img

Wenn Kinder ihr erstes Handy haben möchten: Fragen, Antworten und jede Menge Tipps

/
/
/
854 Aufrufe

Irgendwann sehen sich alle Eltern mit der Frage ihres Nachwuchses konfrontiert; Wann bekomme ich mein eigenes Handy? In solch einer Situation stellen sich viele zuallererst folgende Frage: Ab welchem Alter ist ein Kinderhandy überhaupt vertretbar?

Bis zum vollendeten fünften Lebensjahr tabu

Man sollte Kindern erst ab einem Alter von 6 Jahren ein eigenes Mobiltelefon überlassen und dieses sollte eher ein klassisches Handy mit seinen wesentlichen Funktionen sein. Das bedeutet, das Kind kann damit Telefonieren und Textnachrichten verschicken. Zum Ende des siebten Lebensjahres kann man dann auf ein Smartphone umsteigen, das über wesentlich mehr Funktionen als klassische Mobiltelefone verfügt.

Welches ist das beste Handy?

Diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten, denn die Anforderungen, welche Eltern an die Mobiltelefone ihrer Kinder stellen, sind meist sehr unterschiedlich. Man kann jedoch folgende Faustregel heranziehen: Schenken Sie Ihrem Kind zu Beginn lieber ein einfaches Handy zum Ausprobieren. Ein guter Anlass kann der Schulanfang, Weihnachten oder der Geburtstag sein. Kindern ab der dritten Klasse kann man dann ein preisgünstiges Smartphone mit erweiterten Funktionen kaufen.

Die Qual der Wahl

Wenn Sie ihrem Kind den Wunsch nach einem Mobiltelefon erfüllen möchten, dann spielt dabei natürlich Ihr Budget eine wichtige Rolle. Vor einer Kaufentscheidung sollten sie deshalb nicht nur überlegen, welches Handy-Modell infrage kommt, sondern ebenso, welchen Anbieter man wählt und welcher Tarif am besten passt. Die Wahl des jeweiligen Modells sollten Sie dann bestenfalls zusammen mit Ihrem Kind treffen.

Eine Entscheidungshilfe in Bezug auf den Anbieter und den Tarif wiederum bieten Ihnen Internet-Plattformen wie zum Beispiel handydeutschland.de. Dort finden Sie eine riesige Auswahl an den vielfältigsten Mobiltelefonen von über 30 Herstellern und in jeder Preiskategorie. Obendrein kann man das ausgewählte Handy mit dem persönlichen Wunschtarif frei kombinieren.

Entscheidungskriterien bei der Handywahl

Ein Kinderhandy geht öfter mal verloren, wird beim Spielen beschädigt oder fällt ins Wasser. Prüfen Sie deshalb genau, wie viel Ihnen das Handy wert ist und bis zu welchem Preis Sie bereit sind, es gegen ein neues zu ersetzen. Grundsätzlich sollten Sie immer einplanen, dass das Handy bei einem Verlust oder Schaden schnell ersetzt werden kann. In einem solchen Fall ist es gut, wenn man noch etwas Geld für ein Ersatzhandy übrig hat und wenn das erste eigene Handy nicht gleich ein Smartphone ist.

Prepaid oder Vertrag?

Für ein Handy oder Smartphone benötigt man natürlich immer einen Handytarif. Die meisten Eltern kaufen Kinderhandys ohne Vertrag und bestellen eine passende SIM-Karte. Diese Variante bedeutet eine große Auswahl an Handytarifen und eine hohe Flexibilität. Prepaid-Karten mit Aufladefunktion haben zudem den Vorteil, dass man die Handykosten der Kinder stets gut im Blick hat und die Familienkasse vor übermäßigen Kosten geschützt ist.

Es gibt aber auch Handys, die zusammen mit einem Vertrag angeboten werden und teilweise sogar deutlich günstiger als die vertragslosen Angebote sind. Darum sollten Sie vor dem Kauf immer prüfen, ob das Wunsch-Handy in Kombination mit einem Vertrag zu einem attraktiveren Preis erhältlich ist! Sollte ein passender Tarif dabei sein, dann ist vielleicht die Vertragsvariante die bessere – abhängig natürlich von der jeweiligen Laufzeit.

Vorsicht gehört zur guten Kinderstube

Egal ob Handy oder Smartphone: Eltern sollten alle auf dem Gerät verfügbaren Schutzfunktionen mit Bedacht nutzen, zwar nicht übermäßig, aber dennoch konsequent. So empfiehlt es sich zu Beispiel, die Bildschirmzeit des Kindes zu beschränken, solange es den Handygebrauch noch nicht selbst ausreichend steuern kann.

Die meisten heute verfügbaren Mobiltelefone bieten darüber hinaus diverse Einstellungen, mit denen das Gerät an die Bedürfnisse der Kinder angepasst werden kann. Einen zusätzlichen Schutz erzielt man beispielsweise Tuch die Kaspersky SafeKids App. Diese App kann auf allen Android- und iOS-Smartphones installiert werden und bietet neben der GPS-Ortung weitere nützliche Schutz- und Kontrollfunktionen. So wird man zum Beispiel informiert, wenn das Kind im Internet auf nicht altersgerechte Inhalte zugreifen möchte.

Es ist ohnehin extrem wichtig, dass man sich mit den Gefahren im Internet auseinandersetzt und sich Gedanken über notwendige Einschränkungen macht: Nicht jedes Kind kann mit der Kamera, den Apps oder den vielfältigen Einstellungen am Mobiltelefon umgehen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber und tauschen Sie sich auch mit anderen Eltern aus!

Die bei Kindern beliebtesten Smartphone-Apps

Eine im Jahr 2018 durchgeführte Kinder-Medien-Studie brachte durchaus interessante Ergebnisse. So besaßen damals schon 35 % der sechs- bis neujährigen Kinder in Deutschland ein eigenes Handy oder Smartphone, das sie für die Schule und in der Freizeit nutzten. Bei den 10- bis 13-Jährigen waren es sogar 83 %. Auch auf der Wunschliste stand das eigene Handy ganz oben – bei den 6- bis 10-Jährigen sogar an erster Stelle noch vor Tablet PCs und Computer/Laptop.

Die Studie belegte zudem das große Interesse an verschiedensten Kommunikations-Apps. Die App WhatsApp zählte dabei zu den beliebtesten Apps in Bezug auf den Austausch von Text- und Sprachnachrichten sowie beim Posten von Bildern: 74 % der Kinder ab 10 Jahren nutzen WhatsApp, gefolgt von Facebook (31 %), Instagram (17 %) und Snapchat (16 %). Nichtsdestotrotz erwies sich das Telefonieren über alle Altersstufen hinweg als nach wie vor beliebteste Funktion eines Mobiltelefons.

Bild-Quellen: © unsplash.com/ McKaela Lee

(Visited 167 times, 1 visits today)
  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • Linkedin
  • Pinterest

1 Kommentare

  1. Guten Tag,
    Vielen Dank, dass Sie uns diese Informationen über die Kinder, die ein Handy haben, zur Verfügung gestellt haben. Es ist eine große Hilfe für die Eltern und ich freue mich darauf, mehr von Ihrem informativen Blog-Beitrag zu lesen.

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

It is main inner container footer text