit mehr bieten als nur Funktionalität.

Doch welche wichtigen Aspekte sollte man bei deren Kauf beachten?
Ein Regenschirm muss zum Kind passen

Was macht einen Schirm für Kinder altersgerecht? Das sind zum einen die bereits erwähnte, angemessene Größe. Und damit einhergehend auch das Gewicht, das selbstredend ebenso gering sein sollte. Denn egal ob in der Hand gehalten oder im Ranzen transportiert: „Je leichter“ bedeutet im Alltag immer auch „desto besser“.

Selbstredend sollte der künftige Besitzer seinen Schirm zudem problemlos alleine öffnen und schließen können. Ein einfacher, leichtgängiger Mechanismus, beispielsweise mit leicht erkennbaren Knöpfen aus Kunststoff, ist dafür unverzichtbar. Die beste Automatik wiederum nützt jedoch nichts – so einfach und praktisch diese für Kinder auch erscheint – wenn kleine Finger diese nicht bedienen können.

Zu guter Letzt bedeutet „kindgerecht“ natürlich auch, dass dem Nachwuchs das Design gefällt. Denn was nicht gefällt, bleibt erfahrungsgemäß ungenutzt. Oder führt immer wieder zu leidigen Diskussionen im Familienalltag, die man sich nun wirklich getrost ersparen kann. Ganz einfach, indem man das Kind sein Wunschmodell in der Regenschirmabteilung alleine aussuchen lässt. Sofern der Wunsch-Schirm denn auch die nächsten Kriterien erfüllt.

Unverzichtbar für lange Freude ist eine hochwertige Qualität

Natürlich ist es nur eine überschaubare Dauer, in der der Nachwuchs einen Kinderschirm nutzen wird und will. Zwar mögen Kinderschirme Accessoires sein, die einer schnell wechselnden Mode unterliegen und günstig zu haben sind. Als „Wegwerfartikel“ sollte man sie dennoch aus Gründen der Nachhaltigkeit nicht betrachten. Sondern vielmehr einen Schirm zu wählen, der einige Jahre locker überstehen kann. Und vielleicht danach noch gute Dienste bei einem anderen Kind leistet.

Schließlich soll ein Schirm als absolut zuverlässiger Gebrauchsgegenstand langfristig den Alltag erleichtern. Und muss dabei einiges aushalten! Denn Kinder sind nun mal verspielt, bewegungsfreudig, impulsiv, fantasievoll. Und was für Erwachsene nur ein unspektakulärer Fußweg von A nach B ist, kann für Kinder einen wahren Abenteuerpfad darstellen! Da wird auf dem Schulweg keine Pfütze ausgelassen! Da tanzt das Kind mit seinem Schirm im Regen. Oder schlägt Wassertropfen damit von Ästen und Zweigen. Zudem landet ein Schirm sicherlich auch mal unsanft auf dem Boden. Oder das Kind stopft ihn in der Eile ohne Rücksicht auf Verluste in die Schultasche. Da müssen der Stoff robust und die Verarbeitung makellos sein, damit der Schirm lange Freude macht.

Doch taugt ein Schirm etwas oder nicht? Das sieht man ihm nicht unbedingt an. Aber man merkt es, wenn man im Geschäft mehrere Modelle miteinander vergleicht. Lässt der Schirm sich flüssig, ohne zu ruckeln aufmachen und schließen? Ist der Stoff fest gespannt oder hängt er eher „labbrig“ zwischen den Streben? Machen Stangen und Verbindungen einen guten Eindruck, der Langlebigkeit verspricht? Oder wirkt die gesamte Konstruktion eher wackelig und wenig Vertrauen erweckend?

Ein Qualitätsmerkmal kann dabei auch die Anzahl der Stangen sein. Je mehr Streben den Stoff halten, desto robuster ist die Konstruktion. Und desto stabiler die aufgespannte Fläche gegen Wind und kräftigen Regen.

Keine Verwechslungsgefahr droht dank eines hohen Wiedererkennungswertes

An einer Garderobe in der Schule oder im Kindergarten sammelt sich allerhand an Jacken und Accessoires. Und bei Regenwetter eben auch an Schirmen. Im allgemeinen Getümmel und Gedränge ist es dann gut und wichtig, dass ein Kind seinen Schirm sofort ausmachen kann.

Setzen Sie daher gemeinsam mit dem Kind auf ein ausgefallenes, auffälliges Design. Individualisieren Sie den Schirm zusätzlich, indem sie einen Namensaufkleber sichtbar platzieren. Alternativ können Sie den Griff mit einem Streifen wasserfesten, farbigen Gewebebands oder Reflektorbands umwickeln.

Ein weiterer Vorteil dessen? Je heller, bunter, auffälliger der Schirm, desto geringer ist die Chance, dass andere Verkehrsteilnehmer das Kind übersehen.

Welcher soll es sein: Stockschirm oder Taschenschirm?

Jeder kennt vermutlich beide Varianten. Den Stockschirm schiebt man einfach auf und zu, wobei der Stock dieselbe Länge behält und die Streben sich nicht einklappen. Der Taschenschirm ist dagegen ein Raumwunder, das sich bei Nichtgebrauch dank Teleskopstock und klappbarer Stangen klein macht.

Vor- und Nachteile bieten selbstredend beide. Der Taschenschirm passt problemlos in Ranzen oder Kindergartentasche. Und im Schulranzen idealerweise sogar in die Vortasche, wo Regenwasser Schulheften und Büchern nichts anhaben kann.

Den Stockschirm hingegen muss das Kind auch bei Sonnenschein nach dem Regenschauer in der Hand tragen. Dafür findet er gut in jedem Schirmständer Platz, während der Taschenschirm in einem solchen schon mal gerne „verschwindet“. Besonders bei Kindermodellen findet man viele Stockschirme mit gebogenen Kunststoffgriffen, die gut in der Hand liegen. Und ein weiterer Vorteil des Stockschirms, vor allem bei zu Schusseligkeit neigenden Kindern? Da der Stoff beim Stockschirm nur in wenigen Falten liegt, kann er auch im geschlossenen Zustand schon halbwegs trocknen. Und überhaupt ist die Gefahr, ihn im feuchten Zustand schlichtweg zu vergessen, deutlich geringer als beim kleinen Schirm in der Tasche.

Immer wichtig: Die Sicherheit

Kinder sind unbedarft und impulsiv. Und ein Schirm kann natürlich zu Verletzungen und Beschädigungen führen, wenn ein Kind ihn schwungvoll herumschleudert. Wichtig daher: Die Enden der Schirmstangen sollten keinesfalls spitz sein. Ideal sind vielmehr Kunststoffkugeln als Abschlüsse. Dasselbe gilt für die Spitze des Schirms.

Sicherheit im Alltag bei Regenwetter bedeutet aber auch, dass der Schirm die Sicht nicht beeinträchtigt. Transparente Bespannungen schlagen da zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie bieten den nötigen Durchblick einerseits. Und können dabei eine ausreichend gewölbte Fläche bieten, die zuverlässig auch vor schräg fallendem Regen schützt.

Zu guter Letzt muss der Mechanismus zum Öffnen und Schließen des Schirms kindgerecht und sicher sein. Kleine Finger dürfen sich keinesfalls an scharfen Metallkanten verletzen können. Oder gar Quetschungen erleiden, wenn sie in das Gestänge geraten.

Bildquelle: © bigstock.com/ HalfPoint

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