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Stricken: Glücksbringer, Genusserlebnis, Gehirnjogging, Geduldstraining und noch so vieles mehr!

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webtipp_ts_5 Stricken ist im Grunde zeitlos, war im Laufe der Jahrzehnte mal mehr und mal weniger „in“ und liegt zweifelsohne derzeit wieder so richtig im Trend.

Wo man hinschaut, wird gestrickt, und auch die Ergebnisse flinker Stricknadeln sind omnipräsent: Selbstgemachte Schals und Mützen wärmen in eisiger Winterluft Hälse und Ohren. Gestrickte Wohnaccessoires wie Kuscheldecken und Kissenhüllen schaffen Wohlfühlatmosphäre in Wohnzimmern.
Und auch sonst gibt es kaum etwas, das nicht umstrickt wird oder zumindest umstrickt werden könnte: Vom Windlicht bis zum Smartphone, vom Armreif bis zum Bonbonglas bekommen viele nützliche Alltagsdinge eine ganz frische, dekorative und individuelle Note dank Nadeln und Faden.

Ihnen juckt es jetzt noch nicht in den Fingern, diese Winterzeit auch zu Ihrer ganz persönlichen Strickzeit zu machen?

Vielleicht ändern unsere folgenden 10 guten Gründe, (mal wieder) zu Nadeln und Garn zu greifen, etwas daran!

1 Stricken kennt keine Altersgrenzen!
Sie haben noch nie Stricknadeln in der Hand gehabt? Oder das letzte Mal in der Grundschule?
Macht nichts! Fürs Stricken ist man nie zu alt.
Ob noch Kind oder schon selbst Mama oder Papa: Die Grundlagen – wie Maschenanschlag, das Stricken rechter und linker Maschen – kann man sich in jedem Alter aneignen!
Vielleicht wird das Stricken so gar zum verbindenden Familienhobby?
Auch speziell für Kinder gibt es „natürlich“ altersgerechte Strickanleitungen im Internet, zum Beispiel auf der Seite Kinitti.de.

2 Einzelstücke ganz nach Wunsch
Schaut man sich um im Internet und in Kaufhäusern, könnte man meinen, es gäbe alles zu kaufen.
De facto findet man dann trotz all der Vielfalt häufig nicht genau das, was man sucht.
Wie gut, wenn man selber machen kann, was der Handel nicht hergibt!
Ein Loop-Schal in einem ganz bestimmten Farbton soll her, passend zum neuen Lieblingsmantel?
Wer strickt statt kauft, kann außer über die Farbe auch ganz frei über dessen Breite und Länge, über Maschengröße und Kuschelfaktor bestimmen.
Die Kinder brauchen neue Accessoires, um gut über den Winter zu kommen?
Lassen Sie Sohn oder Tochter mitentscheiden über Farben und Muster und es werden Kreationen entstehen, die gerne getragen werden und für die an der Schul- und Kindergartengarderobe gilt: Verwechslungsgefahr gebannt!
Schauen Sie sich im Fachhandel vor Ort nach guten Garnen in großer Auswahl um, um sich inspirieren zu lassen, oder online bei Trendgarne.

3 Immer und überall
Wie oft sitzt man auf einer Turn- oder Schwimmhallenbank und schaut dem Nachwuchs beim Austoben zu Land oder zu Wasser zu?
Wer strickt, dem wird das Warten dabei nicht lang werden! Zudem stellt sich das angenehme Gefühl ein, die Zeit sinnvoll genutzt zu haben.

4 Große oder kleine Herausforderung gefällig?
Mal schlaucht der Alltag einen so, dass das Stricken am Abend oder zwischendurch einfach pure Entspannung bedeuten soll, ohne noch viel nachdenken, ständig in die Anleitung schauen und sich akribisch konzentrieren zu müssen.
Das ist die Gelegenheit, einen mollig warmen Winterschal zu stricken, im einfachsten Fall nur aus rechten Maschen.
Zu einer anderen Zeit steht einem der Sinn vielleicht nach richtig anspruchsvoller Betätigung, nach Anleitungen voller Zopfmuster und anderer Raffinessen, die alle Aufmerksamkeit, Ausdauer und Geduld erfordern?
Sie sehen: Stricken ist das Richtige für alle Lebenslagen, bietet eine unerschöpflich breite Palette von „Simpel“ bis „Knifflig“, aus der man sich nach Lust und Laune bedienen kann – und wird so garantiert niemals langweilig!

5 So gemütlich!
Wo gestrickt wird, macht sich Gemütlichkeit breit.
Haben Sie auch diese Kindheitsbilder im Kopf, in denen Sie mit Mama oder Oma in der urgemütlichen Kücheneckbank oder auf dem behaglichen Familiensofa saßen und dem ach so beruhigenden Klappern der Stricknadeln lauschten?
Dann schien die Zeit still zu stehen, wenn miteinander geredet, gelacht und gekuschelt wurde, während Pulloverteile in kompliziert anmutenden Mustern scheinbar so ganz nebenbei und wie von allein auf den Nadeln wuchsen.
Vielleicht möchten auch Sie Ihrem Kind dieses Erlebnis mit auf seinen Weg geben, an das es sich später mit wohligem Gefühl im Bauch zurückerinnert?

6 Mit Liebe gestrickt – und fast für die Ewigkeit
Stücke aus qualitativ hochwertigem Garn sind praktisch unverwüstlich, wie handgestrickte Socken eindrucksvoll beweisen.
Es kann Jahre dauern, bis diese die Form zu verlieren beginnen oder andere, deutliche Verschleißspuren aufweisen. Trotz regelmäßigen Tragens, trotz ungezählter Runden in der Waschmaschine.
Wenn solche Socken irgendwann ausgedient haben, stellt sich nie die Frage, ob sich die Zeit fürs Stricken und die Kosten für die Wolle einst gelohnt haben.
Statt dessen wird man vielleicht grübeln, in welchem Jahr(zehnt) man diese Exemplare wohl gestrickt haben mag, während mit einem gutem Gefühl zu Wolle und Nadeln gegriffen wird, um Ersatz zu schaffen.

7 So kreativ, manchmal auch spannend und überraschend!
Ob ein neuer Schal her soll, ein Babymützchen als Geschenk für frischgebackene Eltern oder ein Paar Ringelsocken: Eine Anleitung kann hilfreich sein, um Maschenzahl, Nadelstärke und andere „Eckdaten“ zu ermitteln.
In Sachen Farben und Mustern sind dann der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt und man kann sich so richtig austoben.
Nichts inspiriert dazu mehr als ein Wollkorb voll bunt gemischter, geringelter, unifarbener und melierter Wollknäuel, die sich ganz nach eigenem Geschmack untereinander kombinieren lassen.
Und kaum etwas ist spannender als dann zu erleben, wie etwas Reihe für Reihe auf den Nadeln wächst, das hoffentlich genau so schön gerät wie man es sich erhofft hatte.

8 Stricken fördert viele Fähigkeiten
Selbst wer schon jahrelang strickt, stellt vielleicht des öfteren fest: Man lernt nie aus.
Immer wieder gibt es Neues zu entdecken, das zum Ausprobieren reizt, das die Fingerfertigkeit trainiert, die Geduld auf die Probe stellt, das Gedächtnis fordert, will man während des Strickens eines Musters aus verschiedenen Maschen, Umschlägen etc. nicht ständig in die Anleitung schauen, und gar dem Langzeitgedächtnis zugute kommt.

9 Erfolgserlebnisse im Alltag
Jeder genießt seine ganz persönlichen, stillen Erfolgserlebnisse ebenso wie Lob und Anerkennung, die einem von anderen entgegen gebracht werden.
Wer strickt, darf sich immer wieder auf solche Glücksmomente freuen.
Jedes fertiggestellte Paar Handschuhe, jede Socke, jeder Pullover ist ein Grund für Stolz und Zufriedenheit.
Der Moment, in dem die letzte Masche gestrickt und der letzte Faden vernäht sind, immer wieder ein Hochgenuss!
Und wenn dann noch andere die neuesten Kreationen bemerken und bewundern, ist die Freude gleich noch mal so groß.

10 So entspannend!
Nach einem hektischen Familientag steht einem der Sinn häufig nach einem entspannenden Ausklang.
Liegen alle Kinder satt, mit geputzten Zähnen und süß schlummernd in ihren Betten, ist der Moment, in dem man endlich zu den Stricknadeln greifen darf, oft einer, auf den man sich den ganzen Tag lang gefreut hat.
Endlich zur Ruhe kommen, den Tag Revue passieren, die Gedanken schweifen lassen – was kann es Wohltuenderes geben, wenn dabei vielleicht sogar noch ein flauschig weiches, neues Lieblingsstück auf den Stricknadeln entsteht?

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