Stoppersocken, Lammfellschühchen, Winterschuhe? Wie Babys Füße warm durch die kalte Jahreszeit kommen

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Wie viele Paar Schuhe kommen und gehen wohl im Laufe einer Kindheit? Gezählt wurden sie hier noch nicht, aber es sind eine ganze Menge!
Und je älter das Kind wird, desto vielseitiger wird das Sortiment im Schuhregal vom Sportschuh bis zum Gummistiefel, vom Sneaker bis zur Sandale.
Die guten Nachrichten vorweg: Solange das Baby noch klein ist, braucht es kein festes Schuhwerk! Und wenn es soweit ist, dann in diesem zarten Alter sicherlich noch keine große Auswahl verschiedener Modelle.

Die ersten „echten Schuhe“? So spät wie möglich
Keine Frage: Schuhe im XS-Format sind einfach schnuckelige Hingucker und zu besonderen Anlässen wie der Taufe können sie Kleidchen oder Anzug adeln.
In erster Linie brauchen Babys Füße aber eines: Bewegungsfreiheit!
Erst wenn der Nachwuchs draußen die ersten Schritte wagt, ist die Zeit für die ersten „richtigen“ Schuhe gekommen, denn auf dem Spielplatz, im Park oder auf dem Bürgersteig brauchen die kleinen Füße natürlich Schutz gegen Kälte, spitze Steinchen und andere Unannehmlichkeiten.
Solange hingegen klar ist, dass das Baby nur kuschelig eingehüllt im Kinderwagen oder in der Babyschale ins Freie kommt, braucht es für seine erste kalte Jahreszeit keine festen Schuhe.

Drinnen braucht Baby keine Schuhe
Im warmen Haus sollen Babys Füße alle Freiheiten haben, sich ungestört bewegen und entwickeln zu können. Gibt es eine Fußbodenheizung oder kuschelig warmen Teppichboden, sind vielleicht nicht einmal Socken erforderlich. Baby kann einfach barfuß auf seiner Decke strampeln oder erste Weltentdeckungsversuche unternehmen.
Feste Schuhe hingegen sind Fremdkörper, die natürlichen Bewegungsabläufen hinderlich sein können und dem Baby nicht den direkten Bodenkontakt ermöglichen, der unterstützend dazu beiträgt, erste Schritte ausbalancieren zu lernen.
Im schlimmsten Fall werden die kleinen Füße zudem durch enges Schuhwerk so in eine unnatürliche Form gezwängt, dass dauerhafte Schädigungen die Folge sein können.

Stoppersocken? Krabbelschühchen? Was Babys Füße warm hält
Ist es ganz ohne Fußbekleidung definitiv zu kalt, sind kostengünstige, flauschig weiche Socken, die nicht zu niedrig geschnitten sein sollten, damit sie nicht so schnell von den Füßchen rutschen oder gestrampelt werden, häufig erste Wahl.
Wer Lust hat, kann natürlich selber zu Stricknadeln und Wolle greifen und Babysocken (im Ringelmuster) nach dieser Anleitung stricken.

Wunderbar als Ergänzung zu diesen „normalen“ Socken sind ausgesprochen praktische und alltagstaugliche, sehr dehnbare Modelle aus Frottee mit Elastan-Anteil, die als zweite wärmende Schicht im Nu über die Füßchen gezogen sind.
Stecken die besagten Füßchen bereits im Strampelanzug, können solche Socken obendrüber verhindern, dass Babys Beinchen sich in den Hosenbeinen vom Strampler verheddern.
Auf glatten Böden sollten für erste Gehversuche alle Socken mit „Stoppern“ an der Unterseite versehen sein, damit der Nachwuchs sicheren Halt findet und die Rutschgefahr weitestgehend gebannt ist.

Optisch eine Mischung aus Socken und Schuhen sind Baumwollschühchen für Neugeborene und Babys.
Ein Paar davon ist eine praktische Angelegenheit, sind diese doch schnell übergezogen, wenn es kurze Strecken in der Babyschale an Tagen zurückzulegen gilt, an denen es für den Lammfell- oder anderen Wintersack noch zu warm ist. In neutral gewählten Farben wie weiß oder dunkelblau passen sie zu jedem Baby-„Outfit“.

Krabbelschuhe aus Leder sind in der Regel etwas teurer in der Anschaffung als besagte aus Baumwolle, haben Modellen aus Stoff gegenüber jedoch einen entscheidenden Vorteil: Auch ihre Oberseiten rutschen auf glatten Böden nicht so sehr weg und so erleichtern sie dem krabbelnden Baby erste Erfolgserlebnisse beim Vorankommen auf allen Vieren.

Unübertroffen kuschelig sind weiche Babyschuh-Modelle, die mit echtem Lammfell gefüttert sind. Neigt das Baby zu kalten Füßen, sind die eine sinnvolle Investition sowohl für drinnen als auch für draußen im Wintersack des Kinderwagens.

Zu warm soll es Baby aber natürlich auch nicht werden! Kontrollieren Sie regelmäßig die Temperatur der kleinen Füße und Sie werden schnell das richtige Maß gefunden haben, wann welche Art von Schühchen oder Söckchen angebracht ist.

Da Babyfüßchen schnell wachsen, ist regelmäßig die Zeit für neue Fußbekleidung gekommen.
Während die ersten „richtigen“ Schuhe bei vielen Familien in Ehren gehalten werden, können Krabbelschühchen aus Leder, Baumwollschühchen und andere vielleicht weiter gegeben werden, sofern sich bei Benutzung durch sehr aktive Babys die sichtbaren Spuren nach vielen Krabbelmetern in Grenzen halten.
Wie immer gilt: Bei allem, das gut erhalten ist, erhöhen schlichtes Design und neutrale Farbwahl die Chance, noch einen Abnehmer auf dem Flohmarkt zu finden.

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