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Unverzichtbar im Schulalltag? Ein funktionales Federmäppchen!

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Ein neues Schuljahr bringt stets Veränderungen mit sich. Manche Unterrichtsfächer stehen neu auf dem Stundenplan, andere mussten dafür weichen. Und bevor es losgeht mit der ersten Unterrichtsstunde, gilt es, in der Buchhandlung die Bücher fürs neue Schuljahr zu kaufen. Spannend ist es stets, einen Blick dort hinein zu werfen. In unberührte Exemplare, noch ohne Eselsohren, Namenseintrag und allerlei Notizen und Kritzeleien. Schließlich bieten sie eine Aussicht auf das, womit sich das Kind in den nächsten Monaten beschäftigen wird. Und weckt bei Eltern womöglich nostalgische Erinnerungen an die eigene Schulzeit.

Vor dem Startschuss fürs neue Schuljahr ist aber ebenso die Zeit, manches wieder auf Hochglanz zu bringen. Auszusortieren – und hier und da frischen Wind in die Schulausrüstung zu bringen. Wer Glück hat, findet beim Startklarmachen des Ranzens kein vergessenes Butterbrot in dessen Inneren. Vermutlich aber einen bunten Mix aus Krümeln, Papierchen, zerknüllten Zetteln am Ranzenboden und allerlei Kleinkram in Reißverschlussfächern. Und dann tut es gut, sich von alledem zu trennen, alle Taschen zu öffnen, den Ranzen kräftig im Freien auszuschütteln. Um mit einer ordentlichen Schultasche, nagelneuen Heften und dem typischen Duft unbenutzter Bücher einen neuen Anfang zu markieren.

Was dazu außerdem in aller Regel zu Schuljahresbeginn ein „Update“ braucht? Das Federmäppchen! Denn einem extrem ordentlichen Kind dürfte es kaum gefallen, wenn alle Buntstifte unterschiedlich lang gespitzt sind. Und wenn der Radiergummi deutliche Gebrauchsspuren zeigt. All jene Utensilien dürfen sicherlich in die Stiftschublade im Kinderzimmer umziehen.

Und bei einem nicht so penibel veranlagten Kind? Da dürfte ohnehin Chaos herrschen. Der Mäppchenstoff voller Tintenkleckse, die Buntstifte nur noch teilweise vorhanden. Und garantiert ist der Kunststoffbehälter vom Anspitzer wahlweise gesprungen oder ganz verschwunden.

Da stellt sich die Frage: Das alte Mäppchen weiter nutzen? Oder ist es vielleicht besser, gleich ein neues zu kaufen? Und wenn ja, worauf sollte man da achten?

Das Hauptkriterium für Kinder natürlich? Das Design!

Wenn Kinder die Wahl haben, entscheiden sie in aller Regel bei Gebrauchsgegenständen wie Ranzen oder Federmäppchen nach optischen Aspekten. Schließlich muss einem gefallen, was einen tagtäglich begleitet. Und idealerweise finden auch die Freunde die neuen Habseligkeiten cool!

Leicht wird einem Kind die Wahl fallen, das ein Fan von Comicfiguren, Serienhelden oder Figuren aus Blockbustern ist. Denn selbstredend gibt es Federmäppchen, auf denen solche Motive zu finden sind.

Das Motiv sollte aber nicht alleiniges Kriterium beim Kauf sein. Vielmehr sollte man sich vergewissern, dass das Mäppchen auch lange Freude machen kann. Sehr günstige Materialien in einfacher Verarbeitung, Reißverschlüsse, die keinen besonders vertrauenswürdigen Eindruck machen. All diese lassen erahnen, dass es sich um eine eher kurzlebige Anschaffung handeln dürfte. Und solche gilt es allein schon aus Gründen der Nachhaltigkeit zu vermeiden. Abgesehen davon, dass das Kind sicher traurig sein wird, wenn sein schönes Federmäppchen bald ein Fall für die Mülltonne ist. Und Eltern ihrerseits kaum begeistert sein dürften, wenn sie immer wieder Geld für Ersatz ausgeben müssen.

Altersgerecht

Einen Schulranzen kauft man für einige Jahre, aber eben nicht für die gesamte Schulzeit. Und genauso ist das Federmäppchen ein Artikel, den man öfter mal gegen ein neues Exemplar tauscht. Das erste hochwertige Mäppchen passend zum Schulranzen gekauft sollte problemlos die Grundschulzeit überstehen. Doch mit deren Ende ist es – ebenso wie der zugehörige Ranzen – vermutlich „Kinderkram“ in seinem nicht mehr ganz altersgerechten Design.

Mit Beginn der weiterführenden Schule werden Ranzen und Mäppchen weniger farbenfroh, weniger niedlich, weniger verspielt. Der neue Lebensabschnitt geht mit wachsendem Trendbewusstsein daher, das sich natürlich auch bei der Auswahl von Alltagsgegenständen widerspiegelt. Funktionalität spielt eine wachsende Rolle. Kinder wissen, welches Arbeitsmaterial sie für Unterricht und Hausaufgaben wirklich benötigen. Und was unnötiger Ballast ist, der getrost zu Hause bleiben darf. Zudem kennen sie derweil vermutlich alle Arten erhältlicher Mäppchen. Und darum können sie gut einschätzen, welcher Typ ihren Bedürfnissen in Sachen Alltagstauglichkeit am ehesten entspricht.

Veränderte Ansprüche, der Wunsch nach „frischem Wind“ bei der Schulausstattung. Und deutlich mehr oder weniger Arbeitsmaterial, das täglich am Start sein muss. All das sind gute Gründe dafür, ab und an ein neues Mäppchen zu kaufen, wenn das alte sichtbare Spuren trägt.

Stichwort: Nachhaltigkeit

Und dann verlocken sie sehr, turnusmäßig vor jedem neuen Schuljahr mal zuzugreifen. Jene „Schnäppchen-Mäppchen“ von Discounter oder Kaufhaus, bei denen man sich fragt, wie solch ein günstiger Preis überhaupt zustande kommen kann.

Würde man schließlich alle enthaltenen Dinge einzeln kaufen, würde dies einen doch teurer zu stehen kommen. Geodreieck, Buntstifte, Bleistifte, Anspitzer, Radiergummi, Filzstifte, Lineal, etc., teilweise in Markenqualität, sind die Standard-Füllung. Da käme bei Einzelkäufen einiges an der Kasse zusammen. Und darum liegt es nahe, so ein Mäppchen einfach mal mitzunehmen, um später das heraus zu picken, das man braucht. Wären da nicht die Dinge, die man eben nicht braucht und die mitunter kaum Freude machen.

Nachhaltiger und vernünftiger ist da selbstredend, wirklich nur das zu kaufen, was später auch zum Einsatz kommt. Und das im Sinne der Schonung von Ressourcen dann gerne auch in bewährter Qualität. Damit Buntstifte sich wirklich beim Malen verbrauchen. Und nicht beim ständigen Spitzen, weil die Minen andauernd wieder abbrechen.

Pflegeleicht soll es sein, idealerweise sogar waschbar

Garantiert passiert es jedem Schulkind mehr als einmal im Laufe seiner Schullaufbahn. Eine Tintenpatrone läuft im Federmäppchen aus. Ein nicht geschlossener Kuli, Textmarker oder Permanentmarker hinterlässt seine Spuren. Dann entscheidet das Material, ob das Kind mit diesen Flecken leben muss. Oder ob vielleicht Hoffnung besteht, dass die schöne Optik sich wieder herstellen lässt.

Mäppchen aus Leder

Leder gilt als robustes Material, aber auch schwieriges, wenn es um das Reinigen geht. Dabei kann man ein Schlampermäppchen aus Leder durchaus reinigen. Es lohnt sich aber kaum, es in die Reinigung zu geben. Denn Mäppchen aus Leder bekommt man derweil sehr günstig im Handel.

Sieht das Mäppchen aus Leder schon arg mitgenommen aus? Dann kann man wohl riskieren, es mit speziellem Lederwaschmittel bei niedriger Temperatur mit der Hand zu waschen. Oder in einem sehr schonenden Programm in der Waschmaschine. Ob es dabei seine Farbe behält, danach „wie neu“ und so weich und geschmeidig ist wie vorher? Das steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Mäppchen aus synthetischem Material

Auch ein Mäppchen aus Synthetik bekäme man mittels einer Nassreinigung gut wieder sauber. Ob es dabei seine Form behielte, lässt sich aber pauschal für kaum ein Mäppchen sicher vorhersagen. Nicht immer kann man nämlich mit bloßem Auge erkennen, woraus das „Innenleben“ eines Federmäppchens besteht. Ein Mäppchen einzuweichen, um es wieder sauber zu bekommen, ist daher stets ein riskantes Unterfangen.

Denn unter dem typischen Mäppchenstoff aus synthetischem Material verbirgt sich bei den typischen Grundschulmäppchen häufig eine Pappe. Oder zumindest liegen häufig ringsherum Pappstreifen als stabile Basis der Kanten. Werden diese nass, geht das Mäppchen zuverlässig aus der Form und ist nicht wieder in diese zurückzubringen. Das kann, muss aber nicht unbedingt bedeuten, dass es gar nicht mehr zu benutzen ist. Die Optik und Stabilität beeinflusst es jedoch sehr, wenn das Mäppchen zwar sauberer, dafür aber wellig, krumm und schief ist.

Schlampermäppchen aus dickem, festem, synthetischen Material ohne zusätzliche „Stabilisatoren“ hingegen „überleben“ erfahrungsgemäß unbeschadet eine Runde im schonendsten Programm der Waschmaschine. Und sehen danach fast aus wie neu, wenn es nicht gerade eine Permanentmaker oder Kugelschreiber war, der Spuren hinterließ.

Quintessenz: Ist das Mäppchen optisch so hinüber, dass man ohnehin schon gedanklich Ersatz eingeplant hat? Dann kann man es mit einer Wäsche versuchen. Und dabei in Kauf nehmen, dass dieses Experiment schiefgeht. Im idealen Fall bekommt ihm die Reinigung gut. Und man kann noch einige Wochen, Monate oder Jahre mit dem Kauf eines Nachfolgemodells warten. Im ungünstigen ist der Neukauf eben doch schon sofort fällig.

Typsache: Wie viel Ordnung soll das Mäppchen ermöglichen?

Kinder sind, wie sie eben sind. Manch ein Charakterzug scheint ihnen in die Wiege gelegt zu sein. Manch ein anderer kommt nicht von ungefähr, sondern ist vielmehr geprägt von Erziehung und Vorbildern im familiären Umfeld. Und so zeichnet sich mitunter schon früh ab, dass hier und dort ein kleiner Ordnungsfanatiker heranwächst. Einer, der für sein Leben gern sortiert und sich an aufgeräumten Anblicken erfreut. Und für den es umgekehrt ein wahrer Graus ist, wenn nicht alles an seinem Platz zu finden ist.

Manch anderes Kind juckt es hingegen null und überhaupt gar nicht, wenn „Kraut und Rüben“ herrschen. Und ein Schulalltagsprodukt scheint schon durch seinen Namen zu verraten, dass es für diesen Typ Kind prädestiniert ist. Die Rede ist vom sogenannten „Schlampermäppchen“ oder auch „Faulenzermäppchen“.

Natürlich sind solche Modelle aber nicht nur für Kinder gemacht, denen Ordnung nicht so sehr am Herzen liegt. Sondern vielmehr für alle, die es unkompliziert mögen. Runde Schlampermäppchen ohne Innenfächer und Schlaufen für Stifte bieten die größtmögliche Flexibilität beim Zusammenstellen der Schulsachen. Da finden griffbereit neben einer sinnvollen Stiftauswahl auch Bastelutensilien wie Schere und Klebestift mühelos Platz.

Die eckige Variante bietet etwas mehr Stauraum. Und beinhaltet in aller Regel auch eine Klappe, an der mittels Schlaufen wenigstens einige Stifte einen festen Platz finden.

Was man als Eltern nicht erwarten sollte? Dass ein neues, zur Ordnung einladendes Federmäppchen Ordnungsmuffel dazu bekehrt, Stifte künftig nach Farben einzusortieren. Egal, wie sehr allerlei Einsteckfolien für Lineale und Stundenplan und Ösen für Stifte dazu einladen.

Bedarfsgerecht: Die passende Größe

Es gibt Minimalisten, die nicht unbedingt mehr mit sich herumtragen als nötig. Manche hingegen möchten für alle Fälle gerüstet sein, versorgen Banknachbarn mit Tintenpatronen, können immer mit ihren Ersatzstiften aushelfen. Nach einiger Zeit wissen Eltern und Kind selbst, wie groß sein Bedarf an Stiften und Co. im Unterricht ist. Und sollten entsprechend ein Mäppchen wählen, bei dem niemals Platzmangel entsteht. Denn muss das Kind Reißverschlüsse mit Gewalt zuziehen, Mäppchen regelrecht zuquetschen, dann wird das Material irgendwann nachgeben. Und das Mäppchen ist dann tatsächlich ein Fall für die Mülltonne. Denn das Einnähen eines neuen Reißverschlusses lohnt sich wahrlich nicht.

Bildquelle: © bigstock.com/ Timof

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