Was tun, wenn Milch, Käse und Co. beim Nachwuchs nicht gefragt sind?

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Milch ist die erste Nahrung, die ein Baby bekommt.
Und auch für die Jahre danach haftet der Milch von je her bezüglich der Ruf an, für die „besonders wertvoll“ bis nahezu unverzichtbar zu sein.

Tatsache ist: Milch und Milchprodukte liefern viele Nährstoffe und das für Kinder im Wachstum besonders wichtige Calcium, das von elementarer Bedeutung ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen und auch bei anderen Prozessen im Körper eine wichtige Rolle spielt.
Mangelerscheinungen können die Folge sein, wenn der Calciumnachschub dauerhaft zu gering ausfällt.

Tatsache ist aber auch: Über das früher schier unantastbar blütenweiße Image der Milch scheint zunehmend häufiger und kontroverser diskutiert zu werden.
Und: Weltweit stehen bei vielen Menschen per se gar keine Kuhmilchprodukte auf dem Speiseplan, sei es aufgrund von Unverträglichkeiten, Ernährungsprinzipien oder aus anderen Gründen.

Unverzichtbar kann sie daher eigentlich nicht sein, die Milch, aber: Sie macht es Jung wie Alt ungemein einfach, sich auf schmackhafte Art und Weise Tag für Tag mit ausreichendem Nachschub an Eiweiß, diversen Vitaminen und Spurenelementen zu versorgen.

Doch wie macht man Kindern das Glas Milch oder den Käse auf dem Teller schmackhaft, die dagegen eine gewisse Skepsis hegen?
Vorneweg:
1.) Die Palette von Milchprodukten ist so groß, dass nicht jedes Kind unbedingt Milch trinken muss.
Ob das Calcium nun aus dem besagten Glas Milch stammt, aus dem Stück Camenbert auf dem Brötchen oder aus der Käseschicht auf der Lasagne: Hauptsache, am Ende des Tages stimmt die Calcium-Bilanz.
Auf die Sprünge helfen kann man dieser übrigens auch mit grünem Gemüse wie Spinat, Fenchel oder – wunderbar bald zu Beginn der kalten Jahreszeit! – Grünkohl, sowie mit calciumreichen Mineralwasser.
2.) Auch wenn eine ausreichende Versorgung mit Milchprodukten sinnvoll ist, sollte Milch pur aufgrund ihres hohen Energiegehalts nicht als durstlöschendes Getränk (dafür ist Wasser da), sondern vielmehr als sättigender Bestandteil einer Mahlzeit betrachtet werden.
3.) Es müssen keine Unmengen Milch(produkte) sein, die täglich verzehrt werden!
Laut der Deutschen Gesellschaft für genügt bereits ein großes Glas Milch plus etwa zwei Scheiben Emmentaler pro Tag, um die 1.000 mg-Marke Calcium zu knacken.

Hier nun einige Ideen, wie diese Menge praktisch spielend zu erreichen sein sollten:

Milchshakes: Lieben doch (fast) alle Kinder und zubereitet mit süßem Obst wie Bananen kommen diese vielleicht sogar ganz ohne zugesetzten Zucker aus.

Buttermilch: Zählt zwar nicht gerade zu den Spitzenreitern der Calcium-Lieferanten, bringt dafür wenig Fett mit und liefert Kindern vielleicht einmal ein völlig neues Geschmackserlebnis.

Käse: Lässt sich wunderbar in Saucen und im Risotto „verstecken“, schmeckt als Käsesauce wunderbar, verleiht auch Tomatensauce Sämigkeit, ist unverzichtbar auf Pizza und Lasagne und besonders in der kalten Jahreszeit delikat als Käsefondue (Fondue finden Kinder doch immer spannend), beim Raclette oder anderem, das frisch aus dem Ofen so wunderbar wärmt.

Pudding zum Nachtisch: Wunderbare Kindheitserinnerungen für später inklusive!

Joghurt oder Quark: Ob zum , zum Abendessen oder für zwischendurch, sollte sich bei den unzähligen Geschmacksrichtungen doch ein Favorit finden lassen!

Cremige Gemüsesuppen: In ihnen lässt sich von Milch über Crème fraîche bis hin zu Parmesan und Schmelzkäse einiges „verstecken“. gefällig? Bitteschön: Cremesuppen.

Milchreis und Grießbrei: Selbstgemacht oder gekauft aus dem Kühlregal ein süßer Genuss zu jeder Tageszeit und sogar warm aus dem Ofen ein echter Hit!

Müsli und Cornflakes: Schmecken ohne einen großen Schuss Milch doch nur halb so gut und arg trocken. Je länger vor dem Verzehr das Müsli eingeweicht wird, desto mehr Milch wird dabei aufgenommen.

Das gute, bewährte Butterbrot: Hartkäse und Schnittkäse sind die Top-Calciumlieferanten aus dem Käseregal, aber auch Frischkäse leistet seinen Beitrag auf dem Frühstückstisch oder in der Brotdose.

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