Unterwegs auf zwei Rädern: Rund ums Thema Fahrradhelm

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Es ist fast Mitte März, der Frühlingsanfang rückt in greifbare Nähe und die Temperaturen machen wieder Lust auf Bewegung im Freien!
Nach einem langen und schneereichen Winter ist endlich wieder die Zeit für Radtouren gekommen und auch Schul- und Arbeitswege machen auf dem Rad – morgens und abends im Hellen – nun wieder mehr Freude als in der kalten und dunklen Jahreszeit.
Damit das Radfahrvergnügen so sicher wie möglich ist, spielt neben einem verkehrstüchtigen Fahrrad ein gut sitzender Helm eine wichtige Rolle.

Hier einige Tipps rund ums Thema Fahrradhelm – ohne Gewähr auf Vollständigkeit!

Die Optik
Manche Kinder schätzen ihn als schickes Accessoire, manche nehmen ihn eher unfreiwillig beim Radfahren in Kauf und für viele ist er einfach – wenn von Kleinauf dran gewöhnt – ein alltäglicher Begleiter, der genauso selbstverständlich getragen wird wie Jacke oder Rucksack.
Sicher ist: Wirklich gerne getragen werden und richtig Freude machen kann ein Helm nur, wenn er auch optisch gefällt!
Wenn daher beim Kauf mehrere Modelle in Frage kommen, sollte das Kind seinen Favoriten auswählen dürfen!

Der richtige Sitz
Noch wichtiger als die Optik ist natürlich der ideale Sitz des Helms, der wesentlich für Schutz und Sicherheit ist.
Ein Fahrradhelm muss zum Kopf passen und daher beim Kauf immer anprobiert werden!
Wenn der Helm waagerecht und fest am Kopf sitzt, dabei nicht verrutschen, nicht leicht verschoben werden oder wackeln kann, sitzt er gut – sofern er dabei nirgendwo unangenehm einengt.

Nicht nur aus diesem Grund – nicht jeder Helm passt trotz richtiger Größe perfekt auf jeden Kopf – sind „geerbte“ Helme mit Vorsicht zu genießen.
Das Material im Helm kann mit der Zeit gealtert und der Schutz dadurch eingeschränkt sein, so dass ein neuer Helm stets einem gebrauchten vorzuziehen ist.

Einfache Handhabung
Viele Modelle verfügen über einen Drehknopf an der Helmrückseite, mit dem der Helm schnell, mit einer Hand und damit im wahrsten Sinne kinderleicht der Größe des Kopfes angepasst werden kann.

Für guten Halt und zusätzliche Sicherheit sorgt der Kinnriemen des Helms, der vom Kind ebenfalls problemlos zu öffnen, zu schließen und einzustellen sein sollte.
Damit nichts scheuert und er auch eng anliegend angenehm zu tragen ist, sollte der Riemen nicht zu schmal und mit weichen Polstern versehen sein.

Tragekomfort
Prinzipiell sollte ein Helm nicht zu schwer sein, um nicht zur unbequemen Last auf dem Kopf zu werden.
Für Radtouren im ist ein Helm mit guter Belüftung und mit einem integrierten Netz gegen eindringende Insekten von Vorteil.

Viel unterwegs? Ein Helm, der oft getragen wird, sollte gut und einfach zu reinigen sein. Am besten im Fachhandel bereits nachfragen, wie die Reinigung bei den einzelnen Modellen zu handhaben ist.

Sicherheit
Um guten Rundum-Schutz zu bieten, muss der Helm große Teile des Kopfes bis in die Stirn hinein bedecken, die Schläfen und den Hinterkopf schützen. Das gewählte Modell sollte der Europäischen Norm EN 1078 entsprechen sowie das GS-Zeichen tragen.

Außerdem wichtig: Auch wenn der Helm gerne getragen wird und beim Radfahren und Inline-Skaten gute Dienste leisten kann, ist er in manchen Situationen fehl am Platz!
Keineswegs sollte er beim Toben und Spielen auf Spielgeräten wie auf dem Spielplatz getragen werden, denn das Risiko, sich mit dem Helm zu verfangen, ist zu groß.

Um sicher im Verkehr unterwegs zu sein, besonders in der Dämmerung und Dunkelheit, ist ein Helm in hellen Farben, möglichst zusätzlich versehen mit Reflektoren für noch bessere Sichtbarkeit, stets einem dunklen zu bevorzugen.

Sollte es trotz aller Vorsicht und umsichtiger Fahrweise – bei der Eltern stets das beste Vorbild für ihre Kinder sein können – doch einmal zu einem Sturz gekommen sein, sollte der Helm vorsichtshalber durch einen neuen ersetzt werden, da er beim Aufprall (vielleicht gar nicht sichtbaren) Schaden genommen haben könnte.

Weiter führende Links rund ums Thema Fahrradhelm:

„Fahrradhelm macht Schule“

Kreisverkehrswacht Mannheim: „Fahrradhelm“

„Wie passe ich den Fahrradhelm für mein Kind korrekt an?“ auf der Seite Kindersicherheit.de

Verkehrswacht Medien & Service-Center„Tipps rund um den Fahrradhelm“

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4 Kommentare

  1. Das wichtigste ist, dass der Helm passt und das Kind diesen auch wirklich aufsetzt.

    Für eine gute Passform braucht man im Winter oft einen größeren Zweithelm, damit noch genug Platz für die Wintermütze bleibt.

    „Leichte Reinigung“ halte ich dagegen für unwichtig, ich habe noch nie einen Fahrradhelm gereinigt.

  2. Damit es trotz Helm im Winter keine kalten Ohren gibt, wurde der Artikel noch um einen Link zu einer „Anleitung zur Herstellung von Fahrradhelmmützen“ erweitert.

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