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Wandtattoos im Kinderzimmer: Die einfachste Art, weiße Wände zu echten Blickfängen zu machen

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Wer ein Kinderzimmer (neu) einzurichten plant, der steht vor vielen Fragen. Was braucht es für das Baby, das Kindergartenkind, das Schulkind, den Jugendlichen im Alltag? Wie sollen Möbel beschaffen sein, welche Materialien kommen in Frage, wie steht es um die Farbwahl? Und bei der Beantwortung all dieser Fragen gilt es, einen wichtigen Aspekt stets zu berücksichtigen: Möbel und mehr sollten schließlich zusammen mit Wänden und Boden im fertig eingerichteten Zimmer ein harmonisches Gesamtbild ergeben.

Guten Gewissens kann man dabei für die Wandgestaltung im Kinderzimmer behaupten: Weniger ist mehr! Denn dieser Raum wird im Laufe der Jahre stetig, sowohl seine Optik als auch seine Funktion betreffend, im Wandel sein. Und Schlichtheit ist und bleibt eben die beste Basis für immer wieder neue, unkomplizierte Möglichkeiten des Einrichtungsdesigns. Sie bietet optimale Voraussetzungen dafür, mit gerade aktuellen Lieblingsfarben stilbewusst Akzente zu setzen und so Möbel und Wohnaccessoires optimal zur Geltung zu bringen.

Zudem machen weiße Wände einen Raum optisch weit und hell, lassen ihn freundlich und größer erscheinen. Und zu guter Letzt sind sie einfach eine praktische, pflegeleichte Wahl. Denn „Fingerpatschen“ und Buntstiftstriche lassen sich kurzerhand entfernen und besonders beanspruchte Flächen sind bei Bedarf schnell mit weißer Wandfarbe nachgestrichen.

Doch weiße Wände im Kinderzimmer? Bedeutet das nicht Tristesse, eine fade, langweilige, gar steril wirkende Wohnumgebung? Nein, garantiert nicht, wenn man diese stets als eine Art Leinwand betrachtet, die zu Experimenten und zum Spiel mit unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten einlädt. Dann bietet gerade eine weiße Wand wie kein anderer Hintergrund die perfekte Bühne, um echten Hinguckern große Auftritte zu bescheren.

Wir stellen heute drei bewährte, einfache und wenig kostspielige Möglichkeiten dazu vor.

  1. Wandtattoos: Unglaubliche Vielfalt für ungeahnte Möglichkeiten!

Wer wohnt und spielt in diesem Kinderzimmer? Ein personalisierbares Wandtattoo verrät, um welche kleine „Fee“ oder welchen kleinen „Piraten“, um welchen Fußballfan oder Pferdefreund es sich handelt.

Und überdies kann so ein Wandtattoo viel mehr sein und bieten. Es kann die klassische Messlatte aus Holz ersetzen oder als Hommage an die liebste Comicfigur dienen. Es kann das Sternenzelt oder eine bunte Blumenwiese in die eigenen vier Wände holen. Und es vermag kleine Kinder zum Träumen anzuregen, wenn diese sich dank Wandtattoo im Kinderzimmer wie umgeben von Dinos in der Urzeit, Tieren im Herbstwald oder Schiffen auf hoher See fühlen.

Jungen Schulkindern indes kann ein Wandtattoo auf charmante Art und Weise stets aufs Neue das Alphabet, das Einmaleins oder gleich unser ganzes Sonnensystem mit all seinen Planeten in Erinnerung rufen.

Und selbstredend wird man für originelle Wandtattoos nie zu alt! Im Teenagerzimmer verkündet es großformatig das aktuelle Lebensmotto. Es kann in Form einer Weltkarte zum Markieren bereits bereister Ziele dienen oder die Liebe zu Sportarten, Berühmtheiten und mehr unübersehbar zum Ausdruck bringen.

Beste Voraussetzung dabei für die perfekte Wirkung? Gleichmäßig weiße, saubere und glatte Wände, denn Unebenheiten auf der beklebten Fläche zeigen sich später im aufgebrachten Motiv.

  1. Der perfekte (Bilder)Rahmen für Lieblingsmotive

Im Gegensatz zur Anbringung eines Wandtattoo bedeutet das Aufhängen eines Bilderrahmens etwas mehr Aufwand. Und spurlos verschwinden Bohrlöcher in den Wänden später nie so einfach.

Das sollte jedoch nicht davon abhalten, dem Lieblingsposter aus der Teenie-Zeitschrift oder dem schönsten Foto aus dem letzten Urlaub im Bilderrahmen einen – im wahrsten Sinne – schönen und stilvollen Rahmen zu bieten. Schließlich lässt dieser das Stück Papier oder Foto viel besser und hochwertiger wirken als der Klebefilm, mit dem man es an der Wand fixiert.

Was man in Kinderzimmern jedoch der Sicherheit seiner jungen Bewohner zuliebe neben einigen praktischen Aspekten beherzigen sollte? Bitte kein Modell mit Echtglas wählen, das im Falle eine Sturzes von der Wand zur echten Gefahrenquelle werden kann! Rahmen mit Acrylglas mögen zwar anfälliger für Kratzer sein. Dafür sind sie bruchsicher. Und durch ihr geringes Gewicht auch deutlich leichter aufzuhängen.

  1. Das Whiteboard: Die perfekte „Spielwiese“ für jedes Alter

Man kann sicherlich mit Fug und Recht behaupten: Eine Pinnwand im täglichen Gebrauch spiegelt den Charakter ihres Besitzers wieder. Manch einer neigt zum Überfrachten derer mit Notizen, Erinnerungsstücken und Gedächtnisstützen. Ein anderer hingegen mag es übersichtlich und puristisch. Und auch die Art, wie die Dinge positioniert sind, lässt Rückschlüsse zu. Sieht man „Kraut und Rüben“? Oder spiegelt die akribische Anordnung von Fotos, Kinokarten und mehr einen Hang zu Ordnung und Symmetrie wider?

Wie auch immer: Tatsache ist, dass ein richtig großes Whiteboard im Kinderzimmer deutlich mehr kann, als die Funktionen einer klassischen Pinnwand zu erfüllen. Jüngere Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter können sie als Magnettafel nutzen und sie beispielsweise mit Buchstaben-, Zahlen- oder Tiermagneten zum Spielen und Lernen verwenden.

Für Teenager ist das Whiteboard hingegen beliebte Fläche, um sie immer wieder neu mit Stiften zu gestalten oder sie mittels Magneten mit Schnappschüssen, Kinokarten und anderen Habseligkeiten zu bestücken. So entstehen stets farbenfrohe Gesamtkunstwerke mit ideellem Wert, die zudem echte Eyecatcher sind. Und mehr Wandgestaltung braucht es in manch einem Kinder- oder Jugendzimmer kaum.

Bildquelle: © tenstickers.de

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